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Gro Hammerseng-Edin

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Gro Hammerseng-Edin
Gro Hammerseng-Edin
Gro Hammerseng-Edin (2014)
Spielerinformationen
Geburtstag 10. April 1980
Geburtsort Gjøvik, Norwegen
Staatsbürgerschaft NorwegerinDatei:Flag of Norway.svg norwegisch
Körpergröße 1,80 m
Spielposition Rückraum Mitte
Rückraum links
Wurfhand rechts
Vereinsinformationen
Verein Karriere beendet
Vereinslaufbahn
von – bis Verein
1990–1995 NorwegenDatei:Flag of Norway.svg Gjøvik HK
1995–1996 NorwegenDatei:Flag of Norway.svg Raufoss IL
1996–1997 NorwegenDatei:Flag of Norway.svg Vardal IF
1997–2003 NorwegenDatei:Flag of Norway.svg Gjøvik og Vardal HK
2003–2010 DanemarkDänemark FC Midtjylland Håndbold
2010–2017 NorwegenDatei:Flag of Norway.svg Larvik HK
Nationalmannschaft
Debüt am 29. November 2000
gegen PolenDatei:Flag of Poland.svg Polen
  Spiele (Tore)
NorwegenDatei:Flag of Norway.svg Norwegen 167 (631)<ref>handballold.nif.no: Totaloversikt for Hammerseng-Edin, Gro, abgerufen am 26. Dezember 2017</ref>
Stationen als Trainer
von – bis Station
2021–2023 NorwegenDatei:Flag of Norway.svg Norwegen (Jugend)
Stand: 28. Juni 2025

Gro Hammerseng-Edin (* 10. April 1980 in Gjøvik; geborene Gro Hammerseng) ist eine ehemalige norwegische Handballspielerin. Sie spielte im Rückraum, wobei sie vorwiegend auf der Position Rückraum Mitte eingesetzt wurde. Sie wurde zur Welthandballerin des Jahres 2007 gewählt.<ref>www.handball-world.com: Gro Hammerseng folgt Nadine Krause nach, abgerufen am 29. März 2013</ref>

Karriere

Im Verein

Hammerseng-Edin begann im Alter von zehn Jahren das Handballspielen in Gjøvik.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />www.klokavskade.no: Gro Hammerseng om skadeforebygging (Memento vom 30. Juni 2012 im Internet Archive), abgerufen am 4. September 2020</ref> Anfangs spielte sie bei Gjøvik HK, Raufoss IL und Vardal IF. Ab der Saison 1997/98 war sie mit Gjøvik og Vardal HK in der höchsten norwegischen Spielklasse aktiv.<ref name="europamester"><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Gro Hammerseng på europamester (Memento vom 31. Mai 2012 im Internet Archive)</ref> In der Saison 2002/03 erzielte die Rückraumspielerin 139 Tore in 24 Partien, womit sie den siebten Platz in der Torschützenliste belegte.<ref name="elitserien">www.handball.no: Topscore Gildeserien kvinner Sesongen 2002/2003, abgerufen am 22. März 2013</ref>

Im Jahre 2003 unterschrieb Hammerseng-Edin einen Vertrag beim dänischen Erstligisten Ikast-Bording Elite Håndbold (seit Ende 2008 FC Midtjylland Håndbold).<ref>www.dagbladet.no: Klar for Ikast, abgerufen am 22. März 2013</ref> Mit Ikast wurde sie in der ersten Spielzeit Vizepokalsieger und belegte den dritten Platz in der dänischen Liga.<ref name="eva"><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Kort om Gro (Memento vom 22. Juni 2011 im Internet Archive)</ref> Darüber hinaus gewann Ikast in derselben Saison den Europapokal der Pokalsieger. Im zweiten Finalspiel gegen Hypo Niederösterreich trug sie mit acht Toren entscheidend zum Erfolg ihrer Mannschaft bei. 2005 wurde sie zur besten Spielmacherin der dänischen Liga gewählt.<ref name="decade"><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Årtiets hold 2000-2009 (Memento vom 20. Dezember 2013 im Internet Archive)</ref> 2008 erreichte sie mit Ikast das Finale um die dänische Meisterschaft, scheiterte dort jedoch an Viborg HK.<ref>www.dagbladet.no: Dansk og norsk mester i samme sesong, abgerufen am 22. März 2013</ref>

