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Gerti Drassl

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Datei:2020 Gerti Drassl (49893859713) (cropped).jpg
Gerti Drassl, 2020

Gertrud „Gerti“ Drassl (* 13. April 1978 in Eppan<ref>Stadtspaziergänge Südtirol - Schräge Pflaster. In: Cicero Online. 26. Februar 2020, abgerufen am 9. Februar 2025.</ref>) ist eine italienische Schauspielerin aus Südtirol. Sie arbeitet hauptsächlich in Österreich und Deutschland für Theater, Film und Fernsehen.

Leben

Ausbildung und Theater

Bereits während ihrer Schulzeit nahm Drassl Unterricht in klassischem Ballett. Nach ihrer Matura studierte sie zunächst Kunstgeschichte in Wien, bis sie 1998 am dortigen Max-Reinhardt-Seminar aufgenommen wurde.

1999 feierte sie als Julia in Romeo und Julia von William Shakespeare ihr Bühnendebüt am Stadttheater Bozen.<ref>Georg Mair: "Das Spiel, ich liebe es". In: FF Media GmbH (Hrsg.): FF Das Südtiroler Wochenmagazin. Nr. 39. FF Media GmbH, Bozen 25. September 2025, S. 38–41.</ref>

Sie beendete 2002 ihre Schauspielausbildung in Wien.<ref>maxreinhardtseminar.at: <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />AbsolventInnen 2013 bis 1998 (Memento vom 14. März 2016 im Internet Archive)</ref><ref>Gerti Drassl bei Filmmakers, abgerufen am 18. März 2026</ref> Von 2002 bis 2017 gehörte sie zum Ensemble des Theaters in der Josefstadt in Wien.<ref>Gerti Drassl beim Volkstheater Wien, abgerufen am 4. Mai 2024</ref><ref>Redaktion ORF 1: Musikalische Lieblingsstücke von Gerti Drassl. In: Website ORF 1. Österreichischer Rundfunk Stiftung des öffentlichen Rechts, 25. August 2025, abgerufen am 25. September 2025.</ref>

Im September 2016 spielte sie in der Uraufführung von Ödön von Horváths Tragödie Niemand im Theater an der Josefstadt die zentrale Rolle der Ursula. Es inszenierte Herbert Föttinger, den Fürchtegott Lehmann spielte Florian Teichtmeister.

Film und Fernsehen

Seit 2001 tritt Drassl neben ihrer Bühnentätigkeit regelmäßig in Film- und Fernsehproduktionen auf. Zu Beginn ihrer Filmkarriere gewann sie ein Casting für eine Rolle in Michael Hanekes Die Klavierspielerin, erschien aber nicht zum Drehtag, wird aber im Abspann des Filmes trotzdem genannt.<ref>STÖCKL mit u.a. Paul Pizzera und Otto Jaus. In: ORF ON. 16. Oktober 2025, abgerufen am 16. Oktober 2025.</ref><ref name="OTS_20251015_OTS0100">Barbara Stöckl im Gespräch mit Paul Pizzera & Otto Jaus, Brigitte Just, Gerti Drassl und Johanna Pirker. In: ots.at. 15. Oktober 2025, abgerufen am 16. Oktober 2025.</ref>

Für ihre Rolle der Vally in Michael Kreihsls Mein Vater, meine Frau und meine Geliebte wurde sie 2005 mit dem Undine Award in der Kategorie Beste jugendliche Schauspielerin in einem Fernsehfilm ausgezeichnet. 2013 bekam sie für ihre Nebenrollen in Das Wunder von Kärnten und Spuren des Bösen den Deutschen Schauspielerpreis in der Kategorie „Beste Schauspielerin Nebenrolle“.

Von 2015 bis 2018 übernahm Drassl als Hausfrau Maria Schneider eine der Serienhauptrollen in der österreichischen Fernsehserie Vorstadtweiber.<ref>ARD-Redaktion: Gerti Drassl über ihre Rolle als Maria Schneider. In: Website der ARD. Arbeitsgemeinschaft der öffentlich-rechtlichen Rundunkanstalten der Bundesrepublik Deutschland, 18. März 2018, abgerufen am 26. September 2025.</ref><ref>o. V.: Vorstadtweiber - Gerti Drassl steigt aus! In: website gala.de. G+J Medien GmbH, 9. April 2018, abgerufen am 25. September 2025.</ref> Für ihre dortige schauspielerische Leistung erhielt sie 2017 den Deutschen Schauspielpreis als „beste Schauspielerin in einer komödiantischen Rolle“.<ref>orf.at: Deutscher Schauspielerpreis an „Vorstadtweib“ Gerti Drassl. Artikel vom 22. September 2017, abgerufen am 23. September 2017.</ref>

In der Literaturverfilmung Das Tagebuch der Anne Frank, die im Frühjahr 2015 gedreht wurde und am 3. März 2016 in die Kinos kam, spielte sie Miep Gies, die zu den Helfern der im Hinterhaus untergetauchten Juden gehörte und nach deren Verhaftung das Tagebuch rettete. Im Spielfilm Persona Non Grata von Antonin Svoboda basierend auf der Geschichte von Nicola Werdenigg übernahm sie die Rolle der Ex-Ski-Rennläuferin Andrea Weingartner.<ref name="ds3000000199136">#MeToo im Skisport: "Persona Non Grata" erzählt Nicola Werdeniggs Geschichte. In: DerStandard.at. 11. Dezember 2023, abgerufen am 21. Dezember 2023.</ref>

Filmografie

Kino

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Fernsehfilme

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Fernsehserien und -reihen

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Theatrografie (Auswahl)

Hörspiele und Feature (Auswahl)

Auszeichnungen

Weblinks

Commons: Gerti Drassl – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />

Vorlage:Klappleiste/Anfang 2000: Birgit Minichmayr | 2001: Georg Staudacher und Mareike Sedl | 2002: Johanna Wokalek | 2003: Gertrud Drassl | 2004: Xaver Hutter | 2005: Stefano Bernardin | 2006: Nuran David Calis | 2007: Katharina Straßer | 2008: Sebastian Wendelin | 2009: Gerrit Jansen | 2010: Sarah Viktoria Frick | 2011: Franziska Hackl | 2012: Miloš Lolić | 2013: Stefan Rosenthal | 2014: Raphaela Möst | 2015: Stefanie Reinsperger und Benedikt Paulun | 2016: Julia Gräfner und Luka Dimic | 2017: Maresi Riegner und Felix Hafner | 2018: Lara Sienczak und Peter Fasching | 2019: Anna Rieser und Moritz Beichl | 2020: Bérénice Hebenstreit und Mathias Spaan | 2021: Paula Nocker und Gregor Schulz | 2022: Rieke Süßkow und Felix Kammerer | 2023: Tommy Fischnaller-Wachtler und Selma Kay Matter | 2024: Irem Gökçen und Leonie Lorena Wyss | 2025: Pauline Großmann und Lena Riemer Vorlage:Klappleiste/Ende

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