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Bjarne Riis

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Bjarne Riis Vorlage:SportPicto
Bjarne Riis bei der Kalifornien-Rundfahrt, Februar 2007
Bjarne Riis bei der Kalifornien-Rundfahrt, Februar 2007
Zur Person
Spitzname Adler von Herning, Monsieur 60 %
Geburtsdatum 3. April 1964
Nation DanemarkDatei:Flag of Denmark.svg Dänemark
Disziplin Straße
Karriereende 2000
Doping
1993–1998 EPO, Cortison und Wachstumshormone
Internationale Team(s)
1986
1987
1988
1989–1989
1990–1991
1992–1993
1994–1995
1996–1999
Roland-Van de Ven
Lucas-Arkel
Toshiba
Système U
Castorama
Ariostea
Gewiss-Ballan
Team Deutsche Telekom
Wichtigste Erfolge
Rundfahrten
Eintagesrennen
Team(s) als Teammanager
2001–2015
Juli 2016–2018
2020
Tinkoff-Saxo
Team Virtu Cycling
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Letzte Aktualisierung: 26. Januar 2020

Bjarne Riis (* 3. April 1964 in Herning) ist ein ehemaliger dänischer Radrennfahrer, späterer Teammanager und Sportlicher Leiter.

1996 gewann er als erster Skandinavier die Tour de France. Infolge seines Geständnisses, während dieser Zeit mit EPO, Cortison und Wachstumshormonen gedopt zu haben, wurde er im Juni 2007 zunächst aus der offiziellen Siegerliste gestrichen. Da Doping nach acht Jahren verjährt, konnte ihm der Radsportweltverband UCI den Sieg aber nicht mehr aberkennen, und inzwischen wird Riis auch wieder offiziell als „Sieger“ von 1996 geführt.

Karriere

Radrennfahrer

Riis begann mit dem Radsport am 28. April 1972 in einem Kinderrennen. Sein Vater Preben hatte ihm für einen Sieg ein Rennrad versprochen und erarbeitete für ihn auch die ersten Trainingsprogramme. Riis ging 1984 gemeinsam mit Per Pedersen nach Luxemburg und schloss sich dem ACC Contern an. Neben den Rennen und dem Training nahm er Gelegenheitsjobs in einer Autowerkstatt an. 1985 errang er 16 Siege. Danach unterschrieb er seinen ersten Vertrag als Berufsfahrer bei der Mannschaft Roland-Scala gemeinsam mit Brian Holm.<ref>Jorn Mader: Bjarne Riis. Der Adler von Toledo. Editions Saint-Paul, 1995, ISBN 2-87963-254-4, S. 7 ff.</ref>

Riis begann seine Profikarriere 1986. Bei der Tour de France verbesserte sich Riis kontinuierlich: Nachdem er 1993 Fünfter geworden war, erreichte er 1995 den dritten Rang. Vor der Saison 1996 wechselte der Däne von Gewiss-Ballan zum Team Telekom und gewann die Tour de France in dieser Saison. Daraufhin wurde er zu Dänemarks Sportler des Jahres gewählt.

Im Jahr darauf gewann Riis im Frühjahr das Amstel Gold Race, konnte bei der Tour de France seine Leistung aber nicht wiederholen und wurde Siebter beim Sieg seines Teamkollegen Jan Ullrich.<ref></ref> Insgesamt erreichte Riis bei der Tour vier Etappensiege, beim Giro d’Italia holte er zwei Tageserfolge. Auf der Bahn konnte er 1996 das Sechstagerennen von Herning mit Silvio Martinello als Partner gewinnen.

Riis beendete seine Karriere im Jahre 2000, nachdem er sich nie vollständig von einem Sturz bei der Tour de Suisse 1999 erholt hatte.

