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Melissen

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Melissen
Datei:Melissa officinalis01.jpg

Sprosse der Zitronenmelisse (Melissa officinalis)

Systematik
Ordnung: Lippenblütlerartige (Lamiales)
Familie: Lippenblütler (Lamiaceae)
Unterfamilie: Nepetoideae
Tribus: Mentheae
Untertribus: Salviinae
Gattung: Melissen
Wissenschaftlicher Name
Melissa
L.

Die Melissen (Melissa) sind eine Pflanzengattung innerhalb der Familie der Lippenblütler (Lamiaceae). Die etwa vier Arten sind vom Mittelmeerraum bis zum westlichen Malesien verbreitet.<ref name="WCSP" /><ref name="FoC" /> Die bekannteste Art dieser Gattung ist die Zitronenmelisse (Melissa officinalis).

Vorlage:Hinweisbaustein Die Bezeichnung „Melisse“ ist aus dem griechischen Wort für die Honigbiene (Melitta) abgeleitet. Weil Bienen von der Pflanze scheinbar angezogen werden, wurden früher vor Bienenhäusern oft Melissen angepflanzt. Die Bienenkästen selbst wurden zusätzlich auch mit dem Pflanzensaft ausgerieben, der aufgrund der antiseptischen Wirkung der Ausbreitung von Krankheiten entgegenwirken sollte.

Beschreibung

Datei:Illustration Melissa officinalis0.jpg
Illustration der Zitronenmelisse (Melissa officinalis)
Datei:Melissa axillaris.jpg
Blüte von Melissa axillaris

Vegetative Merkmale

Die Melissen-Arten sind ausdauernde, krautige Pflanzen.<ref name="FoC" />

Die gegenständig angeordneten Laubblätter sind in Blattstiel und Blattspreite gegliedert. Die einfachen Blattspreiten sind meist eiförmig mit gesägtem Blattrand.<ref name="FoC" /> Die grünen Pflanzenteile duften bei Berührung zitronenartig.

Generative Merkmale

Jeweils wenig Blüten, stehen in blattachselständigen Scheinquirlen zusammen. Die Tragblätter sind laubblattähnlich, aber kleiner. Die Deckblätter sind winzig.<ref name="FoC" />

Die zwittrigen Blüten sind zygomorph und fünfzählig mit doppelter Blütenhülle. Die fünf Kelchblätter sind röhrig bis glockenförmig verwachsen. Der Kelch hängt nach der Anthese. Der mehr oder weniger behaarte Kelch besitzt 13 Nerven und ist zweilippig mit einer flachen, kurz-dreizähnigen Ober- und einer zweizähnigen Unterlippe.<ref name="FoC" /> Die weißen, gelblich-weißen bis gelben, rötlichen<ref name="FoC" /> oder blassrosafarbenen Blütenkronen sind zweilippig. Die Kronröhre ist aufwärts gebogen und oberhalb der Mitte bauchig erweitert. Der Schlund besitzt keinen Haarkranz. Die Oberlippe ist aufrecht oder zurückgebogen, flach bis wenig gewölbt, ausgerandet. Die Unterlippe ist dreilappig. Staubblätter und Griffel sind länger als die Kronröhre, daher sichtbar. Es gibt vier fruchtbare Staubblätter, zwei längere und zwei kürzere, die zusammenneigen. Die Griffeläste besitzen ungefähr die gleiche Länge und sind zurückgebogen.<ref name="FoC" />

Die glatten Klausen sind eiförmig.<ref name="FoC" />

Systematik und Verbreitung

Die Gattung Melissa wurde durch Carl von Linné aufgestellt.<ref name="WCSP" />

In der Gattung Melissa gibt es nur vier Arten,<ref name="WCSP" /> die in Eurasien und Nordafrika verbreitet sind:

Anwendung als Heilpflanze

Siehe Hauptartikel Zitronenmelisse (Melissa officinalis).

Literatur

Weblinks

Commons: Melissen (Melissa) – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references> <ref name="WCSP">Vorlage:WCSP</ref> <ref name="FoC"> </ref> </references>

Vorlage:Hinweis Seiten-Koordinaten

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