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Janine Jansen

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Janine Jansen (August 2025)
Janine Jansen (2025)
Datei:Internationaal Kamermuziek Festival Utrecht 2019 (49311436872).jpg
Janine Jansen (2019)

Janine Jansen (* 7. Januar 1978 in Soest, Provinz Utrecht, Niederlande) ist eine niederländische Violinistin.

Leben

Janine Jansen stammt aus einer Musikerfamilie: Ihr Großvater leitete einen Kirchenchor, ihre Mutter sang im Kirchenchor, ihr Vater Jan und Bruder David spielen Cembalo, ihr älterer Bruder Maarten Violoncello. Anfänglich interessierte sich auch Janine Jansen für das Violoncello, begann dann aber Violine zu lernen.<ref>Janine Jansen: Queen of the download. In: The Independent, 3. April 2006.</ref> Ihre erste Lehrerin war Coosje Wijzenbeek.<ref>Coosje Wijzenbeek und Janine Jansen in einer Talkshow des NPO (Video, niederländisch)</ref> Mit zehn Jahren stand Jansen zum ersten Mal vor Publikum auf der Bühne. Sie studierte bei Philipp Hirschhorn am Utrechts Conservatorium und belegte Meisterkurse bei Boris Belkin, Menahem Pressler, Joshua Bell, Isaac Stern, Ana Chumachenco, Josef Gingold, Viktor Liberman und Mstislaw Rostropowitsch. 1998 schloss sie ihr Studium mit Auszeichnung ab.

Jansen spielte 15 Jahre lang auf der Stradivari „Barrère“ (1727).<ref>Rosanne Philippens: Biography auf der Website von Rosanne Philippens, Stand Januar 2018 (archivierte Webseite).</ref> Zeitweise spielte sie die Stradivari „Baron Deurbroucq“ (1727), die ihr von der Beare’s International Violin Society vermittelt wurde.<ref name="thestrad.com 2021">Janine Jansen: A spiritual connection thestrad.com, 21. September 2021.</ref> Seit September 2016 spielte sie, wieder von Beare’s vermittelt,<ref>Janine Jansen thanks the Beare's International Violin Society Dank von Janine Jansen an die Beare’s International Violin Society für die Vermittlung der „Rivaz, Baron Gutmann“, YouTube-Video (0:53 Min.)</ref> die Stradivari „Rivaz, Baron Gutmann“ (1707) aus der Instrumentensammlung „Dextra Musica“, die einer Stiftung des norwegischen Finanzkonzerns DNB gehört.<ref>Janine Jansen receives 1707 Stradivarius violin on ten-year loan. The Strad, 22. September 2016.</ref> Seit 2020<ref name="thestrad.com 2021" /> spielt Jansen die Stradivari Shumsky-Rode (1715), die ihr ein Mäzen zur Verfügung stellt.<ref name="Homepage_Bio" />

Seit ihrem Debüt 2003 ist Jansen regelmäßiger Gast bei den BBC-„Proms“, dem weltweit größten klassischen Musikfestival. 2005 eröffnete sie das Festival mit dem vielbeachteten „First Night of the Proms“-Konzert in der Royal Albert Hall. Von der Saison 2006/07 bis 2008/09 war Janine Jansen Künstlerin der Reihe „Junge Wilde“ am Konzerthaus Dortmund. 2014 war sie Solistin des Abschlusskonzertes der „Last Night of the Proms“.

Jansen ist auch Kammermusikerin. Sie betreut das von ihr 2003 gegründete Internationale Kammermusikfestival im Muziekcentrum Vredenburg in Utrecht. Seit 1998 ist sie Mitglied der Kammermusikreihe Spectrum Concerts Berlin. Zu ihren Kammermusikpartnern gehören Boris Adrianov, Juri Baschmet, Itamar Golan, Paavo Järvi, Mischa Maisky, Paul Meyer, Emmanuel Pahud, Christian Poltéra, Julian Rachlin und Kathryn Stott.<ref name="Homepage_Bio">Biografie auf der Homepage</ref>

Privates

Jansen war ab 2003 mit dem Musiker Julian Rachlin liiert<ref>Janine Jansen: Familien-Band(e). In: Rondo. 28. Mai 2005, abgerufen am 30. Dezember 2025.</ref> und ist seit 2012<ref>Violinist Janine Jansen. In: Australian Broadcasting Corporation. 25. Oktober 2022, abgerufen am 30. Dezember 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> mit dem schwedischen Cellisten und Dirigenten Daniel Blendulf verheiratet.<ref>Dutch fiddle star Janine Jansen and hubby Daniel Blendulf are a stunning double act for the SSO. dailytelegraph.com.au, 19. März 2015.</ref>

Karriere

Stationen der internationalen Karriere (Auswahl)

Zusammenarbeit mit Solisten und Orchestern (Auswahl)

Sie arbeitete bereits mit Dirigenten wie Vladimir Ashkenazy, Frans Brüggen, Riccardo Chailly, Valery Gergiev, Roger Norrington, Sakari Oramo, Antonio Pappano, Michail Pletnjow und Leonard Slatkin zusammen.

Artist in Residence

In der Saison 2025/26 ist Janine Jansen Artist in Residence der Berliner Philharmoniker.<ref>Tobias Möller: Perfektion kann eine Falle sein – Janine Jansen im Gespräch. Berliner Philharmoniker, abgerufen am 6. Oktober 2025.</ref>

Auszeichnungen

Diskografie

Weblinks

Commons: Janine Jansen – Sammlung von Bildern und Videos

Einzelnachweise

<references />

Vorlage:Klappleiste/Anfang John Eliot Gardiner (1998) | Gidon Kremer und Kremerata Baltica (1999) | Klaus Maria Brandauer und Thomas Hengelbrock (2000) | Jessye Norman (2001) | Nikolaus Harnoncourt (2002) | András Schiff (2003) | Roger Norrington (2004) | Marc Minkowski (2005) | Anne Sofie von Otter (2006) | Kristjan Järvi und sein Absolute Ensemble (2007) | Fazıl Say (2008) | Hélène Grimaud (2009) | Jos van Immerseel (2010) | Masaaki Suzuki (2011) | Harald Vogel (2012) | Ottavio Dantone und Accademia Bizantina (2014) | Janine Jansen (2015) | Rolando Villazón (2016) | Jérémie Rhorer (2017) | Metropole Orkest & Chefdirigent Jules Buckley (2018) | Teodor Currentzis (2019) | Philippe Herreweghe (2021) | Philippe Jaroussky (2022) | Martin Grubinger (2023) | René Jacobs (2024) Vorlage:Klappleiste/Ende

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