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Aremark

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Wappen Karte
Wappen der Kommune Aremark
Aremark (Norwegen)
Aremark (Norwegen)
Basisdaten
Staat: NorwegenDatei:Flag of Norway.svg Norwegen
Kommunennummer: 3124
Provinz (fylke): Østfold
Verwaltungssitz: Fossby
Koordinaten: 59° 15′ N, 11° 43′ OKoordinaten: 59° 15′ N, 11° 43′ O
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Fläche: 319,27 km²
Einwohner: 1.354 (1. Jan. 2026)<ref>07459: Population, by region, contents and year. In: ssb.no. Statistisk sentralbyrå, abgerufen am 7. März 2026 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)). </ref>
Bevölkerungsdichte: 4 Einwohner je km²
Sprachform: Bokmål
Webpräsenz:
Lage in der Provinz Østfold
Lage der Kommune in der Provinz Østfold

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Aremark ist eine Kommune im norwegischen Fylke Østfold. Die Kommune hat 1354 Einwohner (Stand: 1. Januar 2026). Verwaltungssitz ist die Ortschaft Fossby.

Geografie

Foto eines Sees
Blick auf den See Aremarksjøen

Aremark liegt im Osten des Fylkes Østfold an der Grenze zu Schweden. Die Kommune grenzt auf norwegischer Seite an die Kommune Halden im Süden und Westen, Rakkestad im Nordwesten sowie an Marker im Norden. In Aremark liegen mehrere Seen. Zu den größeren gehören die Seen Aspern und Ara (auch Aremarksjøen). Des Weiteren liegt der südliche Abschnitt des Sees Øymarksjøen im Norden der Kommune und auf der Grenze zu Schweden befindet sich der See Store Le (schwedisch Stora Le).<ref name="norgeskart">Aremark kommune. In: Norgeskart. Abgerufen am 31. Januar 2022 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Bis auf den Store Le sind fast alle Gewässer Teil des Flusssystems Haldenvassdraget.<ref name="snl" /> Die Gesamtfläche der Kommune beträgt 319,27 km², wobei Binnengewässer zusammen 37,31 km² ausmachen.<ref>09280: Area of land and fresh water, by municipality (km²) (M) 2007 - 2024. In: ssb.no. Statistisk sentralbyrå, abgerufen am 13. Januar 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Etwa 80 Prozent der Fläche sind mit Wald bedeckt.<ref name="snl" />

Die Erhebung Høgestang im Süden des Gemeindeareals stellt mit einer Höhe von 274,63 moh. den höchsten Punkt der Kommune Aremark dar.<ref>Høgaste fjelltopp i kvar kommune. Kartverket, 10. September 2021, abgerufen am 31. Januar 2022 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Einwohner

Die Einwohner Aremarks leben größtenteils entlang den Seen und Flüssen des Haldenvassdragets. Die dichteste Besiedlung liegt im Norden der Kommune vor. Südöstlich des Ara-Sees liegt die Ortschaft Fossby.<ref name="snl" /> In der gesamten Kommune liegen keine Tettsteder, also keine Ansiedlungen, die für statistische Zwecke als eine städtische Siedlung gewertet werden.<ref>Population and land area in urban settlements. Statistisk sentralbyrå, 20. November 2025 (englisch).</ref> In den 1960er-Jahren wurde die Zahl der Einwohner rückläufig. Dies lag vor allem an der zurückgehenden Anzahl an Arbeitsplätzen in der Land- und Forstwirtschaft. Während Aremark im Jahr 1950 noch 1724 Einwohner hatte, lag die Zahl im Jahr 1970 nur noch bei 1353. In den 1860er-Jahren hatte Aremark noch über 2000 Einwohner. Ab den 1970er-Jahren wuchs die Zahl bis etwa 2000 wieder leicht an. Anschließend folgte ein erneuter Rückgang.<ref name="snl" />

