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Macaulay Culkin

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Datei:Macaulay Culkin - Home Alone 35th.jpg
Macaulay Culkin (2025)

Macaulay Macaulay Culkin Culkin<ref>Kelly Wynne: If You Don't Know Macaulay Culkin's Middle Name, You Need to Read This. In: Newsweek. 6. Mai 2020, abgerufen am 23. Januar 2024 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> (geb. Macaulay Carson Culkin, * 26. August 1980 in New York City, New York) ist ein US-amerikanischer Schauspieler und Sänger. Anfang der 1990er Jahre war er einer der international bekanntesten Kinderdarsteller im Filmbereich, insbesondere durch seine Rolle als Kevin in Kevin – Allein zu Haus und Kevin – Allein in New York.

Leben

Culkin wurde als Sohn des Filmschauspielers Christopher Cornelius „Kit“ Culkin und von Patricia Brentrup geboren. Fünf seiner sechs Geschwister sind ebenfalls Schauspieler, darunter Kieran und Rory. Er ist der Neffe der Schauspielerin Bonnie Bedelia und der Pate von Michael Jacksons Tochter Paris.<ref>The Most Fascinating Celebrity Godparents. In: Vanity Fair. 27. März 2017, abgerufen am 24. Dezember 2024 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Im Alter von vier Jahren stand Culkin in dem Theaterstück Bach Babies in New York City erstmals auf der Bühne. Nach einigen weiteren Bühnenauftritten erlebte er 1988 sein Kinodebüt im Film Rocket Gibraltar – Ein letztes verrücktes Wochenende!, gedreht unter der Regie von Daniel Petrie mit dem Hauptdarsteller Burt Lancaster. Der Durchbruch als Schauspieler gelang Culkin mit seiner Rolle im Spielfilm Allein mit Onkel Buck (1989).

Datei:Macaulay Culkin 1991 B.jpg
Culkin (1991)

Dank der erfolgreichen Familienkomödien Kevin – Allein zu Haus (1990) und Kevin – Allein in New York (1992) – beide Filme unter der Regie von Chris Columbus – stieg seine Popularität beim US-amerikanischen Publikum weiter. 1993 stellte Culkin neben Elijah Wood in Joseph Rubens Thriller Das zweite Gesicht (The Good Son) einen Jungen dar, der anderen Menschen nach dem Leben trachtet, und spielte so seine erste ernstere Rolle. Es gelang ihm jedoch nicht mehr, an alte Erfolge anzuknüpfen. Hinzu kam das Problem vieler ehemaliger Kinderstars, mit zunehmendem Erwachsenwerden aus dem festgelegten Rollenbild herauszuwachsen und nur mit Schwierigkeiten in ein neues hineinzufinden.

In dem Musikvideo Black or White (1991) des Popstars Michael Jackson (einer Singleauskopplung aus seinem Album Dangerous) hatten Culkin und die Schauspieler George Wendt und Peggy Lipton Gastauftritte; die Regie führte John Landis. Am 14. November 1991 lief es zum ersten Mal im Fernsehen; es wurde zeitgleich in 27 Ländern gesendet und von ca. 500 Millionen Menschen gesehen. Somit war es vor der Zeit von YouTube eines der weltweit am meisten gesehenen Musikvideos.

Im Alter von 14 Jahren erlebte Culkin einen Trennungskrieg seiner Eltern, der auch sein Sorgerecht zum Gegenstand hatte. Culkin beschrieb, dass sein Vater, der stets als sein Manager agierte, in seiner Kindheit grausam und gewalttätig gewesen sei. Er habe das Gefühl gehabt, dass sein Vater eifersüchtig gewesen war, da sein Sohn alles, was er in seinem Leben zu erreichen versuchte, schon erreicht hatte, bevor er 10 Jahre alt war.<ref>Home Alone star Macaulay Culkin alleges ‘jealous’ father abused him ‘mentally and physically’. 23. Januar 2018, abgerufen am 30. August 2023 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Der ausbleibende darstellerische Erfolg zog sich auch durch spätere Filme wie Allein mit Dad & Co (1994) oder Richie Rich (1994), für den Culkin 1995 für die Goldene Himbeere für die schlechteste schauspielerische Leistung nominiert wurde.