Grand-Tours-Platzierungen

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Teammanager

Datei:119 Riis.jpg
Bjarne Riis am Rande der Tour de France 2006

Nach seinem Rücktritt als Radprofi hat Riis 2001 über seine Firma Riis Cycling A/S ein eigenes erfolgreiches Team aufgebaut, das zunächst nach dem ersten Hauptsponsor Computer Sciences Corporation Team CSC hieß. Ab 2008 war das Team u. a. nach dem neuen Sponsor Saxo Bank benannt. Nachdem Oleg Tinkow im Dezember 2013 das Team gekauft hatte, blieb Riis zunächst Teammanager.

Im März 2015 wurde Bjarne Riis von Oleg Tinkow, dem Eigentümer der inzwischen Tinkoff-Saxo benannten Mannschaft, suspendiert und anschließend entlassen.<ref>radsport-news.com – Tinkov suspendiert Riis. In: radsport-news.com. 23. März 2015, abgerufen am 24. März 2015.</ref><ref>radsport-news.com – Tinkoff-Saxo bestätigt Suspendierung von Bjarne Riis. In: radsport-news.com. 24. März 2015, abgerufen am 24. März 2015.</ref><ref>Tinkoff-Saxo löst Vertrag mit Riis auf. radsport-news.com, 29. März 2015, abgerufen am 29. März 2015.</ref> Als Grund nannte Tinkow, dass Riis nicht benötigt werde. Er sehe sich als einen guten Ersatz für Riis.<ref>Oleg Tinkov blog: I think I’m a good substitution for Bjarne Riis. cyclingnews.com, 7. Mai 2015, abgerufen am 2. August 2015.</ref>

Im Juli 2016 übernahm Riis zusammen mit Lars Seier, dem ehemaligen Vorstandsvorsitzenden der Saxo-Bank, das dänische Continental Team Team TreFor, nachdem der bisherige Sponsor bekannt gegeben hatte, sein Engagement zum Jahresende einzustellen. Die in Team Virtu Pro-Veloconcept umbenannte Mannschaft, bei der auch Riis’ Sohn Thomas Nybo fuhr, sollte als Nachwuchsmannschaft für ein UCI WorldTeam dienen.<ref>Riis ist wieder da - allerdings in der dritten Liga. radsport-News.com, 27. Juli 2016, abgerufen am 27. Juli 2016.</ref> Ende 2018 wurde die Mannschaft aufgelöst, da Sponsoren fehlten.<ref>Team NTT: Bjarne Riis wird neuer Teammanager. In: Velomotion. 8. Januar 2020, abgerufen am 8. Januar 2020 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Im Januar 2020 übernahm Riis beim südafrikanischen UCI WorldTeam NTT die Funktion des Teammanagers. Das Unternehmen Virtu Cycling Group, das Riis sowie seinen Geschäftspartnern Lars Seier Christensen and Jan Bech Andersen gehört, sollte zudem ein Drittel der Anteile an Ryder Cycling, der Betreiberfirma des NTT-Teams, übernehmen.<ref name="radsport-118406">Riis wird neuer Teammanager bei NTT Pro Cycling. In: radsport-news.com. 8. Januar 2010, abgerufen am 8. Januar 2020.</ref><ref name="rp-onlin-515498">Rp Online: „Sieht nicht ein, dass es scheiße war“: Doping-Kronzeuge Jaksche hält Rückkehrer Riis nicht für geläutert. In: rp-online.de. 22. Januar 2020, abgerufen am 27. November 2020.</ref> Tatsächlich kam es nicht zur Anteilsübernahme und Riis verließ zum Saisonende 2020 das Team.<ref name="cyclingt-202011">Dane Cash: Bjarne Riis and NTT are parting ways. In: cyclingtips.com. 11. November 2020, abgerufen am 27. November 2020 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Doping

1997 gab es den Vorwurf von Olympiasieger Pascal Richard, dass Riis im Trainingslager in Lanzarote einen positiven Doping-Test gehabt habe. Er selbst kommentierte die Vorwürfe damit, dass er nie positiv getestet worden sei. Der ehemalige Masseur des Team Telekom Jef D’hont beschuldigte Riis in einem am 26. März 2007 ausgestrahlten TV-Interview, massiv mit EPO gedopt zu haben. In Fachkreisen erhielt Riis den Spitznamen „Monsieur 60 %“, eine Anspielung auf den bei ihm häufig gemessenen Hämatokritwert von 60 %, der damit deutlich über dem Normalwert lag. Das Blutdopingmittel EPO erhöht die Anzahl roter Blutkörperchen und damit meist auch den Hämatokritwert, ist aber erst seit 2000 direkt nachweisbar.

