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Rauchschwalbe

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Rauchschwalbe
Datei:Rauchschwalbe Hirundo rustica.jpg

Rauchschwalbe (Hirundo rustica)

Systematik
Unterordnung: Singvögel (Passeri)
Familie: Schwalben (Hirundinidae)
Unterfamilie: Hirundininae
Tribus: Hirundini
Gattung: Hirundo
Art: Rauchschwalbe
Wissenschaftlicher Name
Hirundo rustica
Linnaeus, 1758
Datei:Hirundo rustica hunting.jpg
Jagende Rauchschwalbe
Datei:Rauchschwalbe in Zeitlupe.webm
Flugbild in Zeitlupe
Datei:Hirundo rustica - Barn Swallow - XC83449.ogg
Gesang einer Rauchschwalbe
Datei:HirundoRusticaIUCN.svg
Verbreitungsgebiet der Rauchschwalbe:
  • Brutgebiete
  • Ganzjähriges Vorkommen
  • Migration
  • Überwinterungsgebiete
  • Datei:Hirondelle rustique (51099854338).jpg
    Rauchschwalbe im Flug

    Die Rauchschwalbe (Hirundo rustica), auch Hausschwalbe und Gabelschwalbe genannt, ist eine Vogelart aus der Familie der Schwalben (Hirundinidae). Sie ist ein Zugvogel.

    Beschreibung

    Erscheinungsbild

    Die Rauchschwalbe ist etwa 19 bis 22 Zentimeter lang, davon entfallen zwei bis sieben Zentimeter auf die Schwanzspieße. Das Gewicht während der Brutzeit beträgt bei Männchen zwischen 16,1 und 21,4 Gramm, Weibchen wiegen zwischen 16 und 23,7 Gramm. Die Flügelspannbreite beträgt 32 bis 34,5 cm.

    Die Rauchschwalbe ist sehr schlank, mit einem charakteristischen tief gegabeltem und langem Schwanz. Der Rücken ist metallisch glänzend blau-schwarz. Die Unterseite ist rahmweiß. Charakteristisch ist auch die kastanienbraune Farbe an der Kehle, die ganz schwarz umrahmt ist, sowie an Stirn und Kinn. Auf den Steuerfedern (Schwanzfedern) befinden sich weiße Flecken, die bei gespreiztem Schwanz zu erkennen sind.

    Flugbild und Fluggeschwindigkeit

    Der Flug der Rauchschwalbe ist verglichen mit dem der Mehlschwalbe reißender. Eine Rauchschwalbe fliegt mit 10–20 m/s bei 4–10 Flügelschlägen pro Sekunde. Die Flügelschlagfrequenz beträgt bei der Rauchschwalbe durchschnittlich 4,4 Schläge pro Sekunde und ist damit langsamer als bei der Mehlschwalbe mit 5,3 Schlägen pro Sekunde.<ref name="flight">Vorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/Name: Wingbeat frequency of barn swallows and house martins: a comparison between free flight and wind tunnel experiments. In: The Journal of Experimental Biology. 205. Jahrgang. The Company of Biologists, Vorlage:Cite book/Date, S. 2461–2467 (Vorlage:Cite book/URL [abgerufen am -05-]).Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2</ref> Grundsätzlich jagt die Rauchschwalbe in tieferen Luftschichten als die Mehlschwalbe. Rauchschwalben erjagen den größten Teil ihrer Beute in einer Flughöhe von sieben bis acht Metern.<ref>Turner, S. 166</ref><ref name="Turner227">Turner, S. 227.</ref>

    Verhalten

    Datei:Ziehende Rauchschwalben auf Überlandleitung.jpg
    Zwischenstopp ziehender Rauchschwalben (H. rustica)

    Nachbarschaft zu Menschen

    Die Rauchschwalbe gilt als klassischer Kulturfolger, obgleich sie nicht in den Städten wohl aber in ländlichen Lebensräumen nah am Menschen lebt. Nester baut sie nicht nur in Viehställen, Nomadenzelten und Bauernhäusern, sondern selbst in Gaststätten.<ref>Dieter Stefan Peters: Die Schwalben. In: Bernhard Grzimek (Hrsg.): Grzimeks Tierleben. 1. Auflage. Band 9. Kindler, Zürich 1970, S. 174–181.</ref> Im Gegensatz zur Mehlschwalbe, die außen am Haus nistet, baut die Rauchschwalbe innerhalb der menschlichen Behausungen ihr Nest. Alfred E. Brehm bezeichnete sie daher als „innere Hausschwalbe“ im Gegensatz zur Mehlschwalbe als der „äußeren Hausschwalbe“.

    Die außergewöhnliche „Anhänglichkeit“ der Rauchschwalbe an den Menschen wurde in verschiedenen populärwissenschaftlichen Darstellungen beschrieben.<ref>Else Thomé: Die Salzberger Schwalbengeschichte. Ullstein, Berlin 1959.</ref>

    Zugverhalten

    Auffallend ist das im August einsetzende Zugverhalten der Rauchschwalben, die sich in immer größeren Gruppen sammeln und zu Tausenden in großen Schilfbeständen übernachten. Typisch sind ihre Reihungen auf Überlandleitungen oder auch auf Dachsimsen, wobei die Vögel – auch nach jedem Auffliegen – konsequent den artgemäßen Individualabstand einhalten.<ref>Elke Brüser: Von Abstandsregeln und Spießen. In: Flügelschlag und Leisetreter. 18. Oktober 2020, abgerufen am 13. November 2020.</ref> Der Großteil der Rauchschwalben zieht ab Mitte September bis Mitte Oktober in Richtung Winterquartiere.<ref>Sommerboten auf Achse. Das Schwalbenjahr im Überblick. Abgerufen am 30. August 2021.</ref> Auch in ihrem Winterquartier West- und Zentralafrika suchen sie große Schlafplätze auf. Der bekannteste liegt im Südosten Nigerias, wo bis zu 1,5 Millionen Rauchschwalben gemeinsam im Elefantengras nächtigen.<ref>Die Heimkehr der Zugvögel, Schweizerische Vogelwarte Sempach</ref>

    Der Heimkehr-Zug aus den afrikanischen Winterquartieren in die mitteleuropäischen Brutgebiete findet zwischen Ende März und Mitte Mai statt. Die Rauchschwalben treffen in der Regel früher ein als die Mehlschwalben. Bei beiden Arten machen sich Männchen ein paar Tage vor den Weibchen auf die Reise und treffen auch einige Tage früher als diese ein. Schwalben fliegen stets nur tagsüber und in Trupps in das afrikanische Winterquartier und zurück.

    Stimme

    Der Ruf ist ein hohes „wid wid“ und wird als Kontakt- und Lockruf verwendet. Der Gesang wird im Flug und auch von Warten vorgetragen und ist ein rasch fließendes, melodisches Gezwitscher aus vielen obertonreichen und einigen schnarrenden Elementen.

    Lebensraum und Verbreitung

    Der Bestand der Rauchschwalbe wird auf 1,1 Milliarden Individuen geschätzt.<ref name="callag2021">Callaghan, C.T., Nakagawa, S., & Cornwell, W.K. (2021). Global abundance estimates for 9,700 bird species. Proceedings of the National Academy of Sciences. 118 (21), e2023170118, doi:10.1073/pnas.2023170118</ref> Damit ist sie eine der häufigsten Vogelarten überhaupt. Die Art lebt in der offenen Kulturlandschaft, wo es Bauernhöfe, Wiesen und Teiche gibt. Die Tiere verbringen den Sommer zwischen April und September oder Anfang Oktober in ihren Brutgebieten. Diese liegen in ganz Europa, Nordwestafrika, den gemäßigten Gebieten Asiens und in Nordamerika bis hinauf zu einer Höhe von etwa 1000 Metern und bis zum Polarkreis. Die europäischen Rauchschwalben überwintern in Mittel- und Südafrika. Asiatische Winterquartiere gibt es in Indien und in Iran.