Erst 2002/03 setzte Culkin mit Party Monster seine Tätigkeit als Schauspieler fort. 2004 wirkte er in dem Film Saved! – Die Highschool-Missionarinnen mit.

2008 starb Culkins Schwester Dakota bei einem Verkehrsunfall.<ref name="gala">Macaulay Culkin: Verkehrstod der Schwester. In: Gala. 12. Dezember 2008, abgerufen am 23. Mai 2014.</ref>

Culkin ist Begründer und Autor der Webseite Bunnyears.com,<ref>About Macaulay Culkin and Bunny Ears. Bunny Ears, abgerufen am 24. Dezember 2024 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> laut eigener Aussage einer Hommage an Life-Style-Magazine und die satirische Nachrichtenorganisation „The Onion“.

Seit 2015 ist Culkin in unregelmäßigen Abständen als Gast in den Online-Produktionen Half in the Bag, Re:View und Best of the Worst von Red Letter Media zu sehen.<ref>Macaulay Culkin: Überraschender Auftritt bei YouTube-Kritikern. In: Musikexpress. 24. Oktober 2018, abgerufen am 1. Juni 2019.</ref>

2018 hatte Culkin einen Gastauftritt in einem Webvideo des Youtubers Angry Video Game Nerd (James Rolfe). Gemeinsam spielten diese alte Home Alone-Videospiele und kritisierten diese auf humorvolle Weise.

Musik

Seit 2013 ist Culkin mit der US-amerikanischen Comedy-Rock-Band The Pizza Underground aktiv.<ref>Macaulay Culkins Band 'The Pizza Underground': Cover-Versionen von The Velvet Underground im Pizza-Modus. In: Rolling Stone. 9. Dezember 2013, abgerufen am 11. Februar 2024.</ref> Die Band erlangte internationale Aufmerksamkeit mit ihren Coverversionen von Stücken Lou Reeds und von The Velvet Underground, deren Texte sie so veränderte, dass es in den Liedern um „Pizza“ ging.<ref>Mike Ayers: Inside Macaulay Culkin’s Pizza Underground Sessions. In: Rolling Stone. 12. Dezember 2013, abgerufen am 24. Dezember 2024 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Mitglieder der Band sind, neben Culkin, die Folk-Sängerin Phoebe Kreutz, der Trompeter Matt Colbourn, die Journalistin Deenah Vollmer sowie der Künstler Thomas Bayne.<ref name="ME">Macaulay Culkins The Pizza Underground zeigen neues Musikvideo. In: Musikexpress. 8. Januar 2014, abgerufen am 24. Dezember 2024.</ref> Sie sind in der oder um die New Yorker Antifolk-Szene aktiv.<ref>Macaulay Culkin spielt bei The Pizza Underground. In: Der Spiegel. 9. Dezember 2013, abgerufen am 14. Dezember 2024.</ref> Aus einem Jux heraus ersetzten die befreundeten Bandmitglieder Worte in Velvet-Underground-Songs durch Worte aus dem Themenfeld „Pizza“. So entstanden absurde Reime und Geschichten. Aus dem Velvet-Underground-Lied All Tomorrow’s Parties wurde so All Pizza Parties, aus dem Lied Femme Fatale wurde Pizza Gal und aus Lou Reeds Walk on the Wild Side wurde Take a Bite of the Wild Slice.<ref name="ME" /><ref>Ryan Kristobak: Macaulay Culkin Band Pizza Underground’s First Music Video Is Full Of Pizza Faces. In: The Huffington Post. 7. Januar 2014, abgerufen am 24. Dezember 2024 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Als multimediales Bandprojekt veröffentlichte The Pizza Underground zudem Videos, die ebenfalls die Motive The Velvet Underground und Pizza miteinander verbanden. So parodierte die Band das Video des Künstlers und Velvet-Underground-Managers Andy Warhol Andy Warhol Eats a Burger in ihrem Video Macaulay Culkin Eating a Slice of Pizza.<ref>Vorlage:IMDb/1</ref>