Die Einwohner der Kommune werden Aremarking genannt.<ref>Innbyggjarnamn. Språkrådet, abgerufen am 13. Januar 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Offizielle Schriftsprache ist Bokmål, die weiter verbreitete der beiden norwegischen Sprachformen.<ref>Forskrift om språkvedtak i kommunar og fylkeskommunar (språkvedtaksforskrifta). In: Lovdata. 6. Januar 2020, abgerufen am 31. Januar 2022 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Entwicklung der Einwohnerzahl
Jahr Einwohnerzahl<ref>Population. 06913: Population 1 January and population changes during the calendar year (M) 1951 - 2025. In: ssb.no. Abgerufen am 7. März 2026 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Veränderung
Anzahl Prozent
1960 1485
1970 1339 −146 −9,8 %
1980 1386 +47 +3,5 %
1990 1493 +107 +7,7 %
2000 1451 −42 −2,8 %
2010 1424 −27 −1,9 %
2020 1325 −99 −7,0 %

Geschichte

Foto einer roten Holzkirche, davor stehen mehrere Grabsteine
Holmgill kirke

Die Kommune Aremark wurde im Rahmen der Einführung der lokalen Selbstverwaltung im Jahr 1837 gegründet. Zum 1. Juli 1903 wurde Øymark von Aremark abgespalten und eine eigenständige Kommune. Øymark hatte bei seiner Gründung 1832 Einwohner, während Aremark mit 1881 Personen verblieb. Øymark ging zum Jahresbeginn 1964 in der Kommune Marker auf.<ref>Dag Juvkam: Historisk oversikt over endringer i kommune- og fylkesinndelingen. (PDF) In: Statistisk sentralbyrå. 1999, abgerufen am 31. Januar 2022 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Nach einer landesweiten Regionalreform gehörte Aremark von 2020 bis 2023 zum Fylke Viken.<ref>Reform of local government. In: regjeringen.no. 3. Dezember 2020, abgerufen am 27. Oktober 2022 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref><ref>Nye fylkes- og kommunenummer fra 2024. In: regjeringen.no. 23. August 2022, abgerufen am 4. Oktober 2022 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Die Aremark kirke ist eine Kirche aus dem Jahr 1861.<ref>Aremark kirke. In: Kirkesøk. Abgerufen am 12. August 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Im Jahr 1902 eingeweiht wurde die Holmgill kirke. Es handelt sich dabei um eine Holzkirche.<ref>Holmgill kirke. In: Kirkesøk. Abgerufen am 12. August 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

In Aremark befindet sich bei der Middle Farm am Hof Fang die Steinkiste von Søndre Fange.

Wirtschaft und Infrastruktur

Verkehr

Durch die kommune führt aus dem Südwesten kommend der Fylkesvei 21 in nördliche Richtung. Die Straße stellt die Verbindung zur weiter südwestlich gelegenen Stadt Halden her. Am Südufer des Aspern entlang verläuft im Süden der Kommune der Fylkesvei 106 nach Schweden.<ref name="norgeskart" />

Wirtschaft

Wichtigste Wirtschaftsbereiche der Kommune sind die Land- und Forstwirtschaft. In der Landwirtschaft ist der Anbau von Getreide typisch und es werden vor allem Rinder und Hühner gehalten. Von eher geringer Bedeutung ist die Industrie und nur ein kleiner Teil der Arbeitsplätze ist in der Industrie verortet.<ref name="snl">Geir Thorsnæs: Aremark. In: Store norske leksikon. Abgerufen am 31. Januar 2022 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> In der Kommune befindet sich das Wasserkraftwerk Strømsfoss kraftverk. Es wurde 1994 in Betrieb genommen und hatte bis 2020 eine jährliche Durchschnittsproduktion von 1,6 GWh.<ref>Strømsfoss. In: NVE. Abgerufen am 31. Januar 2022 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Im Jahr 2021 arbeiteten von über 650 Arbeitstätigen nur etwa 230 in Aremark selbst. Rund 250 Personen waren in der Nachbarkommune Halden tätig. Der Rest verteilte sich auf Kommunen wie Sarpsborg und Marker.<ref>Pendlingsstrømmer. Statistics Norway, abgerufen am 31. Januar 2022 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Wappen

Das seit 1986 offizielle Wappen von Aremark zeigt zwei blaue Elche auf silbernen Hintergrund. Damit soll gezeigt werden, dass der Wald mit seinem hohen Elchbestand eine große Rolle für die Kommune spielt.<ref name="snl" />

Persönlichkeiten

Weblinks

Commons: Aremark – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />

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