    Ernährung

    Rauchschwalben jagen Fluginsekten aller Art. Dabei richten sie sich nach dem lokalen Angebot und suchen die Regionen in der Luft aus, die dem Wetter entsprechend das günstigste Angebot bieten. Wenn sie mit Mehlschwalben zusammen jagen, dann im Luftraum unter diesen.

    Vermehrung

    Datei:Hirundo rustica MHNT.jpg
    Fünf Rauchschwalbeneier
    Datei:Rauchschwalbe beim Nestbau.jpg
    Rauchschwalbe beim Nestbau
    Datei:Hirundo rustica Rauchschwalbe1.jpg
    Fütterung

    Paarungsspiel

    Die Männchen der nordamerikanischen Rauchschwalbe werben mit ihren rötlich, kastanienbraunen Federn an der Kehle um die Gunst eines Weibchens. Je intensiver ihre Federfarben dort leuchten, umso größer ist ihr Paarungserfolg bei den Weibchen. Nach dem Paarungsspiel ergeben sich im Grunde dauerhafte Paarbindungen.

    Paarbildung

    Unabhängig von der prinzipiellen Paarbildung paaren sich die Weibchen gelegentlich auch mit anderen Männchen und es ist durch DNA-Untersuchungen bewiesen, dass sich in den Gelegen immer auch Eier befinden, die von einem anderen Männchen als dem festen Partner befruchtet worden sind.

    Hinsichtlich des Paarungsspiels und der Paarbildung bei nordamerikanischen Rauchschwalben hat die amerikanische Biologin Rebecca Safran von der Cornell University in Ithaca, New York, (USA) nachgewiesen, dass trotz einer dauerhaften Paarbindung die Männchen ihre Partnerinnen stets aufs Neue beeindrucken müssen. Vor jeder Brutsaison scheinen die Weibchen die Qualitäten ihres Partners neu zu bewerten. Macht ihr bisheriges Männchen im Vergleich zu einem anderen dabei keine gute Figur, legen sie ihrem Gatten gegebenenfalls wesentlich mehr „Kuckuckseier“ ins Nest. Das bedeutet, dass die Weibchen der nordamerikanischen Rauchschwalben ständig ihre Männchen sehr genau beobachten, rasch auf Veränderungen im Erscheinungsbild ihrer Partner reagieren und für diese das Paarungsspiel letztlich niemals beendet ist.<ref>Safran, R.J., C.R. Neuman, K.J. McGraw, and I.J. Lovette: Dynamic paternity allocation as a function of male plumage color in barn swallows, in: Science, 309:2210-2212, 2005</ref>

    Brut

    Zum Brüten und für die Aufzucht der Jungen baut die Rauchschwalbe offene, schalenförmige Nester aus Schlammklümpchen und Stroh auf einen Mauervorsprung oder Balken an der Wand in Ställen oder Scheunen und anderen offenen Innenräumen. In früheren Jahrhunderten flogen sie vielfach durch die Öffnungen im Giebel ein und aus, durch die auch der Rauch des Herdfeuers abzog. So erhielten sie den Namen Rauchschwalben. Da sie exzellente Flieger sind, reicht ihnen zum Verlassen des Gebäudes ein Fenster in Kippstellung. Die Nester werden immer wieder benutzt. Dort legt das Weibchen zwei- bis dreimal im Jahr vier bis fünf weiße, braunrot gefleckte Eier, die es 14 bis 17 Tage bebrütet. Beide Eltern füttern nach dem Schlüpfen noch 20 bis 22 Tage und die Jungen verlassen in diesem Alter auch erstmals das Nest. Bemerkenswert ist, dass die älteren Jungen beim Füttern der zweiten Brut helfen.