Während einer Pressekonferenz am 25. Mai 2007 in Kopenhagen gestand Riis, in der Zeit von 1993 bis 1998 das Dopingmittel Erythropoetin (EPO), Wachstumshormone und Cortison zur Leistungssteigerung eingenommen zu haben. Das EPO kaufte und nahm er nach eigenen Angaben selbst ein. Auch sein Sieg bei der Tour de France 1996 stand unter dem Einfluss des Dopingmittels EPO, Cortison und Wachstumssubstanzen, wie Riis öffentlich zugab.<ref>Epo war Teil meines Alltags Spiegel Online, 25. Mai 2007.</ref>

Der Tour-Titel kann Riis offiziell nicht mehr aberkannt werden, da die achtjährige Frist dafür abgelaufen ist. Die Tour de France hat ihn jedoch nach seinem Doping-Geständnis aus ihrer Siegerliste gestrichen.<ref>Pas de vainqueur en 1996… 7. Juni 2007, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 3. August 2012; (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Die endgültige Entscheidung liegt jedoch beim Rad-Weltverband UCI; dieser hatte Riis aber lediglich zur Rückgabe seines Gelben Trikots aufgefordert. Christian Prudhomme, Direktor der Tour, bezeichnete Riis als „Persona non grata“, die er nicht mehr bei der Frankreichrundfahrt sehen wolle. Riis verzichtete in der Folge darauf, sein Team CSC zur Tour 2007 zu begleiten.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />CSC und Milram. Riis und Stanga bleiben zu Hause (Memento vom 8. Juli 2007 im Internet Archive). In: tour.ard.de, 5. Juli 2007. Ebenso musste Gianluigi Stanga vom Team Milram auf eine Teilnahme an der Tour de France 2007 verzichten.</ref> Bei der Tour de France 2008 war Riis, der für sein Team ein vergleichsweise umfangreiches Dopingkontrollprogramm eingeführt hatte, wieder willkommen.<ref>Jörg Schallenberg: Bjarne is back, Spiegel Online, 24. Juli 2008</ref>

Im Herbst 2007 erklärte Jörg Jaksche, Riis habe ihm mit „massiven Konsequenzen“ gedroht, falls Jaksche bei seiner Doping-Beichte 2007 Namen nenne. Der Däne wollte angeblich „dafür sorgen, dass Jaksche niemals in den Radsport zurückkomme“. Riis dementierte dies und erklärte, Jaksche nur einen Rat erteilt zu haben.<ref>Riis soll Jaksche gedroht haben, Spiegel Online, 29. Oktober 2007</ref>

Im Zuge der Dopingermittlungen gegen Lance Armstrong belastete Tyler Hamilton, der in den Jahren 2002 und 2003 für das Team CSC fuhr, Riis. Er habe ihn mit dem mittlerweile durch den Dopingskandal Fuentes bekannt gewordenen spanischen Mediziner Eufemiano Fuentes zusammengebracht und von dessen Dopingprogramm gewusst.<ref>radsport-news.com vom 5. November 2012: Hamilton: „Riis hat mich mit Fuentes zusammengebracht“</ref> Am 2. Juli 2013 wurde bekannt, dass die dänische Anti-Doping-Agentur ADD gegen Riis ermittelt, ein neuer Belastungszeuge ist Michael Rasmussen.<ref>Doping-Anschuldigungen gegen Riis. In: tagesspiegel.de. 3. Juli 2013, abgerufen am 6. Juli 2021.</ref> Ein Bericht der ADD und des Sportverbands DIF kam 2015 zu dem Schluss, dass Riis Doping in seinem Team geduldet und zum Teil angeordnet habe. Riis bestätigte die Erkenntnis teilweise und sagte, er habe als Führungsperson versagt.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Doping-Report: Riis räumt große Fehler ein (Memento vom 14. Juni 2016 im Internet Archive), In: Zeit Online, 26. Juni 2015</ref>