Im Sommer 2010 wechselte Hammerseng-Edin zum norwegischen Verein Larvik HK.<ref>www.handball-world.com: Larvik holt Hammerseng und Nyberg, abgerufen am 22. März 2013</ref> Nachdem Hammerseng-Edin in ihrer ersten Spielzeit mit Larvik die Meisterschaft gewann, pausierte sie schwangerschaftsbedingt die darauffolgende Saison. Erst in der Saison 2012/13 kehrte sie wieder in den Kader von Larvik zurück.<ref>www.eurohandball.com: Countdown, part 4: Larvik Håndballklubb, abgerufen am 20. Juni 2015</ref> Sie gewann 2013 erneut die Meisterschaft und stand zusätzlich im Finale der Champions League. Nach der Saison 2016/17 beendete sie ihre Karriere.<ref>www.nrk.no: Gir seg etter sesongen: – Ei vanskeleg avgjerd, abgerufen am 22. April 2017</ref>

In der Nationalmannschaft

Gro Hammerseng-Edin lief insgesamt fünfzehnmal für die norwegischen Jugend-Auswahl und elfmal für die Junioren-Auswahl auf.<ref>www.handball.no: Totaloversikt for Hammerseng, abgerufen am 23. März 2013</ref> Bei der Junioren-Europameisterschaft 1997 belegte sie mit Norwegen den zweiten Platz.<ref name="europamester" />

Hammerseng-Edin gab am 29. November 2000 ihr Debüt in der norwegischen Nationalmannschaft. Noch im selben Jahr belegte sie mit Norwegen den sechsten Platz bei der Europameisterschaft in Rumänien. Bei den beiden darauffolgenden Turnieren, die Weltmeisterschaft 2001 und die Europameisterschaft, gewann sie jeweils den Vizetitel. Vor der Weltmeisterschaft 2003, bei der Norwegen den sechsten Platz belegte, übernahm sie das Amt der Mannschaftskapitänin.<ref name="europamester" />

Bei der Europameisterschaft 2004 gewann die Norwegerin ihren ersten Titel mit der Nationalmannschaft. Zusätzlich wurde sie zum MVP dieser EM gekürt.<ref name="mvp"> <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />sport.aftenposten.no: Tonje Larsen - tidenes beste norske spiller (Memento vom 16. Januar 2013 im Internet Archive), abgerufen am 28. März 2013</ref> Ein Jahr später konnte Hammerseng aufgrund einer Kreuzbandverletzung nicht an der Weltmeisterschaft teilnehmen.<ref>www.handball-world.com: Schock für Norwegen - WM-Aus für Nyberg, abgerufen am 28. März 2013</ref> Nach ihrer Verletzung kehrte sie im August 2006 in die Nationalmannschaft zurück.<ref>www.handball-world.com: Schwedens Frauen gewinnen Scandinavian Open - Hammerseng mit Comeback, abgerufen am 28. März 2013</ref> Nur wenige Monate später gelang ihr bei der Europameisterschaft 2006 den EM-Titel und den MVP-Titel zu verteidigen.<ref name="mvp" />

Hammerseng-Edin zog bei der Weltmeisterschaft 2007 mit der norwegischen Auswahl in das Finale ein, unterlag dort jedoch gegen Russland.<ref>www.handball-world.com: Russland verteidigt mit 29:24-Sieg gegen Norwegen Weltmeistertitel, abgerufen am 28. März 2013</ref> Hammerseng-Edin nahm im Jahr 2008 an den Olympischen Spielen in Peking teil. Im Finale traf Norwegen erneut auf Russland, jedoch gewannen diesmal die Skandinavierinnen die Goldmedaille.<ref>www.handball-world.com: Norwegen holt mit souveränen Sieg über Russland Gold, abgerufen am 29. März 2013</ref> Das nächste große Turnier, an dem Hammerseng-Edin teilnahm, war die Europameisterschaft 2010, das die Nordeuropäerinnen wiederum gewinnen konnten. Nach diesem Turnier bestritt Hammerseng-Edin kein einziges Länderspiel mehr. Im März 2013 beendete sie offiziell ihre Länderspielkarriere.<ref> <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />www.hbold.dk: Gro Hammerseng stopper (Memento vom 19. Juli 2013 im Internet Archive), abgerufen am 6. März 2013</ref>

Trainertätigkeit

Hammerseng-Edin trainierte ab dem 1. Juni 2021 gemeinsam mit Ane Mällberg die weibliche Jugendnationalmannschaft des Jahrgangs 2006.<ref>handball.no: Ansetter Mällberg og Hammerseng-Edin, abgerufen am 15. April 2021</ref> Im Jahr 2023 beendete sie diese Tätigkeit.<ref>nettavisen.no: Ane Victoria (31) er sjelden vare i Norge: – Skjønner at hun er drittlei av det, abgerufen am 28. Juni 2025</ref>

