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Uwe Harttgen

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Uwe Harttgen
Personalia
Geburtstag 6. Juli 1964
Geburtsort BremenDeutschland
Größe 188 cm
Position Mittelfeld
Junioren
Jahre Station
OT Bremen
Herren
Jahre Station Spiele (Tore)1
bis 1987 FC Mahndorf
1987–1989 Werder Bremen II 65 (40)
1989–1994 Werder Bremen 77 (15)
1994–1996 Hannover 96 37 0(4)
1996–2001 Werder Bremen II 144 (57)
1997–1998 Werder Bremen 5 0(0)
2001–2002 FC Oberneuland 31 0(1)
1 Angegeben sind nur Ligaspiele.

Uwe Harttgen (* 6. Juli 1964 in Bremen) ist ein ehemaliger deutscher Fußballspieler, Funktionär und Sportpsychologe. Er spielte hauptsächlich bei Werder Bremen, anfangs im offensiven Mittelfeld und gegen Ende seiner Karriere auch als Libero.

Karriere

Als Spieler

Harttgen begann seine Karriere als Fußballer im Erwachsenenbereich, ungewöhnlich für einen späteren Profi, in der Kreisklasse B, wo er als Freizeitsportler mit Freunden spielte. Die erste halbprofessionelle Station war dann der damalige Oberligist FC Mahndorf, wo er 23-jährig vom SV Werder für die zweite Mannschaft entdeckt wurde, der einen älteren Führungsspieler suchte.<ref>Interview mit Harttgen, Website der GEW (<templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Archivierte Kopie (Memento vom 27. September 2007 im Internet Archive))</ref> Zwei Jahre später, während der Spielzeit 1989/90, wurde Harttgen von den Bremern erstmals in der Bundesliga eingesetzt. Harttgen konnte sich in der zweiten Saisonhälfte in die Stammelf kämpfen. In der großen Zeit der Bremer Anfang der 1990er Jahre blieb er Stammspieler, in der Saison 1993/94 konnte er jedoch gesundheitsbedingt nur noch ein einziges Spiel in der Bundesliga absolvieren. Harttgen wechselte 1994 zu Hannover 96 in die 2. Bundesliga, für diesen Verein kam er in zwei Jahren zu 37 Einsätzen und erzielte 4 Tore. Während der Saison 1995/96 ging er zurück zum SV Werder, wo er hauptsächlich in der zweiten Mannschaft spielte. 1997/98 kam er noch einmal zu fünf Bundesligaeinsätzen. Insgesamt kam er in der ersten Liga auf 82 Spiele und 15 Tore.

Als Psychologe und Funktionär

Harttgen war zunächst als Diplom-Psychologe im Nachwuchs-Leistungszentrum des SV Werder Bremen beschäftigt, bevor er im Sommer 2007 den Nachwuchsmanager des Vereins, Wolf Werner, ablöste. Am 5. Juli 2007 wurde Harttgen auch Werners Nachfolger im Regionalliga-Ausschuss als Vertreter für die zweiten Mannschaften der Bundesligisten.

Am 14. November 2012 gab die DFL bekannt, dass Harttgen auch dort zum 1. Januar 2013 das Amt des Vorsitzenden der Kommission Leistungszentren übernehmen und somit die Nachfolge von Andreas Rettig antreten werde.<ref>bundesliga.de: <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Vorlage:Webarchiv/Wartung/TodayDer Wert des Parameters archive-today muss ein Datum der Form YYYYMMDD oder Zeitstempel der Form YYYY.MM.DD-hhmmss bzw. YYYYMMDDhhmmss sein., 14. November 2012, abgerufen am 14. November 2012</ref>

Am 8. Mai 2013 gab Werder die einvernehmliche Trennung von Harttgen wegen unterschiedlicher Auffassungen in Bezug auf die zukünftige Nachwuchsförderung bekannt.<ref>werder.de: <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Vorlage:Webarchiv/Wartung/TodayDer Wert des Parameters archive-today muss ein Datum der Form YYYYMMDD oder Zeitstempel der Form YYYY.MM.DD-hhmmss bzw. YYYYMMDDhhmmss sein., 8. Mai 2013, abgerufen am 8. Mai 2013</ref>

Am 9. Januar 2014 gab Regionalligist Rot-Weiss Essen die Verpflichtung von Uwe Harttgen als neuen Sportvorstand ab dem 1. Februar 2014 bekannt.<ref>reviersport.de Uwe Harttgen wird neuer Sportvorstand, 9. Januar 2014, abgerufen am 9. Januar 2014</ref> Am 24. März 2015 wurde Harttgen jedoch fristlos entlassen, nachdem er entgegen den Anweisungen des Aufsichtsrates den Vertrag mit Trainer Marc Fascher verlängert haben soll.<ref>Sportchef Harttgen bei RW Essen entlassen auf transfermarkt.de</ref>

Sonstiges

Im Jahr 2010 promovierte Harttgen an der Universität Bremen im Fach Psychologie zum Thema Psychologische Aspekte der Entwicklung jugendlicher Leistungsfußballer.<ref>werder.de: <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Doktortitel für Uwe Harttgen (Memento vom 22. Februar 2014 im Internet Archive), 1. Februar 2012, abgerufen am 3. Februar 2011.</ref><ref>Nachweis in der Deutschen Nationalbibliothek unter www.d-nb.de</ref><ref>Nachweis in der Universitätsbibliothek Bremen, abgerufen am 2. Juni 2014</ref>

Erfolge

Weblinks

Einzelnachweise

<references />

Vorlage:Hinweisbaustein