    Rauchschwalben sind beim Brüten weniger gesellig als Mehlschwalben. Deshalb sollten künstliche Rauchschwalbennester als Nisthilfen nicht direkt nebeneinander aufgehängt werden. Der Abstand vom Nestrand bis zur Decke sollte mehr als 6 cm betragen.

    Unterarten

    Es sind folgende Unterarten anerkannt:<ref>IOC World bird list Swallows</ref>

    • Hirundo rustica rustica <templatestyles src="Person/styles.css" />Linnaeus, 1758<ref name="linne191">Carl von Linné: Systema Naturae per Regna Tria Naturae, Secundum Classes, Ordines, Genera, Species, Cum Characteribus, Differentiis, Synonymis, Locis. 10. Auflage. Band 1. Imprensis Direct Laurentii Salvii, Stockholm 1758, S. 191 (biodiversitylibrary.org).</ref> brütet in Europa, dem westlichen und zentralen Asien und dem nördlichen Afrika. Nichtbrutgebiete sind in Afrika und dem südlichen Asien.
    • Hirundo rustica savignii <templatestyles src="Person/styles.css" />Stephens, 1817<ref name="stephens91">James Francis Stephens: General zoology, or Systematic natural history. Band 10, Nr. 1. Thomas Davison, London 1817, S. 91 (biodiversitylibrary.org).</ref> kommt in Ägypten vor.
    • Hirundo rustica transitiva (<templatestyles src="Person/styles.css" />Hartert, EJO, 1910)<ref name="hartert802">Ernst Hartert: Die Vögel der paläarktischen Fauna systematische Übersicht der in Europa, Nord-Asien und der Mittelmeerregion vorkommenden Vögel. Band 1, Heft 6. R. Friedländer & Sohn, Berlin 1910, S. 802 (biodiversitylibrary.org – 1910–1922).</ref> ist im Libanon, in Syrien, in Israel und Jordanien verbreitet.
    • Hirundo rustica tytleri <templatestyles src="Person/styles.css" />Jerdon, 1864<ref name="jerdon870">Thomas Caverhill Jerdon: The birds of India: being a natural history of all the birds known to inhabit continental India, with descriptions of the species, genera, families, tribes, and orders, and a brief notice of such families as are not found in India, making it a manual of ornithology specially adapted for India. Band 2, Nr. 2. Printed for the Author by the Military Orphan Press, Calcutta 1864, S. 870 (biodiversitylibrary.org).</ref> brütet im südlichen zentralen Sibirien. Nicht Brutgebiete sind im südlichen und südöstlichen Asien.
    • Hirundo rustica gutturalis <templatestyles src="Person/styles.css" />Scopoli, 1786<ref name="scopoli96">Giovanni Antonio Scopoli: Deliciae Florae Et Faunae Insubricae Seu Novae, Aut Minus Cognitae Species Plantarum Et Animalium, Quas In Insubria Austriaca Tam Spontaneas, Quam Exoticas Vidit, Descripsit, et Aeri Incidi Curavit. Band 2. Ex Typographia Reg. & Imp. Monasterii S. Salvatoris. Praesidib. Rei litter. permittentibus, Ticini 1786, S. 96 (uni-goettingen.de).</ref> brütet vom östlichen Himalaya bis zur Koreanischen Halbinsel und Japan sowie dem östlichen und südlichen China und Taiwan. Nichtbrutgebiete sind das südöstliche Asien, die Philippinen, Neuguinea und die nördliche Küsten Australiens.
    • Hirundo rustica saturata <templatestyles src="Person/styles.css" />Ridgway, 1883<ref name="ridgway95">Robert Ridgway: Description of some birds supposed to be undescribed, from the Commander Islands and Petropaulovski, collected by Dr. Leonhard Stejneger U.S. Signal Service. In: Proceedings of the United States National Museum. Band 6, Nr. 345, 1883, S. 90–96 (biodiversitylibrary.org).</ref> brütet im östlichen Sibirien. Nichtbrutgebebiete sind das südöstliche Asien und die Philippinen.
    • Hirundo rustica mandschurica <templatestyles src="Person/styles.css" />Meise, 1934<ref name="meise46">Wilhelm Meise: Die Vogelwelt der Mandschurei. In: Abhandlungen und Berichte des Königlichen Zoologischen und Anthropologisch-Ethnographischen Museums zu Dresden. Band 18, Nr. 2, 1934, S. 1–86.</ref> brütet im nordöstlichen China. Vermutlich ist das südöstliche Asien das Überwinterungsgebiet.
    • Hirundo rustica erythrogaster <templatestyles src="Person/styles.css" />Boddaert, 1783<ref name="boddaert43">Pieter Boddaert: Table des planches enluminéez d’histoire naturelle de M. D’Aubenton: avec les denominations de M.M. de Buffon, Brisson, Edwards, Linnaeus et Latham, precedé d’une notice des principaux ouvrages zoologiques enluminés. NA, Utrecht 1783, S. 43 (biodiversitylibrary.org).</ref> brütet von Alaska über Kanada und die USA südlich bis Mexiko. Nichtbrutgebiete reichen bis Argentinien.

