Scharzfeld
Scharzfeld Stadt Herzberg am Harz
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| Koordinaten: | Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(1531)&title=Scharzfeld 51° 38′ N, 10° 23′ O
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| Höhe: | 240 m ü. NN | |||||
| Einwohner: | 1531 (31. Dez. 2024)<ref>Statistisches Berichtsheft des Landkreises Göttingen – Ausgabe 2025. (PDF; 229 kB) Landkreis Göttingen, abgerufen im September 2025.</ref> | |||||
| Eingemeindung: | 1. Juli 1972 | |||||
| Postleitzahl: | 37412 | |||||
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Scharzfeld ist ein Dorf am Südwestharzrand und Ortsteil von Herzberg am Harz im Landkreis Göttingen (ehemals Osterode) in Südniedersachsen (Deutschland) mit 1.544 Einwohnern (31. Dezember 2023). Am südlichen Ortsrand fließt die Oder durch das Naturschutzgebiet Oderaue.<ref>Naturschutzgebiet „Oderaue“. Niedersächsischer Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz, abgerufen am 25. Oktober 2010.</ref>
Geschichte
Die erste schriftliche Erwähnung von Scharzfeld ist in einer Urkunde überliefert, die sich auf das Jahr 952 bezieht und wahrscheinlich im 13. Jahrhundert gefälscht wurde. Darin wird Schartfelde neben anderen Orten von Otto dem Großen als Besitz des Klosters Pöhlde bestätigt.<ref name="Ortsnamenbuch">Uwe Ohainski, Jürgen Udolph: Die Ortsnamen des Landkreises Osterode. In: Jürgen Udolph (Hrsg.): Niedersächsisches Ortsnamenbuch (NOB). Teil II. Verlag für Regionalgeschichte, Bielefeld 2000, ISBN 3-89534-370-6, S. 146 ff.</ref><ref>Die Urkunden Konrad I. Heinrich I. und Otto I. In: Monumenta Germaniae Historica, Die Urkunden der deutschen Könige und Kaiser, Band 1. Hannover 1879–1894. Nr. 439, S. 593f. In der Einleitung der Urkunde (S. 593) wird die Fälschung diskutiert.</ref> In der näheren Umgebung von Scharzfeld liegen die mittelalterlichen Wüstungen Königshagen und Smerbeke.
Am 1. Juli 1972 wurde Scharzfeld in die Stadt Herzberg am Harz eingegliedert.<ref>Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart/Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 215.</ref>
Ortsrat
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Der Ortsrat setzt sich seit der Kommunalwahl am 12. September 2021 aus 13 Ratsfrauen und Ratsherren wie folgt zusammen (Veränderungen zu 2016):<ref name="kdo.de" />
Kultur und Sehenswürdigkeiten
- Steinkirche Scharzfeld auf dem Steinberg
- Naturschutzgebiet „Steinberg bei Scharzfeld“ (Trockenrasen)<ref>Naturschutzgebiet „Steinberg bei Scharzfeld“. Niedersächsischer Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz, ehemals im Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar); abgerufen am 25. Oktober 2010. (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive )</ref> mit Aussicht über Scharzfeld
- Einhornhöhle
- Burgruine Scharzfels
- Großer Knollen mit Ausflugslokal
- Wüstungen Königshagen und Rodenbeke mit ausgegrabener Kirche
- Das Scharzfelder Osterfeuer wird an besonders exponierter Lage auf dem Steinberg und auf dem Schulberg abgebrannt und ist weithin sichtbar<ref>Homepage der Osterfeuergemeinschaft Scharzfeld. Osterfeuergemeinschaft Scharzfeld, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 16. Juni 2010; abgerufen am 25. Oktober 2010.</ref>
- Denkmal für Turnvater Jahn auf dem Steinberg<ref>Denkmal für Turnvater Jahn auf dem Steinberg bei Scharzfeld. Abgerufen am 19. Juli 2017.</ref>
- Fliegerdenkmal<ref>Das Denkmal auf der Fulge erinnert an die Olympischen Spiele 1936. Abgerufen am 24. November 2021.</ref>
Verkehr
Verkehrsmäßig angeschlossen ist der Ort über die Kreisstraße K 9 (Pöhlde–Barbis); in Scharzfeld selbst ist sie die ehemalige B 27/B 243, welche heute allerdings nördlich verlaufen.
Scharzfeld hat einen Bahnhof am Abzweig der Odertalbahn von der Südharzstrecke. Seit 2005 wird dieser jedoch ohne Halt durchfahren. Bis 1983 gab es an der Südharzstrecke den Haltepunkt Scharzfeld West. Die nächstgelegenen Stationen sind heute der Haltepunkt Bad Lauterberg-Barbis und der Bahnhof Herzberg (Harz).
Persönlichkeiten
- Ernst August Spangenberg (* ca. 1687; † 1784), Jurist und Bürgermeister der Stadt Göttingen
- Von 1863 bis zu seinem Tod erhielt der Dichter und Pfarrer Georg Schulze „die gute Pfarrstelle zu Scharzfeld“.<ref>Heinrich Pröhle: Schulze, Georg. In: Allgemeine Deutsche Biographie (ADB). Band 32, Duncker & Humblot, Leipzig 1891, S. 775 f.</ref>
- Ralf Nielbock (* 1954), Geologe und Betriebsleiter der Einhornhöhle
Weblinks
- Scharzfeld auf der Website der Stadt Herzberg
- Homepage des Verkehrsvereins Scharzfeld-Südharz e. V. mit touristischen Informationen zu Scharzfeld
- Artikel Scharzfeld In: GenWiki.de
Einzelnachweise
<references />
Herzberg mit Mühlenberg | Lonau | Pöhlde mit Rhumasprung | Scharzfeld | Sieber