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Marienheide

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Wappen Deutschlandkarte
Datei:DEU Marienheide COA.svg
Basisdaten
Koordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city 51° 5′ N, 7° 32′ O keine Zahl: {{Metadaten Einwohnerzahl DE-Vorlage:Deutsches Bundesland/Code|05374024}}Koordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city 51° 5′ N, 7° 32′ O
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  }}
Bundesland: Nordrhein-Westfalen
Regierungsbezirk: Köln
Kreis: Oberbergischer Kreis
Höhe: 360 m ü. NHN
Fläche: Fehler im Ausdruck: Nicht erkanntes Satzzeichen „{“ km²
Einwohner: {{Metadaten Einwohnerzahl DE−Vorlage:Deutsches Bundesland/Code|05374024}} (Fehler: Ungültige Zeitangabe)<ref name="Metadaten Einwohnerzahl DE-Vorlage:Deutsches Bundesland/Code">{{Metadaten Einwohnerzahl DE-Vorlage:Deutsches Bundesland/Code QUELLE}}</ref>
Bevölkerungsdichte: Fehler im Ausdruck: Nicht erkanntes Satzzeichen „{“ Einwohner je km²
Postleitzahl: 51709
Vorwahlen: 02264, 02261, 02269, 02359
Kfz-Kennzeichen: GM
Gemeindeschlüssel: 05 3 74 024
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Hauptstraße 20
51709 Marienheide
Website: www.marienheide.de
Bürgermeister: Sebastian Heimes (CDU)
Lage der Gemeinde Marienheide im Oberbergischen Kreis
<imagemap>

Bild:Marienheide in GM.svg|rahmenlos|300x375px|zentriert|Karte poly 127 332 152 332 172 351 181 378 172 409 205 428 228 458 255 447 302 468 0 468 0 409 23 363 46 378 90 378 Rhein-Sieg-Kreis poly 370 96 370 126 409 126 409 96 Oberbergischer Kreis poly 127 332 90 378 46 378 23 363 0 409 0 96 20 115 28 153 46 167 28 185 38 205 65 203 65 235 46 253 38 253 38 265 20 287 38 316 65 304 90 332 Rheinisch-Bergischer Kreis poly 319 0 319 167 468 167 468 0 Nordrhein-Westfalen poly 23 115 0 96 0 26 46 64 46 78 38 96 38 115 28 115 Remscheid poly 38 53 0 31 0 0 28 0 46 21 Wuppertal poly 38 9 28 0 172 0 127 43 127 20 110 23 110 9 Ennepe-Ruhr-Kreis poly 127 43 172 0 311 0 311 167 424 167 336 185 319 167 268 192 255 145 192 167 192 131 127 64 Märkischer Kreis poly 336 185 424 167 468 167 468 332 438 340 400 332 400 287 370 287 348 254 370 242 327 192 Kreis Olpe poly 468 341 468 394 424 394 449 332 Kreis Siegen-Wittgenstein poly 400 332 446 342 428 394 468 394 468 468 302 468 311 468 386 424 370 351 Rheinland-Pfalz poly 214 438 228 458 255 438 303 468 327 378 284 351 239 429 Waldbröl poly 311 454 327 468 386 430 370 351 327 378 Morsbach poly 205 438 239 426 284 351 172 351 177 405 Nümbrecht poly 172 351 284 342 255 279 205 304 192 287 143 332 Wiehl poly 311 378 255 278 353 254 370 287 391 287 400 332 Reichshof poly 192 287 205 304 293 265 268 242 336 185 319 167 244 216 160 228 143 254 180 242 205 273 Gummersbach poly 160 226 243 213 268 192 252 145 181 167 Marienheide poly 268 242 329 192 370 242 291 265 Bergneustadt poly 82 301 90 332 147 332 205 272 178 242 Engelskirchen poly 20 296 110 192 160 201 142 265 38 316 Lindlar poly 46 78 20 121 28 158 70 167 64 145 91 134 110 106 91 64 Hückeswagen poly 28 190 127 64 192 141 156 204 70 226 Wipperfürth poly 43 78 38 9 127 10 127 76 Radevormwald desc bottom-right </imagemap>

Vorlage:Check Geschlecht gegen Wikidata

Marienheide ist eine kreisangehörige Gemeinde des Oberbergischen Kreises im Regierungsbezirk Köln. Sie liegt im Bergischen Land im Bundesland Nordrhein-Westfalen.

