Trias (Bootsklasse)
| Klassenzeichen | |
|---|---|
| Datei:Trias black.svg | |
| Bootsmaße | |
| Länge üA: | 9,20 m |
| Länge WL: | 7,15 m |
| Breite üA: | 2,12 m |
| Tiefgang: | 1,35 m |
| Masthöhe: | 10,33 m |
| Gewicht (segelfertig): | 1200 kg |
| Gewicht (Ballast, Kiel): | 625 kg |
| Segelfläche | |
| Segelfläche am Wind: | 26,9 m² |
| Großsegel: | 17,7 m² |
| Fock: | 9,2 m² |
| Genua: | 16,4 m² |
| Spinnaker: | 48 m² |
| Sonstiges | |
| Takelungsart: | Slup |
| Yardstickzahl: | 99 |
| Klasse: | Einheitsklasse |
Die Trias ist ein Dreimann-Kielboot mit Spinnaker, jedoch ohne Trapez.
Geschichte
Konstrukteur des Schiffes war Helmuth Stöberl, der u. a. auch die bauähnlichen Segelboote Monas, Dyas und Quartas designed hat.
Die Trias ist heute eine nationale Einheitsklasse.
Sie wurde 1968 für den IYRU-Wettbewerb entworfen, bei dem die Soling als Sieger und damit neues Boot für die olympischen Spiele in München hervorging.
Beschreibung
Die Trias ist ein offenes Kielboot für drei Personen. Der Rumpf der Trias besteht aus glasfaserverstärktem Kunststoff (GFK), der Mast und Baum aus Aluminium. Das Boot ist unsinkbar<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />K. Helbling Bootsbau ( vom 20. November 2014 im Internet Archive), Charakteristik des Bootes</ref>.
Charakterisierung: Sicheres, klassisches Regattaboot, das auch familientauglich ist. Insbesondere am Bodensee ist die Trias auch häufig im Segelschulbetrieb im Einsatz.
Auch wenn das Boot der etwas kleineren und neueren Dyas (Bootsklasse) ähnlich ist, ist es nicht mit einer Spinnakertrompete ausgestattet. Somit muss der Spinnaker aus dem Cockpit gesetzt werden.
Es verfügt über während der Fahrt zum Trimmen verstellbare Backstagen.
Die Trias ist mit Ausreitgurten ausgestattet, die Verwendung eines Trapezes ist laut Klassenvorschrift nicht erlaubt.
Das Boot noch kann mit einem größeren Mittelklassewagen gut getrailert werden. Zum Wassern ist ein Kran erforderlich.
Werften
- Ott-Yacht GmbH in Meersburg am Bodensee (seit 2020 bis heute)
früher:
- K.Helbling Bootbau GmbH, Rapperswil-Jona (bis 2009, eingestellt, letzte Baunummer 801). Danach ruhte der Bau für 11 Jahre bis zur Übernahme durch Ott.
- Frauscher Bootswerft, Österreich (ab 1987–2001, Produktion eingestellt)
- Fritzmeier, Vilshofen (1972–1986), Teil der heutigen Fritzmeier Gruppe
- Schöchl Yachtbau, Mattsee (heute Sunbeam Yachts), Österreich (ab ca. 1970–1987)
- Bootswerft Helmuth Stöberl, Vilshofen (1968 – 1973 im Handauflegeverfahren)
Es wurden bisher insgesamt ca. 800 Trias-Boote gebaut.
Siehe auch
Weblinks
Einzelnachweise
<references />