    Etymologie und Forschungsgeschichte

    Datei:Hirundo rustica erythrogaster Atticora fasciata.jpg
    Hirundo rustica erythrogaster (Abbildung 1) illustriert von Edme-Louis Daubenton (1732–1786)

    Die Erstbeschreibung der Rauchschwalbe erfolgte 1758 durch Carl von Linné unter dem wissenschaftlichen Namen Hirundo rustica. Als Verbreitungsgebiet gab er Europa an. Mit der Art führte er die für die Wissenschaft neue Gattung Hirundo ein.<ref name="linne191"/> Dieser Begriff leitet sich von {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) ab.<ref>Hirundo The Key to Scientific Names Edited by James A. Jobling</ref> Der Artname rustica hat seinen Ursprung in {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value).<ref>rustica The Key to Scientific Names Edited by James A. Jobling</ref> Savignii ist Marie Jules César le Lorgne de Savigny (1777–1851) gewidmet<ref name="stephens91"/>, tytleri Robert Christopher Tytler (1818–1872).<ref name="jerdon870"/> Mandschurica bezieht sich auf die Mandschurei.<ref name="meise46"/> Transitiva stammt von {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)<ref>transitiva The Key to Scientific Names Edited by James A. Jobling</ref> ab, gutturalis von {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)<ref>gutturalis The Key to Scientific Names Edited by James A. Jobling</ref>, saturata von {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)<ref>saturata The Key to Scientific Names Edited by James A. Jobling</ref> und erythrogaster von {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) und {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value).<ref>erythrogaster The Key to Scientific Names Edited by James A. Jobling</ref> Alfred Laubmann hatte für sein Werk Die Vögel von Paraguay einen Balg, gesammelt von Michael Mathias Kiefer (1902–1980) am Río Jejuí Guazú, zur Verfügung. Für Paraguay nannte er die Unterart Hirundo rustica erythrogaster. Boddaert bezog sich bei seiner Namensgebung auf Hirondelle à ventre roux de Cayenne von Georges-Louis Leclerc, Comte de Buffon.<ref name="buffon724">Georges-Louis Leclerc, Comte de Buffon, Louis Jean-Marie Daubenton, Edme-Louis Daubenton, François-Nicolas Martinet: Planches enluminées d'histoire naturelle. Band 8. ??, Paris, S. Tafel 724 (biodiversitylibrary.org – 1765-1783).</ref> In der Literatur betrachtete er in einem von Richard Otto Rohde (1855–1912) gesammelten Exemplar aus Lambaré, welches durch Hans Hermann Carl Ludwig von Berlepsch<ref name="berlepsch5"></ref> beschrieben wurde, in Asunción<ref name="bertoni61">Arnaldo de Winkelried Bertoni in Mosè Giacomo Bertoni: Fauna paraguaya. Catálogos sistemáticos de los vertebrados del Paraguay: peces, batracios, reptiles, aves, y mamíferos conocidos hasta 1913. In: Descripcion fisica y economica del Paraguay. Band 59, Nr. 1. Establecimiento Gráfico M. Brossa, Asunción 1914, S. 1–86, S. 61 (google.de).</ref>, Monte Sociedad, in Encarnación und am Río Confuso<ref name="bertoni256"></ref> durch Arnaldo de Winkelried Bertoni und in Puerto Pinasco<ref name="wetmore342">Alexander Wetmore: Observations on the birds of Argentina, Paraguay, Uruguay, and Chile. In: Bulletin of the United States National Museum. Nr. 133, 1926, S. 1–448, S. 342 (biodiversitylibrary.org).</ref> im Departamento Presidente Hayes durch Alexander Wetmore. Zusätzlich erwähnte Laubmann Golondrina del la ventre roxizo<ref name="azara507">Félix de Azara: Apuntamientos para la historia natural de los páxaros del Paragüay y Rio de la Plata. Band 2. Impr. de la viuda de Ibarra, Madrid 1805, S. 507–508 (biodiversitylibrary.org).</ref> von Félix de Azara. Laubmann betonte, dass es sich dabei um Wintervögel aus Nordamerika handelt.<ref name="laubmann201"></ref>