Geographie

Gemeindegebiet
Datei:Karte-marienheide.png
Karte von Marienheide mit den wichtigsten Ortsteilen
B – BerghofBörlinghausen
D – DahlDäinghausenDannenbergDürhölzenDommermühle
E – EbergEiringhausenErlinghagen
G – GervershagenGimbornGogartenGrabenGriemeringhausenGrunewald
H – HeierlöhHimmerkusenHinterschardeHöfelHolzwipperHütte
J – Jedinghagen
K – KalsbachKattwinkelKempershöheKönigsheideKotthausenKotthauserhöheKrommenohlKümmel
L – LambachLehmkuhlLeibergLienkampLinge
M – MittelwegMüllenbach
N – NiederkotthausenNiederwette
O – OberboinghausenObernhagenObersiemeringhausenOberwette
R – Rodt
S – SattlershöheSchemmenSchmitzwipperSchönebornSchulzenkampSiemerkusenSiepenSpäinghausenStraßeStülinghausen
U – UnterboinghausenUnterpentinghausen
V – Vorderscharde
W – WeyerhofWernscheidWilbringhausenWinkel
Z – Zimmerberg
Nachbargemeinden und -städte
Kierspe
(Märkischer Kreis)
Wipperfürth Datei:Compass card (de).svg Meinerzhagen
(Märkischer Kreis)
Lindlar Gummersbach Bergneustadt

Geschichte

1417 wird der Ort das erste Mal urkundlich erwähnt: „In einer Verkaufsurkunde wird genannt Heydenreich unserer lieben Frauen Knecht auf der Mergenheyde“.<ref>Pampus: Urkundliche Erstnennungen oberbergischer Orte. 1998.</ref> Auf den Altarleuchten der alten Wallfahrtskirche ist ein gezeichnetes Wappen von 1601 zu sehen, das die Bezeichnung „Mergenheyd“ trägt. In einer alten Broschüre des Katholischen Pfarramtes Marienheide kann man nachlesen: „Der Gnadenort Marienheide führt seinen Ursprung auf das Jahr 1420 und auf einen bestimmten Mann zurück.“ Dieser einfache Mann namens Heinrich habe als Klausner in einem gehauenen Felsenversteck „auf der Heyde“, also im „Bockelsburger Wald“ und damit nahe der heutigen Eisenbahnlinie, gelebt. Der Einsiedler soll sich von Ackerbau ernährt haben. Eine weitere, nicht näher bezeichnete Chronik wird hierzu als Quelle angeführt, und so heißt es weiter, dass „diesem eifrigen Heinrich die glorwürdigste Muttergottes in Gestalt eines kleinen Bildleins erschien und ihm gebot, sich nach Köln zu begeben, um ein ähnliches Bildlein für dreißig Silberlinge zu kaufen.“ Damit sei der Anfang für den Wallfahrtsort gemacht worden. Klausner Heinrich habe bei Graf Gerhard von der Mark, dem damaligen Landesherrn, Unterstützung gefunden, so dass sich sowohl Papst Martin V. als auch der Predigerorden interessierten. So sei „in der Einöde“ die erste kleine Kirche und später ein Stück entfernt das Dominikaner-Kloster entstanden.

Marienheide gehörte bis zur Franzosenzeit zur Grafschaft Gimborn und fiel 1806 an den französischen Satellitenstaat Großherzogtum Berg. Dort wurde bei der Einführung von Verwaltungsstrukturen nach französischem Vorbild im Kanton Gummersbach des Arrondissements Siegen im Département Sieg auch die Mairie (Bürgermeisterei) Marienheide eingerichtet.<ref name="berghaus">Heinrich Berghaus: Deutschland vor fünfzig Jahren – Geschichte der Gebiets-Eintheilung und der politischen Verfassung des Vaterlandes. (Digitalisat) 1862, S. 353, abgerufen am 11. November 2022.</ref> Nachdem das Gebiet 1814 an Preußen gefallen war, wurde aus der Mairie die preußische Bürgermeisterei Marienheide. Diese gehörte zunächst ab 1816 zum Kreis Gimborn, ab 1825 zum Kreis Gummersbach und bestand nur aus der Landgemeinde Marienheide.<ref>Gemeindeverzeichnis Rheinprovinz 1871</ref>

Die Gemeinde geriet am 27. Februar 1998 in die Schlagzeilen, als zwei Lehrerinnen der Gesamtschule mit einer selbst gebastelten Sprengladung ermordet wurden und noch im selben Jahr der ehemalige Gatte eines der Opfer zu lebenslanger Freiheitsstrafe verurteilt wurde.<ref>Marienheide • Geschichte. Vom 9. Oktober 2010.</ref>