Privates

Riis ist mit der ehemaligen dänischen Handballspielerin Anne Dorthe Tanderup (* 1972) verheiratet<ref>Nikoline Vestergaard: Bjarne Riis og Anne Dorthe: Vores liv med løgnen. Søndagsavisen, 5. November 2010, archiviert vom Vorlage:IconExternal am 2. Oktober 2013; (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>, die er bei den Olympischen Spielen 1996 kennenlernte.<ref>Vorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Anne Dorthe: Bjarne reddede mig fra krævende kæreste.] BT, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 15. Juni 2015 (dänisch).Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref> Mit seiner Ehefrau und ihren vier gemeinsamen Söhnen lebt er in Lugano.<ref name="krop+fysik">Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Anne Dorte Tanderup: Guldets pris.] Krop+fysik, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 15. Juni 2015 (dänisch).Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref> Im Jahr 2023 zogen sie nach Vejle um.<ref>Karina Didriksen: Bjarne Riis og Anne Dorthe Tanderup flytter hjem til Danmark: Her skal de bo | BILLED-BLADET. In: billedbladet.dk. 8. August 2023, abgerufen am 22. November 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Sonstiges

Die schwedische Musik-Formation Koop veröffentlichte auf ihrem 1997 erschienenen Album Sons of Koop den Song Bjarne Riis.

Während seiner aktiven Zeit wurde Riis der „Adler von Herning“ genannt. Darum befindet sich ein Adlerauge im Logo von Riis Cycling und ein Adlerkopf auf dem Trikot von Team Saxobank.

Literatur

  • Jorn Mader: Bjarne Riis. Der Adler von Herning. Editions Saint Paul, Luxemburg 1996, ISBN 2-87963-254-4.

Weblinks

Commons: Bjarne Riis – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />

<templatestyles src="BoxenVerschmelzen/styles.css" />

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1903: Maurice Garin | 1904: Henri Cornet | 1905: Louis Trousselier | 1906: René Pottier | 1907, 1908: Lucien Petit-Breton | 1909: François Faber | 1910: Octave Lapize | 1911: Gustave Garrigou | 1912: Odiel Defraeye | 1913, 1914: Philippe Thys | 1915–1918: Keine Austragung | 1919: Firmin Lambot | 1920: Philippe Thys | 1921: Léon Scieur | 1922: Firmin Lambot | 1923: Henri Pélissier | 1924, 1925: Ottavio Bottecchia | 1926: Lucien Buysse | 1927, 1928: Nicolas Frantz | 1929: Maurice De Waele | 1930, 1932: André Leducq | 1931, 1934: Antonin Magne | 1933: Georges Speicher | 1935: Romain Maes | 1936, 1939: Sylvère Maes | 1937: Roger Lapébie | 1938, 1948: Gino Bartali | 1940–1946: Keine Austragung | 1947: Jean Robic | 1949, 1952: Fausto Coppi | 1950: Ferdy Kübler | 1951: Hugo Koblet | 1953, 1954, 1955: Louison Bobet | 1956: Roger Walkowiak | 1957, 1961, 1962, 1963, 1964: Jacques Anquetil | 1958: Charly Gaul | 1959: Federico Bahamontes | 1960: Gastone Nencini | 1965: Felice Gimondi | 1966: Lucien Aimar | 1967: Roger Pingeon | 1968: Jan Janssen | 1969, 1970, 1971, 1972, 1974: Eddy Merckx | 1973: Luis Ocaña | 1975, 1977: Bernard Thévenet | 1976: Lucien Van Impe | 1978, 1979, 1981, 1982, 1985: Bernard Hinault | 1980: Joop Zoetemelk | 1983, 1984: Laurent Fignon | 1986, 1989, 1990: Greg LeMond | 1987: Stephen Roche | 1988: Pedro Delgado | 1991, 1992, 1993, 1994, 1995: Miguel Indurain | 1996: Bjarne Riis | 1997: Jan Ullrich | 1998: Marco Pantani | 1999, 2000, 2001, 2002, 2003, 2004, 2005: Kein Gewinner | 2006: Óscar Pereiro | 2007, 2009: Alberto Contador | 2008: Carlos Sastre | 2010: Andy Schleck | 2011: Cadel Evans | 2012: Bradley Wiggins | 2013, 2015, 2016, 2017: Chris Froome | 2014: Vincenzo Nibali | 2018: Geraint Thomas | 2019: Egan Bernal | 2020, 2021, 2024, 2025: Tadej Pogačar | 2022, 2023: Jonas Vingegaard

