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Arfeld

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Arfeld
Koordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(756)&title=Arfeld 51° 1′ N, 8° 26′ OKoordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(756) 51° 0′ 55″ N, 8° 26′ 14″ O
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Höhe: 384 m
Fläche: 12,56 km²
Einwohner: 756 (30. Apr. 2024)<ref>Einwohnerzahlen Stadt Bad Berleburg. (PDF; 413 KB) Bad Berleburg, abgerufen am 6. Juni 2024.</ref>
Bevölkerungsdichte: 60 Einwohner/km²
Eingemeindung: 1. Januar 1975
Postleitzahl: 57319
Vorwahl: 02755
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Datei:Arfeld an der Eder.jpg
Arfeld an der Eder

Arfeld (mundartlich Aefeld) ist ein Ortsteil der Stadt Bad Berleburg im Kreis Siegen-Wittgenstein in Nordrhein-Westfalen.

Geographie

Lage

Arfeld liegt im oberen Tal der Eder, im Wittgensteiner Land und im Naturpark Sauerland-Rothaargebirge. Nordöstlich erhebt sich die Arfelder Bracht (554,7 m) und südöstlich die Herzogs Eiche (Herzogeiche; 549,5 m).

Nachbarorte

Geschichte

Datei:Arfeld Pfarrscheune.jpg
Altes Pfarrhaus in Arfeld

Der Ort wurde erstmals im Jahr 800 anlässlich einer Schenkung an das Kloster Lorsch mit in pago Arahfelt (im Arfeldgau) in einer Urkunde des Lorscher Codex erwähnt,<ref>Minst, Karl Josef [Übers.]: Lorscher Codex (Band 5), Urkunde 3796, 26. Juli 800 – Reg. 2695. In: Heidelberger historische Bestände – digital. Universitätsbibliothek Heidelberg, S. 303, abgerufen am 15. April 2018.</ref> ein weiteres Mal im Jahr 815.<ref>Ortsliste zum Lorscher Codex, Arfeld (Eder), Archivum Laureshamense – digital, Universitätsbibliothek Heidelberg.</ref> Ein Rittergeschlecht zu Arfeld ist für das Jahr 1232 nachweisbar.<ref>Günther Wrede: Territorialgeschichte der Grafschaft Wittgenstein. N. G. Elwert’sche Verlagsbuchhandlung, Marburg 1927, S. 125–127.</ref>

1258 wurde das Dekanat Arfeld der Diözese Mainz erstmals erwähnt. Im Jahr 1391 stand der Ort unter Hatzfelder Verwaltung. Diese Situation blieb bis 1495 bestehen.

Um das Jahr 1538 gehörte der Ort zum Hause Richstein. 1590 brannte Richstein bis auf zwei Häuser nieder. 1591 wechselte das Gericht Richstein nach Arfeld. Für 1602 ist eine Mühle in Areld nachgewiesen. 1731 wurde die neu geschaffene Verwaltungseinheit, das sogenannte Arfelder Viertel genannt. Dieses wurde 1819 zum Schultheißenbezirk mit den Ortschaften Richstein, Sassenhausen, Weidenhausen und Stünzel erweitert. 1845 wurde das Amt Arfeld gebildet. Die Freiwillige Feuerwehr wurde 1887 gegründet.

Am 22. August 1973 stürzt im Bereich Stedenhof ein Phantom-Kampfflugzeug der britischen Luftwaffe ab. Die beiden Insassen starben durch den Absturz.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Phantom-Absturz vor 39 Jahren (Memento vom 19. August 2012 im Internet Archive)</ref><ref>1973 losses. ukserials.com, abgerufen am 27. Februar 2016 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Im Rahmen der kommunalen Neugliederung gehört die ehemalige selbstständige Gemeinde seit dem 1. Januar 1975 zu Bad Berleburg.<ref name="Gemeindeverzeichnis1970bis1982"></ref> Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Siehe auch“ ist nicht vorhanden.

Entwicklung des Ortsnamens

  • 0800: Arahafeld
  • 0815: Harafeld
  • 1232: Arenfelt
  • 1283: Arvelde(n)
  • 1303: Arfelden
  • 1307: Arenvelden
  • 1418: Enrfelden
  • 1581: Erfelden
  • 1662: Aarfeldt
  • 1731: Arfeld(t)

Einwohnerentwicklung

  • 1572: 026 Hausgesessene
  • 1634: 030 Mannschaften
  • 1662: 150 Einwohner in 24 Häusern
  • 1732: 220 Einwohner in 29 Häusern
  • 1819: 375 Einwohner in 39 Häusern
  • 1854: 426 Einwohner in 60 Häusern
  • 1900: 390 Einwohner
  • 1961: 919 Einwohner<ref name="Gemeindeverzeichnis1970bis1982"/>
  • 1970: 927 Einwohner<ref name="Gemeindeverzeichnis1970bis1982"/>
  • 1974: 943 Einwohner<ref>Martin Bünermann, Heinz Köstering: Die Gemeinden und Kreise nach der kommunalen Gebietsreform in Nordrhein-Westfalen. Deutscher Gemeindeverlag, Köln 1975, ISBN 3-555-30092-X, S. 138.</ref>
  • 2011: 950 Einwohner

Sehenswürdigkeiten

Zu den Sehenswürdigkeiten Arfelds zählt die im 19. Jahrhundert errichtete Schmiede, welche mittlerweile zu einem Museum umgebaut wurde. Die Maschinen und Werkzeuge werden durch ein Wasserrad angetrieben, das vom angrenzenden Arfebach gespeist wird. Es werden Führungen angeboten.

Ein ortsbildprägendes Gebäude ist die unter Denkmalschutz stehende evangelische Pfarrkirche.

Jährlich findet am Samstag des 2. Advents ein Weihnachtsmarkt statt.

Verkehr

Der Bahnhof Arfeld lag an der Bahnstrecke Bad Berleburg–Allendorf, welche stillgelegt ist.

Literatur

  • Bibliographie Wittgenstein. Landeskundliche Beiträge aus Wittgenstein, eine Bibliographie. 5., erweiterte Auflage, Stand 6. März 2022. Bad Laasphe 2022, S. 227. (Online; PDF).
  • Erich Freischlader (Hrsg.): Arfeld – gestern und heute. Bad Berleburg-Arfeld, 2001.
  • Jost Klammer: Der Perner von Arfeld. Kirchengeschichte im Raum Arfeld vom Jahre 800 bis 1945. Bad Berleburg-Arfeld und Dortmund 1983.
  • Ulf Lückel: Die Evangelische Kirche zu Arfeld. Siegen 2014.
  • Günther Wrede: Territorialgeschichte der Grafschaft Wittgenstein. Marburg 1927.

Weblinks

Einzelnachweise

<references />

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