Kunst

Culkin ist als Teil des Künstlerkollektivs 3 MB aktiv, das aus ihm und den New Yorker Musikern Adam Green und Toby Goodshank besteht. Zudem ist Culkin Teil des Kollektivs Four Gods and a Baby. Es besteht aus Culkin, Green, Goodshank und Thomas Bayne. Die Künstlergruppe arbeitet bildend und mit verschiedenen Medien. Unter anderem drehten und konzipierten sie mit und für Father John Misty das offizielle Musikvideo zu Mistys Song Total Entertainment Forever.<ref>Adam Green on the Night Father John Misty Came to Macaulay Culkin’s Apartment. In: Pitchfork. 26. April 2017, abgerufen am 14. Dezember 2024 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Privates

Am 21. Juni 1998 heiratete Culkin seine Schauspielkollegin Rachel Miner. Die Ehe wurde am 5. August 2002 geschieden. Mit ihr ist er im 1998 erschienenen Musikvideo zu Sunday der No-Wave-/Noise-Rock-Band Sonic Youth zu sehen. Zwischen 2002 und Januar 2011 war Culkin mit der Schauspielerin Mila Kunis liiert. Seit 2017 ist er mit der Schauspielerin Brenda Song in einer Beziehung. Am 5. April 2021 wurde Macaulay Culkin zum ersten Mal Vater. Dessen Name Dakota ist eine Reverenz an seine 2008 verstorbene Schwester.<ref>Macaulay Culkin and Brenda Song Announce the Birth of Their First Child, Dakota. In: Esquire. 12. April 2021, abgerufen am 14. Dezember 2024 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Ende 2022 wurde das zweite Kind geboren.<ref>Brenda Song and Macaulay Culkin Have Secretly Welcomed a Second Baby Together. In: Elle. 18. März 2023, abgerufen am 17. Juni 2024 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Die beiden Söhne schauen die Kevin-Filme sehr gern, wissen aber laut Culkin nicht, dass der Hauptdarsteller ihr eigener Vater ist.<ref>Macaulay Culkins Kinder wissen nicht, dass ihr Vater Kevin war. In: Der Spiegel. 26. Dezember 2025, abgerufen am 26. Dezember 2025.</ref>

Im Dezember 2018 verkündete Culkin, dass er seinen zweiten Vornamen von Carson zu Macaulay Culkin ändern lassen würde, nachdem seine Fans über seine Website abstimmen durften. Seit 2019 ist sein vollständiger Name „Macaulay Macaulay Culkin Culkin“.<ref>Do You Know Macaulay Culkin’s Middle Name? Because He’s Changed It to Something Else Entirely. In: Newsweek. 6. Mai 2020, abgerufen am 14. Dezember 2024 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Ehrungen

Culkin wurde am 1. Dezember 2023 auf dem Hollywood Walk of Fame in Los Angeles mit einem Stern in der Kategorie Film ausgezeichnet.<ref>Macaulay Culkin celebrates 40-year acting carrer with star on the Hollywood Walk of Fame. In: Hollywood Walk of Fame. Abgerufen am 24. Dezember 2024 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Filmografie (Auswahl)

Literatur

  • Richard J. Brenner: Macaulay Culkin. Woodland Publishing, Syosset, NY 1992, ISBN 0-929500-54-7.
  • Sydney Cooper: Meet Macaulay Culkin. Kidsbooks, Chicago, IL 1992, ISBN 1-56156-138-X.
  • Macaulay Culkin: Junior. Hyperion, 2006, ISBN 1-4013-6018-1 (Autobiographie).
  • M. B. Tager: Who’s hot! Macaulay Culkin. Dell Publishing Group, New York, NY 1992, ISBN 0-440-21427-0.
  • Rosemary Wallner: Macaulay Culkin. Child Movie Star. Abdo Consulting Group, Minneapolis, Minnesota 1993, ISBN 1-56239-227-1.

Weblinks

Commons: Macaulay Culkin – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

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