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Pietro Aurino

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Pietro Aurino Vorlage:SportPicto
Daten
Geburtsname Pietro Aurino
Geburtstag 16. November 1976
Geburtsort ItalienItalien Torre Annunziata
Nationalität ItalienItalien Italienisch
Gewichtsklasse Cruisergewicht
Stil Rechtsauslage
Größe 1,80 m
Kampfstatistik als Profiboxer
Kämpfe 43
Siege 40
K.-o.-Siege 17
Niederlagen 3
Pietro Aurino
Medaillenspiegel

Boxen Boxen

ItalienDatei:Flag of Italy.svg Italien
Europameisterschaften
Gold 1996 Halbschwergewicht

Pietro Aurino (* 16. November 1976 in Torre Annunziata, Italien) ist ein ehemaliger italienischer Profiboxer im Cruisergewicht.

Amateurkarriere

Aurino gewann 1992 die Kadetten-Europameisterschaften in Roseto (Halbmittelgewicht)<ref>Kadetten-Europameisterschaften 1992</ref>, 1994 die Junioren-Weltmeisterschaften in Istanbul (Halbschwergewicht)<ref>Junioren-Weltmeisterschaften 1994</ref>, 1995 die Militär-Weltmeisterschaften der CISM in Rom (Halbschwergewicht)<ref>Militär-Weltmeisterschaften 1995</ref>, sowie 1996 die Europameisterschaften in Vejle (Halbschwergewicht)<ref>Europameisterschaften 1996</ref>. Zudem besiegte er 1996 bei einem Turnier in Bulgarien den Weltmeister Ramón Garbey<ref>Strandjata Tournament 1996</ref>.

Bei den Weltmeisterschaften 1995 in Berlin schied er erst im Viertelfinale, beim Kampf um den Einzug in die Medaillenränge, knapp mit 7:7+ gegen den späteren Weltmeister Antonio Tarver aus<ref>Weltmeisterschaften 1995</ref>. Bei den Olympischen Spielen 1996 in Atlanta unterlag er im Achtelfinale gegen den späteren Olympiasieger Wassili Schirow<ref>Olympische Spiele 1996</ref>.

Darüber hinaus war er Italienischer Meister der Jahre 1993 bis 1996<ref>Italienische Meisterschaften</ref>.

Profikarriere

Pietro Aurino gewann sein Profidebüt am 9. August 1997 und bestritt seinen letzten Kampf am 25. März 2017. Er wurde 1998 Italienischer Meister und konnte den Titel zwei Mal verteidigen. Am 8. April 2000 boxte er in London um die WBO-Weltmeisterschaft im Cruisergewicht, unterlag jedoch gegen Johnny Nelson. 2001 wurde er erneut Italienischer Meister.

Am 3. November 2001 boxte er in Lübeck gegen Juan Gómez um die WBC-Weltmeisterschaft im Cruisergewicht, verlor jedoch nach vier Niederschlägen durch TKO in der sechsten Runde. Am 5. November 2002 gewann er die EBU-Europameisterschaft im Cruisergewicht durch TKO gegen den Französischen Meister Turan Bağcı und verteidigte den Titel gegen seinen Landsmann Vincenzo Rossitto und den Dänen Jesper Kristiansen. Am 18. Dezember 2004 sicherte er sich durch einen vorzeitigen Sieg gegen Joseph Marwa den International-Title der WBC im Halbschwergewicht und schlug in einem weiteren Kampf auch Zoltán Béres.

Am 16. Dezember 2006 boxte er in Kempten gegen Marco Huck. In der zweiten Runde kam es zu gegenseitigen Unsportlichkeiten, welche zu einem Punktabzug gegen Aurino führten. Wütend darüber, verließ dieser kurzzeitig den Ring und verlor dadurch aufgrund der geltenden Regeln durch Aufgabe.<ref>Tritte, Stöße und Abbruch sorgen für Eklat</ref>

Von 2008 bis 2016 verbüßte er eine achtjährige Haftstrafe wegen Drogen- und Waffendelikten im Zusammenhang als Mitglied des Gionta-Clans<ref>Pietro Aurino, da talento della boxe alla camorra e allo spaccio di droga: la parabola di un campione</ref>.

Aurino bestritt nach seiner Entlassung nur noch drei Kämpfe und beendete seine Karriere. 2019 wurde Aurino erneut wegen Drogendelikten festgenommen<ref>Spaccio di droga, arrestato l’ex pugile Pietro Aurino. In manette anche il fratello e la cognata</ref>.

Einzelnachweise

<references />

Weblinks