Gento
Vorlage:Hinweisbaustein Gento (auch Genzo, auch Gentu oder gar Gentunis) war der jüngste Sohn des Vandalenkönigs Geiserich in der Zeit des Vandalenreiches in Nordafrika (5. Jahrhundert n. Chr.).
Die spätantiken Quellen berichten nicht sehr viel von ihm. Sein Vater schenkte ihm reichen Grundbesitz im Afrika.<ref>Prokopios, bellum Vandalicum 1,5,11.</ref> Er diente als Flottenführer unter seinem Vater. 468 war er bei der Verteidigung gegen den Angriff der römischen Flotte erfolgreich und konnte das feindliche Kriegsschiff mit dem Legaten Johannes entern. Gento versprach dem Johannes eine ehrenvolle Gefangenschaft, doch zog dieser es vor ins Meer zu springen.
Gento starb vor dem Jahr 477 im Kampf. Er hatte mindestens vier Kinder: Gunthamund und Thrasamund wurden selbst Könige der Vandalen, dazu kamen die weiteren Söhne Godagis und Gelarid.
Literatur
- Otto Seeck: Gentunis. In: Paulys Realencyclopädie der classischen Altertumswissenschaft (RE). Band VII,1, Stuttgart 1910, Sp. 1204.
- Roland Steinacher: Die Vandalen. Aufstieg und Fall eines Barbarenreichs. Klett-Cotta, Stuttgart 2016, ISBN 978-3-608-94851-6, S. 530 (Index, s. v. Gento).
Anmerkungen
<references />
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Gento |
| ALTERNATIVNAMEN | Genzo; Gentu; Gentunis |
| KURZBESCHREIBUNG | Sohn des Vandalenkönigs Geiserich und dessen Flottenführer |
| GEBURTSDATUM | 5. Jahrhundert |
| STERBEDATUM | vor 477 |
- Seiten mit Skriptfehlern
- Wikipedia:GND fehlt 2024-11
- Wikipedia:GND in Wikipedia fehlt, in Wikidata vorhanden
- Wikipedia:LCCN in Wikipedia fehlt, in Wikidata vorhanden
- Wikipedia:VIAF in Wikipedia fehlt, in Wikidata vorhanden
- Militärperson (Germanen der Spätantike)
- Vandale
- Arianer
- Vandalenreich (Africa)
- Geboren im 5. Jahrhundert
- Gestorben im 5. Jahrhundert
- Mann