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Kolloquialismus

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Dies ist die aktuelle Version dieser Seite, zuletzt bearbeitet am 15. April 2026 um 20:22 Uhr durch imported>Jordi (Beispiele: unbequellte TF (stimmt auch nur, wenn man jeden ugsprl. Begriff als "Kolloquialismus" bezeichnet, also nicht in der engeren Definition, die auf die Verwendung von Ausdrucksweisen der mündlichen Kommunikation in schriftlichen Texten abstellt, denn "Glühbirne" und "knacken" sind zwar nichtfachlich bzw. umgangssprachlich, kommen aber auch in schriftlicher Kommunikation durchaus vor)).
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Als Kolloquialismus bezeichnet man in der Sprachwissenschaft einen umgangssprachlichen Ausdruck. In der literarischen Analyse wird ein Begriff als Kolloquialismus bezeichnet, der in einem geschriebenen Text verwendet wird, obwohl er eigentlich nur in der mündlichen Kommunikation gebräuchlich ist. Kolloquialismen sind vor allem in dramatischen und essayistischen Texten üblich.

Beispiele

Kolloquialismen in geschriebenen Texten sind etwa Kraftausdrücke oder Worte wie „geil“, „deluxe“ oder „pfundig“, Krudismen wie „ey“ oder „boah“ oder mundartliche Begriffe wie „schnieke“, „töfte“ oder „paffen“.

Siehe auch

  • Inflektiv (scherzhaft nach der Übersetzerin Erika Fuchs als Erikativ bezeichnet) für „Lautwörter“ im Comicbereich

Weblinks