    Gefährdung

    In der Roten Liste der Brutvögel Deutschlands von 2020 wird die Art in der Kategorie V (Vorwarnliste) geführt<ref>Torsten Ryslavy, Hans-Günther Bauer, Bettina Gerlach, Ommo Hüppop, Jasmina Stahmer, Peter Südbeck & Christoph Sudfeldt: Rote Liste der Brutvögel Deutschlands, 6. Fassung. In: Deutscher Rat für Vogelschutz (Hrsg.): Berichte zum Vogelschutz. Band 57, 30. September 2020.</ref>, seit 2015 in der Roten Liste von Niedersachsen und Bremen als gefährdet<ref>Thorsten Krüger, Markus Nipkow: Rote Liste der in Niedersachsen und Bremen gefährdeten Brutvögel, 8. Fassung, Stand 2015. Hrsg.: Niedersächsischer Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz. Band 35, Nr. 4. Hannover April 2015, S. 195.</ref>.

    Sonstiges

    Die Rauchschwalbe war 1979 Vogel des Jahres in Deutschland<ref>Vogel des Jahres (Deutschland): 1979</ref> und 2004 Vogel des Jahres in der Schweiz.<ref>Vogel des Jahres(Schweiz): 2004</ref>

    Die Rauchschwalbe ist der Nationalvogel Estlands und war von 1962 bis 1964 der Nationalvogel Österreichs<ref></ref>.

    Die Rauchschwalbe ist Teil des Firmenemblems der chinesischen Fluggesellschaft China Eastern Airlines.

    Literatur

    • Arnold von Vietinghoff-Riesch: Die Rauchschwalbe. Duncker & Humblot, Berlin 1955.
    • Hans-Günther Bauer, Einhard Bezzel und Wolfgang Fiedler (Hrsg.): Das Kompendium der Vögel Mitteleuropas: Alles über Biologie, Gefährdung und Schutz. Band 2: Passeriformes – Sperlingsvögel. Aula-Verlag Wiebelsheim, Wiesbaden 2005, ISBN 3-89104-648-0.

    Weblinks

    Commons: Rauchschwalbe (Hirundo rustica) – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

    Einzelnachweise

    <references />

    <templatestyles src="BoxenVerschmelzen/styles.css" />

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