Medien

Hammerseng-Edin ist beim norwegischen Fernsehsender TV 2 als Handball-Expertin tätig.<ref>topphandball.no: Storhamar herjet: – En fantastisk førsteomgang, abgerufen am 15. Oktober 2025</ref>

Erfolge

  • Vize-Weltmeisterin 2001 und 2007
  • Europameisterin 2004, 2006 und 2010
  • Vize-Europameisterin 2002
  • Vize-Europameisterin (Junioren) 1997
  • Seriemester 2011, 2013, 2014, 2015, 2016, 2017 mit Larvik HK
  • Sluttspillvinner 2011, 2013, 2014, 2015, 2016, 2017 mit Larvik HK
  • EHF Champions League 2011 mit Larvik HK
  • dänische Vize-Meisterin 2008 mit Ikast-Bording Elite Håndbold
  • dänische Vize-Pokalsiegerin 2004 mit Ikast-Bording Elite Håndbold
  • Europapokal der Pokalsieger 2004 mit Ikast-Bording Elite Håndbold
  • Olympiasiegerin 2008

Auszeichnungen

Privates

Gro hat zwei Brüder, Lars und Morten. Lars spielt beim Lillehammer Eishockeyclub und Morten ist Sänger der Band Babylotion. Außerdem hat sie noch eine jüngere Schwester. Gro lebte bis 2010 offen mit ihrer norwegischen Mannschaftskameradin Katja Nyberg in einer Beziehung.<ref>Dagbladet Newspaper: - Ja, vi er kjærester</ref><ref name="trennung">Slutt mellom Hammerseng og Nyberg</ref> Seit Oktober 2010 ist Anja Hammerseng-Edin ihre neue Lebensgefährtin.<ref name="edin">Gro Hammerseng har funnet kjærligheten med Anja Edin</ref> Im August 2011 wurde ihre Schwangerschaft bekanntgegeben.<ref name="schwanger">Hammerseng gravid</ref> Im Februar 2012 brachte sie einen Sohn zur Welt.<ref name="sohn">Nachwuchs in Larvik und eine Vertragsverlängerung bei Byåsen</ref> Im August 2013 heiratete das Paar.<ref> <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Her kommer Gro Hammerseng og Anja Edin syklende til sitt eget bryllup (Memento vom 6. August 2013 im Internet Archive), abgerufen am 26. August 2013</ref> Im August 2018 brachte sie einen weiteren Sohn zur Welt.<ref>dagbladet.no: Ble foreldre igjen, abgerufen am 19. September 2018</ref>

Ende 2012 gab sie bekannt, dass sie zusammen mit ihrer Partnerin Anja Edin ein Buch schreiben wird.<ref>Hammerseng og Edin vil skrive bok sammen</ref>

Weblinks

Commons: Gro Hammerseng – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />

<templatestyles src="Erweiterte Navigationsleiste/styles legacy.css" />Vorlage:Klappleiste/Anfang

Frauen

Svetlana Dašić-Kitić (1988) | Kim Hyun-mee (1989) | Jasna Kolar-Merdan (1990) | Mia Hermansson-Högdahl (1994) | Erzsébet Kocsis (1995) | Lim O-kyeong (1996) | Anja Andersen (1997) | Trine Haltvik (1998) | Ausra Fridrikas (1999) | Bojana Radulovics (2000) | Cecilie Leganger (2001) | Zhai Chao (2002) | Bojana Radulovics (2003) | Anita Kulcsár (2004) | Anita Görbicz (2005) | Nadine Krause (2006) | Gro Hammerseng-Edin (2007) | Linn-Kristin Riegelhuth Koren (2008) | Allison Pineau (2009) | Cristina Neagu (2010) | Heidi Løke (2011) | Alexandra do Nascimento (2012) | Andrea Lekić (2013) | Eduarda Amorim (2014) | Cristina Neagu (2015) | Cristina Neagu (2016) | Cristina Neagu (2018) | Stine Bredal Oftedal (2019) | Sandra Toft (2021) | Henny Reistad (2023) | Henny Reistad (2024) | Henny Reistad (2025)

Juniorinnen

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Männer

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Junioren

Elias Ellefsen á Skipagøtu (2023) | Renārs Uščins (2024) | Francisco Costa (2025)

Bester Spieler aller Zeiten: Gheorghe Gruia (1992), Ivano Balić und Svetlana Dašić-Kitić (2010)
Welthandballer des 20. Jahrhunderts: Magnus Wislander und Sinajida Turtschyna

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