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Welterbe in Ghana

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Datei:Flag of Ghana.svg

Zum Welterbe in Ghana gehören (Stand 2018) zwei UNESCO-Welterbestätten, beides Stätten des Weltkulturerbes. Ghana hat die Welterbekonvention 1975 ratifiziert, die erste Welterbestätte wurde 1979 in die Welterbeliste aufgenommen. Die bislang letzte Welterbestätte wurde 1980 eingetragen.<ref name="state" />

Welterbestätten

Die folgende Tabelle listet die UNESCO-Welterbestätten in Ghana in chronologischer Reihenfolge nach dem Jahr ihrer Aufnahme in die Welterbeliste (K – Kulturerbe, N – Naturerbe, K/N – gemischt, (G) – auf der Liste des gefährdeten Welterbes).

Bild Bezeichnung Jahr Typ Ref. Beschreibung
Festungen und Schlösser in der Volta, Greater Accra, Zentral- und Westregion
(Lage{{#coordinates:5.103333|-1.2425
name=Festungen und Schlösser in der Volta, Greater Accra, Zentral- und Westregion|region=GH|type=landmark}}) 1979 K 34 Von den gut 60 Festungen und Schlössern der Kolonialzeit an der Volta-Mündung und in Accra wurden 28 in das Welterbe aufgenommen, darunter Cape Coast Castle, Elmina Castle, Fort Amsterdam, Fort Batenstein, Fort Good Hope, Fort Groß Friedrichsburg, Fort Metal Cross, Fort Patience, Fort Saint Antony in Axim, Fort San Sebastian, Fort Sao Jago da Mina, Fort Vrendenburg.
Traditionelle Bauwerke der Aschanti
(Lage{{#coordinates:6.401111|-1.625833
name=Traditionelle Bauwerke der Aschanti|region=GH|type=landmark}}) 1980 K 35 Die traditionellen Bauten des Volkes der Aschanti sind letzte bauliche Zeugnisse des Aschantireiches. Sie wurden aus Lehm, Stroh und Holz gebaut und sind daher anfällig für Witterungseinflüsse. 10 Bauwerke in den Dörfern Abetifi, Abirim, Akoboanbong, Asawase, Asenemaso, Bogyease, Darkwa, Jachie, Kentenkrono, Patakro, Obomeng nahe Kumasi wurden anerkannt.

Tentativliste

In der Tentativliste sind die Stätten eingetragen, die für eine Nominierung zur Aufnahme in die Welterbeliste vorgesehen sind.

Aktuelle Welterbekandidaten

Derzeit (2016) sind sechs Stätten in der Tentativliste von Ghana eingetragen, die letzte Eintragung erfolgte 2000.<ref name="tentative" /> Die folgende Tabelle listet die Stätten in chronologischer Reihenfolge nach dem Jahr ihrer Aufnahme in die Tentativliste.

Bild Bezeichnung Jahr Typ Ref. Beschreibung
Mole-Nationalpark
(Lage{{#coordinates:9.487671|-1.852852
name=Mole-Nationalpark|region=GH|type=forest}}) 2000 N 1391
Tenzug-Tallensi-Siedlungen 2000 K 1392
Katholische Kathedrale von Navrongo 2000 K 1393 Kathedrale in der Stadt Navrongo
Pfahlbausiedlungen von Nzulezu 2000 K 1394
Handels- und Pilgerrouten in Nordwestghana 2000 K 1395
Kakum-Nationalpark
(Lage{{#coordinates:5.416667|-1.316667
name=Kakum-Nationalpark|region=GH|type=forest}}) 2000 N 1396 einer der bekanntesten Nationalparks in Ghana

Ehemalige Welterbekandidaten

Diese Stätten standen früher auf der Tentativliste, wurden jedoch wieder zurückgezogen oder von der UNESCO abgelehnt. Stätten, die in anderen Einträgen auf der Tentativliste enthalten oder Bestandteile von Welterbestätten sind, werden hier nicht berücksichtigt.<ref name="ex-tentative" />

Bild Bezeichnung Jahr Typ Ref. Beschreibung
Bia-Tawaya-Nationalpark
(Lage{{#coordinates:6.466667|-3.083333
name=Bia-Tawaya-Nationalpark|region=GH|type=forest}}) 1983–1983 N 226 1983 Entscheidung vertagt
Traditionelle Moscheen von Nord-Ghana 1983–1983 K 1983 Entscheidung vertagt, seit 2000 Bestandteil des Vorschlags „Handels- und Pilgerroute in Nordwestghana“

Weblinks

Commons: Welterbestätten in Ghana – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
  • Ghana auf der Website des Welterbezentrums der UNESCO (englisch)

Einzelnachweise

<references> <ref name="state">Ghana. In: whc.unesco.org. UNESCO World Heritage Centre, abgerufen am 21. Juni 2017 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> <ref name="tentative">Tentativliste von Ghana. In: whc.unesco.org. UNESCO World Heritage Centre, abgerufen am 21. Juni 2017 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> <ref name="ex-tentative">Former Tentative Sites of Ghana. In: World Heritage Site. Abgerufen am 21. Juni 2017 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> </references>

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