Vorlage:Klappleiste/EndeVorlage:Klappleiste/Anfang 1966 Jean Stablinski | 1967 Arie den Hartog | 1968 Harry Steevens | 1969 Guido Reybrouck | 1970 Georges Pintens | 1971 Frans Verbeeck | 1972 Walter Planckaert | 1973, 1975 Eddy Merckx | 1974, 1985 Gerrie Knetemann | 1976 Freddy Maertens | 1977, 1978, 1979, 1980, 1982 Jan Raas | 1981 Bernard Hinault | 1983 Phil Anderson | 1984 Jacques Hanegraaf | 1986 Steven Rooks | 1987 Joop Zoetemelk | 1988 Jelle Nijdam | 1989 Eric Van Lancker | 1990 Adrie van der Poel | 1991 Frans Maassen | 1992 Olaf Ludwig | 1993, 1998 Rolf Järmann | 1994 Johan Museeuw | 1995 Mauro Gianetti | 1996 Stefano Zanini | 1997 Bjarne Riis | 1999 Michael Boogerd | 2000 Erik Zabel | 2001 Erik Dekker | 2002 Michele Bartoli | 2003 Alexander Winokurow | 2004 Davide Rebellin | 2005 Danilo Di Luca | 2006 Fränk Schleck | 2007 Stefan Schumacher | 2008 Damiano Cunego | 2009 Sergei Iwanow | 2010, 2011, 2014, 2017 Philippe Gilbert | 2012, 2016 Enrico Gasparotto | 2013 Roman Kreuziger | 2015 Michał Kwiatkowski | 2018 Michael Valgren | 2019 Mathieu van der Poel | 2020 wegen COVID-19-Pandemie abgesagt | 2021 Wout van Aert | 2022 Michał Kwiatkowski | 2023 Tadej Pogačar | 2024 Thomas Pidcock | 2025 Mattias Skjelmose Jensen Vorlage:Klappleiste/EndeVorlage:Klappleiste/Anfang

1986 Rolf Sørensen | 1987 Kim Andersen | 1988 Søren Lilholt | 1989 Johnny Weltz | 1990 Brian Holm | 1994, 2004 Michael Blaudzun | 1992, 1995, 1996 Bjarne Riis | 1997, 1999 Nicolai Bo Larsen | 1998 Frank Høj | 2000 Bo Hamburger | 2001 Jakob Piil | 2002 Michael Sandstød | 2003, 2008, 2010, 2011 Nicki Sørensen | 2005 Lars Bak | 2006 Allan Johansen | 2007 Alex Rasmussen | 2009 Matti Breschel | 2012 Sebastian Lander | 2013, 2018, 2019 Michael Mørkøv | 2014 Michael Valgren | 2015 Chris Anker Sørensen | 2016, 2022 Alexander Kamp | 2017 Mads Pedersen | 2020 Kasper Asgreen | 2021 Mads Würtz Schmidt | 2023 Mattias Skjelmose | 2024 Rasmus Søjberg Pedersen | 2025 Søren Kragh Andersen

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