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Oca

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Datei:Kamaiurá - Wide.jpg
Rechts: Oca der Kamayurá im Parque Indígena do Xingu.
Mitte: provisorischer Bau für Festbesprechungen.
Links: rundes Flötenhaus der Männer zur Aufbewahrung ritueller Gegenstände.

Als Oca werden die rechteckigen Häuser der indigenen Bevölkerung Brasiliens bezeichnet. Das Wort entstammt den Tupí-Guaraní-Sprachen von dem Wort oka.<ref>Fábio Borges Brasileiro: Oca. In: com.br – Dicionário Ilustrado Tupi Guarani. 2015, abgerufen am 4. Mai 2022 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref><ref>Oka. In: Eduardo de Almeida Navarro: Dicionário Tupi Antigo. Global, São Paulo 2007, ISBN 978-85-260-1933-1, S. 358–359 (portugiesisch).</ref>

Sie werden in der Regel aus Balken errichtet und mit Farn- oder Palmenblättern gedeckt und können bis 40 Meter lang sein. Die Bauzeit beträgt bei einer Beteiligung von etwa 20 bis 30 Indios 10 bis 15 Tage.<ref>Oca - habitação indígena, construção, foto de oca, casa dos índios. In: suapesquisa.com. Abgerufen am 4. Mai 2022.</ref> Die Haltbarkeit wird mit fünf bis 20 Jahren angegeben.

Ein Oca wird von achtzig bis hundert Personen bewohnt, vier bis 12 Ocas bilden eine Maloca um einen geebneten Platz.

Weblinks

Commons: Ocas – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />