Birresdorf
Birresdorf Verbandsfreie Gemeinde Grafschaft
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|---|---|---|---|---|---|---|
| Koordinaten: | Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(931)&title=Birresdorf 50° 36′ N, 7° 9′ O
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| Höhe: | 200 m ü. NHN | |||||
| Einwohner: | 931 (30. Okt. 2013)[Ohne Beleg] | |||||
| Eingemeindung: | 16. März 1974 | |||||
| Postleitzahl: | 53501 | |||||
| Vorwahl: | 02641 | |||||
Lage von Birresdorf in Rheinland-Pfalz
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Birresdorf ist ein Ortsbezirk der verbandsfreien Gemeinde Grafschaft im rheinland-pfälzischen Landkreis Ahrweiler. Der Ortsbezirk Birresdorf hat zurzeit 931 Einwohner.<ref>Einwohner-Bestandsstatistik Gemeinde Grafschaft, Stand: 30. Oktober 2013.</ref> Bis zur Eingliederung in die am 16. März 1974 neu gebildete Gemeinde Grafschaft war Birresdorf eine eigenständige Gemeinde.<ref name="GV2016p164">Vorlage:GemeindeverzeichnisRP/lang</ref>
Geographie
Birresdorf liegt im Nordosten der Gemeinde Grafschaft an der Landesgrenze zu Nordrhein-Westfalen. Die nächste Großstadt Bonn ist etwa 20 km entfernt und liegt im Norden. Benachbarte Ortschaften sind Werthhoven (Gemeinde Wachtberg), Oedingen (Stadt Remagen) sowie Nierendorf und Leimersdorf (Gemeinde Grafschaft). Zu Birresdorf gehören die Wohnplätze Bentgerhof, Paulshof und Hof Alte Burg.<ref name="GV2022p5">Vorlage:GemeindeverzeichnisRP/lang</ref>
Geschichte
Birresdorf wird erstmals im Jahre 1110 urkundlich erwähnt.<ref>Friedrich Wilhelm Oediger: Die Regesten der Erzbischöfe von Köln im Mittelalter. Teil 2. S. 11.</ref>
Politik
Ortsbezirk
Birresdorf ist einer von elf Ortsbezirken der Gemeinde Grafschaft. Er wird durch einen Ortsbeirat und einem Ortsvorsteher vertreten.<ref name="Hauptsatzung">Hauptsatzung der Gemeinde Grafschaft. (PDF) § 2 und 3. Gemeinde Grafschaft, 18. Juni 2019, abgerufen am 30. Juli 2020.</ref>
Ortsbeirat
Der Ortsbeirat besteht aus sieben Mitgliedern, die bei der Kommunalwahl am 9. Juni 2024 in einer personalisierten Verhältniswahl gewählt wurden.
Die Sitzverteilung im Ortsbeirat:
| Wahl | SPD | CDU | Grüne | FDP | WGZ<templatestyles src="FN/styles.css" /> 1 | Gesamt |
|---|---|---|---|---|---|---|
| 2024 | 1 | 4 | 1 | 1 | – | 7 Sitze<ref>Ortsbeiratswahlen 2024: Birresdorf. Gemeindeverwaltung Grafschaft, abgerufen am 15. Juli 2024.</ref> |
| 2019 | 2 | 4 | – | 1 | – | 7 Sitze<ref>Der Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz: Ortsbeiratswahl 2019 Birresdorf. Abgerufen am 30. Juli 2020.</ref> |
| 2014 | 2 | 4 | – | 0 | 1 | 7 Sitze<ref>Der Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz: Ortsbeiratswahl 2014 Birresdorf. Abgerufen am 30. Juli 2020.</ref> |
| 2009 | 2 | 4 | – | 1 | – | 7 Sitze<ref>Der Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz: Ortsbeiratswahl 2009 Birresdorf. Abgerufen am 30. Juli 2020.</ref> |
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Ortsvorsteher
Uwe Igelmund (CDU) wurde am 4. Juli 2024 Ortsvorsteher von Birresdorf.<ref>Öffentliches Protokoll: Sitzung des Ortsbeirates Birresdorf am 4. Juli 2024. Gemeindeverwaltung Grafschaft, 4. Juli 2024, abgerufen am 15. Juli 2024.</ref> Bei der Direktwahl am 9. Juni 2024 hatte er sich mit einem Stimmenanteil von 65,4 % gegen einen Mitbewerber durchgesetzt und war damit für fünf Jahre gewählt worden.<ref>Ortsvorsteherwahl 2024: Birresdorf. Gemeindeverwaltung Grafschaft, abgerufen am 15. Juli 2024.</ref><ref name="OV_2024">Celina de Cuveland: Visionen für Birresdorf: Uwe Igelmund ist der neue Ortsvorsteher. In: Rhein-Zeitung. Mittelrhein-Verlag GmbH, Koblenz, 9. Juli 2024, abgerufen am 15. Juli 2024 (Nur Artikelanfang frei zugänglich).</ref>
Igelmunds Vorgänger Klaus Huse (CDU) hatte das Amt von 2009 bis 2024 inne.<ref name="OV_2024" />
Kapelle
Die Hubertuskapelle ist das Wahrzeichen von Birresdorf mit einer „bewegten“ Geschichte. Am 25. Mai 1671 wurde die Kapelle nach langer Bauzeit eingeweiht. Als Kapellenpatron wählten die Birresdorfer den heiligen Hubertus. Im Innenraum ist oberhalb des Altars die Hubertusjagd auf einem Querbalken dargestellt – auch als „Kleinod der Bauernkunst“ bezeichnet.<ref>Harry Lerch: <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Eine Kapelle wird wandern ( vom 30. September 2007 im Internet Archive). In: Heimatjahrbuch 1979 des Kreises Ahrweiler. S. 45.</ref>
Mit der stark zunehmenden Motorisierung ab der Mitte des 20. Jahrhunderts wurde die Kapelle zu einem Verkehrshindernis und ihr Abriss und Neubau wurden diskutiert. Nachdem allerdings ein Grundstück nahe dem Standort der Kapelle innerhalb der nächsten Jahre frei werden würde, kam 1977 die Idee auf, die Kapelle zu verschieben. Dieses Vorhaben konnte 1982 umgesetzt werden. Am 23. April wurde die Kapelle zunächst etwa sechs Meter in südlicher Richtung versetzt. Am 26. April erfolgte dann eine Drehung um 90 Grad und sie wurde noch einige Meter nach Westen zu ihrem heutigen Standort gezogen.<ref>Ottmar Prothmann: <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Birresdorf.de: Hubertuskapelle ( vom 23. Mai 2011 im Internet Archive) (1996 als Festschrift zum 325-jährigen Kapellenjubiläum erschienen)</ref>
Siehe auch: Liste der Kulturdenkmäler in Grafschaft
Persönlichkeiten
Der bekannteste Birresdorfer ist Eduard Profittlich. Er wurde am 11. September 1890 geboren und war ein deutscher Jesuit, Glaubenszeuge, Märtyrer, Apostolischer Administrator für Estland und Titularerzbischof. Er starb am 22. Februar 1942 in Kirow im Stadtgefängnis Nr. 1 und wird seit dem 6. September 2025 als Seliger verehrt.
Weblinks
- Birresdorfer Website
- Literatur über Birresdorf in der Rheinland-Pfälzischen Landesbibliographie
Einzelnachweise
<references />
Bengen |
Birresdorf |
Eckendorf |
Gelsdorf |
Holzweiler (mit Alteheck und Esch) |
Karweiler |
Lantershofen |
Leimersdorf (mit Niederich und Oeverich) |
Nierendorf |
Ringen (mit Beller und Bölingen) |
Vettelhoven
Die zu den Ortsbezirken gehörenden Ortsteile sind in Klammern gesetzt.
- Seiten mit Skriptfehlern
- Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland
- Wikipedia:Defekter Dateilink
- MediaWiki:Gadget/annotationPair
- Ort im Landkreis Ahrweiler
- Ortsbezirk von Grafschaft (Rheinland)
- Ehemalige Gemeinde (Landkreis Ahrweiler)
- Ersterwähnung 1110
- Gemeindeauflösung 1974