Gebietsreform

Marienheide war eigenständige Bürgermeisterei bis 1931. Im Zuge der kommunalen Neugliederung wurden zum 1. Januar 1975 größere Gebietsteile der Stadt Kierspe und der damaligen Gemeinden Gimborn und Klüppelberg und kleinere Gebietsteile der Stadt Gummersbach und der Gemeinde Lindlar nach Marienheide eingegliedert (§ 16 Köln-Gesetz); kleinere Gebietsteile wurden – wie schon zum 1. Juli 1969 (§ 1 Nr. 2 Oberberg-Gesetz) – im Gegenzug an Gummersbach (§ 15 Abs. 2 Nr. 2 Köln-Gesetz) abgegeben.<ref></ref>

Politik

Gemeinderat

<templatestyles src="Wahldiagramm/styles.css" />

Kommunalwahl 2025<ref name="Kommunalwahlen">Ratswahl Marienheide 2025 – Gesamtergebnis. Abgerufen am 22. September 2025.</ref>
Wahlbeteiligung: 59,8 % (2020: 52,2 %)
 %
50
40
30
20
10
0
44,1 %
18,8 %
16,6 %
9,0 %
4,7 %
3,4 %
3,4 %
n. k. %
Gewinne und Verluste
im Vergleich zu 2020
 %p
 20
 18
 16
 14
 12
 10
   8
   6
   4
   2
   0
  −2
  −4
  −6
−1,1 %p
+18,8 %p
−1,9 %p
−3,0 %p
−5,6 %p
−3,5 %p
+1,0 %p
−4,6 %p
Sitzverteilung im
Rat der Gemeinde Marienheide
       
Insgesamt 26 Sitze

Die 30 Sitze des Rates der Gemeinde Marienheide verteilen sich auf sieben Parteien und Gruppierungen. Der Bürgermeister ist ebenfalls stimmberechtigtes Mitglied des Gemeinderates. Die letzte Kommunalwahl fand am 14. September 2025 statt.

Bürgermeister

  • 1999–2014: Uwe Töpfer (SPD)
  • 2014–2025: Stefan Meisenberg (parteilos)
  • ab 2025: Sebastian Heimes (CDU)

Im Mai 2014 wurde Stefan Meisenberg als gemeinsamer Kandidat von CDU, Grünen, FDP und UWG mit 73,9 % der Stimmen zum Bürgermeister gewählt<ref>Kommunalwahlen 2014 in NRW. Abgerufen am 18. Oktober 2020.</ref> und 2020 mit 78,5 % im Amt bestätigt.<ref>Wahl des/der Bürgermeisters/in – Kommunalwahlen 2020 in der Gemeinde Marienheide – Gesamtergebnis. Abgerufen am 18. Oktober 2020.</ref>

Bei der Bürgermeisterwahl am 14. September 2025 wurde Sebastian Heimes (CDU) mit 72,3 % der Stimmen zum neuen Bürgermeister gewählt. Er trat das Amt am 1. November 2025 an.

Gemeindepartnerschaft

Die polnische Stadt Biała ist seit 1993 Partnerstadt von Marienheide. Biała ist überwiegend ländlich strukturiert und hat etwa 2600 Einwohner. Mit einem Anteil von 32,2 % zählt Biała zu der Stadt mit dem größten Anteil an deutschen Einwohnern in Polen.

Wappen

Die obere Hälfte zeigt zwei gekreuzte, silberne Rodehacken mit goldenen Stielen auf rotem Grund, darüber eine fünfblättrige, silberne Rose mit grünen Kelchblättern und gelbem Blütenstand. Auf der unteren Hälfte befindet sich auf silbernem Grund ein abgewandelter bergischer Löwe, blaubewehrt, doppelgeschwänzt, rot und mit erhobener rechter Pranke. Er schreitet ohne Krone und unterscheidet sich dadurch vom Wappen derer von Berg.

Sehenswürdigkeiten

Datei:Marienheide.jpg
Marienheide – Blick vom Aussichtsturm auf dem Ellberg
Datei:Wiki Heilteich.jpg
Heilteich in Marienheide
  • Brucher Talsperre
  • Lingesetalsperre
  • Im Ortsteil Müllenbach steht eine der sogenannten Bunten Kerken, eine mit mittelalterlichen Deckenmalereien – siehe Evangelische Kirche (Müllenbach).
  • Historisches Bauernhaus Dahl, Außenstelle des Museums des Oberbergischen Kreises.
  • Im Ortsteil Börlinghausen liegt das Quellgebiet der Wipper.
  • In der Ortsmitte befindet sich die Wallfahrtskirche St. Mariä Heimsuchung. Es ist Ziel von Wallfahrten jeweils Anfang Juli. Die Gläubigen suchen ein Heiligenbild auf, das im Mittelalter Wunder bewirkt haben soll.
  • Nahe der Ortsmitte liegt der ehemalige Kurpark mit dem „Heilteich“. Der Kurpark wurde angelegt, als Marienheide anerkannter Luftkurort war und sich noch nicht für den wirtschaftlichen Schwerpunkt „Gewerbe und Industrie“ entschieden hatte. Für die Menschen aus dem Ruhrgebiet galt Marienheide damals als „Sommerfrische“. Der „Heilteich“ ist sehr alt, und sein Name rührt daher, dass man ihn zu einer Zeit, als es noch kein öffentliches Trinkwassernetz gab, von Verunreinigungen frei hielt und vor allem dort nicht die Wäsche wusch. Man hielt ihn „heil“ oder „heilig“.
  • Schloss Gimborn
  • Haus der Geschichten im Ortsteil Müllenbach
  • Das Bergische Drehorgelmuseum, das Museum für Musikautomaten im Bergischen Land, zeigt in der ehemaligen Dorfkirche im Ortsteil Kempershöhe 250 Musikautomaten aus drei Jahrhunderten<ref>Leierkastenheiterkeit. Abgerufen am 11. Januar 2019.</ref>
  • Das Lambachpumpenmuseum zeigt eine funktionsfähige Wasserpumpe von 1911, die dank einer genialen Erfindung völlig ohne Elektrizität auskommt.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Die Lambachpumpe im Pumpenmuseum Marienheide (Memento vom 21. Juli 2015 im Internet Archive)</ref>
  • Aussichtsturm auf dem Ellberg in Marienheide, 30 m hoch (2009 abgerissen)
  • Aussichtsturm auf dem Unnenberg nahe der gleichnamigen Ortschaft, 45 m hoch, höchste Erhebung in Marienheide. Bei guter Fernsicht reicht der Blick bis zum Siebengebirge.
  • Hülloch: Kalksteinhöhle in der Nähe von Marienheide-Winkel auf dem Schieferstein (365 m hoch), abgelegen im Wald (N 51° 04.206, E 7° 30.375), Infotafel der Gemeinde Marienheide vom Mai 1973 am Höhleneingang:
Datei:Brucher Talsperre Marienheide-Rodt.jpg
Brucher Talsperre

Naturdenkmal „Hülloch“ (auch Höhlloch) „Alte Bücher und Schriften berichten von einem unterirdischen Gang zum Kloster Marienheide und nach Schloss Gimborn. Diese Berichte dürften der Legende zuzurechnen sein: Sie wurden durch fachmännische Untersuchungen im Dezember 1972 nicht bestätigt.

Ausmaß der Höhle:

  • Eingangshalle 15 × 12 m
  • Gänge insgesamt 25 m
  • Tiefster Punkt 7 m unter dem Niveau des Eingangs.

Im Dreißigjährigen Krieg diente die Höhle als Zufluchtsstätte der umliegenden Einwohner vor umherziehenden Banden. Interessant und neu ist die Feststellung, dass in diesem Gebiet in großem Umfang Kalkabgrabungen vorgenommen wurden. Der Fund von glasierten Steinen weist auf frühere Kalkbrennöfen hin.“

Kirchen

Datei:HAKaWallfahrtskirche Marienheide.jpg
Wallfahrtskirche
St. Maria Heimsuchung
Datei:Wehrkirche Marienheide-Müllenbach Vogelperspektive.jpg
Bunte Kirche in Müllenbach

Wander- und Radwege

Zu den Wanderwegen im Oberbergischen Land gehören auch die Wanderwege Marienheides, die fast ausnahmslos vom Sauerländischen Gebirgsverein e. V. (SGV) eingerichtet wurden. Durch Marienheide hindurch führen zwei überregionale Wanderwege: Die Straße der Arbeit und der Wupperweg, dazu die beiden Pilgerwege der Heidenstraße (Leipzig – Köln) und des Jakobsweges. Marienheide ist der Start- und Endpunkt der Themen-Radroute Wasserquintett.

Verkehr

Schienen- und Busverkehr

Der Bahnhof Marienheide liegt an der eingleisigen Volmetalbahn, auf deren Abschnitt nach Dieringhausen und der anschließenden Aggertalbahn im Schienenpersonennahverkehr stündlich die Oberbergische Bahn nach Köln, sowie in Richtung Osten nach Meinerzhagen und Lüdenscheid verkehrt.

Linie Linienverlauf Takt Verkehrsverbund

Vorlage:Linienverlauf S-Bahn Rhein-Sieg

VRS

Durchgeführt wird der Schienenpersonennahverkehr (SPNV) von DB Regio NRW.

Die Gleise Richtung Meinerzhagen wurden bis 2012 saniert und gingen zum Fahrplanwechsel im Dezember 2013 in Betrieb.<ref>Bahnübergänge bleiben ein Problem in Güntenbecke. 25. Mai 2012, abgerufen am 15. Dezember 2013.</ref><ref>@1@2Vorlage:Toter Link/www.halver.de„Oben an der Volme. Ausbau und Reaktivierung der Volmetalbahn.“, S. 2 von 6. (Seite nicht mehr abrufbar, festgestellt im April 2019. Suche im Internet Archive ) (PDF-Dokument 2,59 MB)</ref>

Zwei weitere Strecken, die Leppetalbahn nach Engelskirchen und die Wippertalbahn nach Remscheid-Lennep, sind seit langem stillgelegt und abgebaut.

Im Straßenpersonennahverkehr verkehren vom Bahnhof Marienheide die Buslinien

  • 308 Marienheide Bf. – Hütte – Frielingsdorf – Engelskirchen Bf. (OVAG, Mo–Fr, kein Abend- und Nachtverkehr, bedingter Samstagsverkehr)
  • 320 Marienheide Bf. – Meinerzhagen (OVAG, nur Werktagsverkehr, außer den Schulfahrten 5 Fahrten täglich)
  • 336 Gummersbach – Marienheide – Wipperfürth – Remscheid-Lennep (OVAG, Mo–So Stundentakt, Nachtbusverbindungen)
  • 399 Marienheide Bf. – Kempershöhe – Gimborn – Dohrgaul – Holzwipper (OVAG, nur an Schultagen, vormittags und mittags im Stundentakt)

Für den gesamten Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) gilt der Tarif des Verkehrsverbundes Rhein-Sieg (VRS) und tarifraumüberschreitend der NRW-Tarif.

Straßen

Marienheide ist über die Bundesautobahnen 4 (E 40) und 45 (E 41) sowie die Bundesstraße 256 an das Fernstraßennetz angebunden.

Kultur und Bildung

  • Grundschulverbund „Heier Grundschule“ Marienheide
  • Gemeinschaftsgrundschule Müllenbach
  • Gesamtschule Marienheide mit Sekundarstufe I und II
  • Kreisvolkshochschule Abt. Marienheide
  • Informations- und Bildungszentrum der Polizei (IBZ) Gimborn

Persönlichkeiten

Söhne und Töchter der Gemeinde

Personen mit Verbindung zu Marienheide

  • Anni Rehborn (1904–1986), deutsche Schwimmerin, Freundin von Eva Braun, hatte ein Haus in Marienheide und lebte dort nach 1945
  • Udo Lattek (1935–2015), Fußballspieler, war für den SSV Marienheide aktiv
  • Bernd Podak (1942–2018), Handballtorwart
  • Stella Kramer (* 1989), Handballspielerin
  • Thorax (DJ) (* 1989), Hardcore-Techno DJ und Musikproduzent
  • Paul Drux (* 1995), Handballspieler

Literatur

  • Hermann de Buhr, Martin Wittenberg, Volkmar Wittmütz: Chronik Marienheide. Gronenberg, Gummersbach 1986, ISBN 3-88265-141-5.
  • Werner Knabe, Friedhelm König, Werner Kühr: Marienheide. Ein Blick in die Vergangenheit. Gronenberg, Gummersbach 1984, ISBN 3-88265-116-4.
  • Klaus Pampus: Urkundliche Erstnennungen oberbergischer Orte (= Beiträge zur Oberbergischen Geschichte. Sonderbd. 1). Oberbergische Abteilung 1924 e. V. des Bergischen Geschichtsvereins, Gummersbach 1998, ISBN 3-88265-206-3.

Weblinks

Commons: Marienheide – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />

Vorlage:Klappleiste/Anfang

Vorlage:Klappleiste/Ende Vorlage:Hinweisbaustein