Sandersdorf (Altmannstein)
Sandersdorf Markt Altmannstein
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| Koordinaten: | Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(892)&title=Sandersdorf 48° 54′ N, 11° 36′ O
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| Höhe: | 402 m ü. NN | |||||
| Einwohner: | 892 (30. Juni 2025)<ref>Altmannstein in Zahlen. (PDF; 24 KB) Einwohnerzahl Hauptwohnungen. In: Markt Altmannstein. Markt Altmannstein, abgerufen am 6. März 2026.</ref> | |||||
| Eingemeindung: | 1. Oktober 1976 | |||||
| Postleitzahl: | 93336 | |||||
| Vorwahl: | 09446 | |||||
Lage von Sandersdorf in Bayern
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Sandersdorf ist ein im Schambachtal liegender Ortsteil des oberbayerischen Marktes Altmannstein im Landkreis Eichstätt.
Geschichte
Das Kirchdorf Sandersdorf wurde erstmals 1137 bei der Gründung des Klosters Schamhaupten urkundlich erwähnt. Mitte des 12. Jahrhunderts errichteten die Wittelsbachischen Ministerialen der Sandersdorfer in Obersandersdorf eine Burg, deren Besitzer in der Folgezeit mehrmals wechselten. Im Dreißigjährigen Krieg wurden Schloss und Ort vollständig zerstört und danach wiederaufgebaut.
Im Jahre 1831 wurde eine Steingutfabrik („Kannenbäckerei“) gegründet, die jahrzehntelang florierte. Im Bezirksamt Riedenburg gelegen, hatte die Gemeinde, zu der Untersandersdorf und Hützmühl gehörten, um die 250 Einwohner. Mit der bayerischen Kreisgebietsreform kam die Gemeinde Sandersdorf am 1. Juli 1972 in den Landkreis Eichstätt und damit vom Regierungsbezirk Oberpfalz in den Regierungsbezirk Oberbayern. Am 1. Oktober 1976 wurde Sandersdorf in den Markt Altmannstein eingegliedert.<ref>Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart/Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 598.</ref> Im Jahr 1983 zählte man 965 Einwohner; zum 15. März 2007 betrug die Einwohnerzahl 736.
Sandersdorf besaß einen Eisenbahnanschluss an der Bahnstrecke Ingolstadt–Riedenburg. Personenverkehr bestand zwischen dem 1. Mai 1903 und der endgültigen Betriebseinstellung am 28. Mai 1972.
Gewerbe
- 1550 gegründete, weltweit exportierende Schlossbrauerei Sandersdorf
Partnerschaften
Eine Städtepartnerschaft pflegt der Ort Sandersdorf mit der Stadt Sandersdorf-Brehna in Sachsen-Anhalt.
Sehenswürdigkeiten
Söhne und Töchter des Ortes
- Ferdinand Seiler (* 1962), Tenor, Dozent und Gesangslehrer
- Die Mitglieder der Band Pam Pam Ida
Schulen
- Simon-Mayr-Grundschule Sandersdorf mit 107 Schülern in fünf Klassen der Jahrgangsstufen 1–4 (Schuljahr 2023/24)<ref>Homepage der Schule, abgerufen am 14. Januar 2024</ref><ref>Simon-Mayr-Grundschule Sandersdorf in der Schuldatenbank des Bayerischen Staatsministeriums für Unterricht und KultusVorlage:Abrufdatum.</ref> Benannt wurde die Schule 2023 nach dem Komponisten Johann Simon Mayr.<ref>Namensgebung und Einweihung des Ganztags-Anbaues, Donau-Kurier vom 30. Juni 2023, abgerufen am 14. Januar 2024</ref>
Sonstiges
Durch den Ort führt der Deutsche Limes-Radweg. Dieser folgt dem Obergermanisch-Raetischen Limes über 818 km von Bad Hönningen am Rhein nach Regensburg an der Donau.
Auch die Deutsche Limes-Straße verläuft durch den Ort.
Der Limeswanderweg führt ebenfalls durch Sandersdorf.
Einzelnachweise
<references />
Weblinks
- Chronik von Sandersdorf auf der Website von Altmannstein
- Sandersdorf in der Ortsdatenbank der Bayerischen Landesbibliothek Online. Bayerische StaatsbibliothekVorlage:Abrufdatum
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