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Dreidel

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Datei:Dreidel 001.jpg
Dreidel aus Holz
Datei:Colorful dreidels2.JPG
Dreidels zum Verkauf im Shuk Mahane Yehuda in Jerusalem
Datei:Dreidel Holtzi 2024.jpg
Silver Dreidel Collection

Ein Dreidel ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)), Trendel (westjiddisch {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)) oder Sewiwon ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)) ist ein Kreisel mit vier Seiten. Es handelt sich um ein traditionsreiches Spielzeug, das von europäisch-jüdischen Kindern während des achttägigen Lichterfestes Chanukka gedreht wird.

Gestaltung

Jede Seite des Dreidels zeigt einen anderen hebräischen Buchstaben: {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) (Nun), {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) (Gimel), {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) (He), {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) (Schin; außerhalb Israels) bzw. {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) (Pe; innerhalb Israels). Sie stehen für den Satz {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) bzw. {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value).

Entstehung

Vorlage:Hinweisbaustein Der Legende nach verboten die Seleukiden während ihrer Herrschaft über Israel im 2. Jahrhundert v. Chr. den Juden das Lehren und Erlernen der Torah. Die Ausübung des jüdischen Glaubens wurde mit Gefängnis oder Tod bestraft. Die gläubig gebliebenen Juden hielten ihre Kinder trotz des Verbotes zum Studium der religiösen Traditionen an. Tauchten syrische Patrouillen auf, hatten die Kinder schnell den Dreidel zur Hand und taten so, als spielten sie damit. Man behauptete, man habe sich nur zum Spielen getroffen. So trug der Dreidel zur Erhaltung des Judentums bei.

Spielablauf

Das Spiel wird auch heute noch zu Chanukka zumeist um Süßigkeiten gespielt.

Die Spieler drehen reihum den Dreidel. Die Seite, welche nach oben zeigt, gibt den Gewinn an:

  • {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) Nun = ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value), ‚nichts‘) – Man gewinnt nicht, verliert aber auch nichts.
  • {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) Gimel = (jidd. {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) gants, ‚ganz‘, d. h. „alles“) – Man gewinnt den gesamten Kasseninhalt, danach muss jeder Spieler wieder ein Stück in den Pott legen.
  • {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) He = (jidd. {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) halb) – Man gewinnt die Hälfte der Kasse (aufgerundet). Manchmal wird verlangt, dass, wenn nur ein Stück verbleibt, jeder eines nachlegen muss.
  • {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) Schin = (jidd. {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) shtel ayn, ‚stell ein‘, d. h. „leg [ein Stück] ein“) – Man muss ein Stück in die Kasse legen.

Wer nichts mehr in die Kasse legen kann, scheidet aus. Der Einsatz kann von einem Stück „Geld“ (jidd. {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) Gelt) auf zwei erhöht werden.

Mathematisch hat ein Spieler gegenüber dem jeweils nachfolgenden einen möglichen Vorteil.<ref>Wie man beim Dreidelspiel Chancengleichheit schafft</ref>

Varianten

Datei:Teetotum Bruegel.gif
Mädchen mit einem Toton, Detail aus dem Gemälde Die Kinderspiele von Pieter Brueghel

Im Dreidel lebt ein Kreiselspiel aus dem 16. Jahrhundert fort. Den Würfelkreisel nannte man damals Toton, er trug die (lateinischen) Buchstaben P–N–J–F bzw. A–R–J–F.<ref>David Golinkin: The Surprising Origin of the Dreidel. Abgerufen am 3. März 2018 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Auf Pieter Brueghels Gemälde Die Kinderspiele (1560) hält ein Mädchen unten links einen Toton in die Höhe.

Ein weiteres ähnliches Spiel ist das Nimm-Gib-Kreiselspiel.

Buchstaben mit Schreibvarianten

Weblinks

Commons: Dreidels – Sammlung von Bildern und Videos
Wiktionary: Dreidel – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen

Literatur

  • Robert Feinerman: An ancient unfair game, American Mathematical Monthly 83 (Oktober 1976), S. 623 – 625 (englisch)
  • Felicia Moss Trachtenberg: The game of dreidel made fair, College Mathematics Journal 27 (September 1996), S. 278 – 281 (englisch)

Einzelnachweise

<references />