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Auxon-Dessous

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Auxon-Dessous
Datei:Blason ville fr Auxon-Dessous (Doubs).svg
Staat Frankreich
Region Bourgogne-Franche-Comté
Département Doubs
Arrondissement Besançon
Gemeinde Les Auxons
Koordinaten 47° 18′ N, 5° 57′ OKoordinaten: 47° 18′ N, 5° 57′ O
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Postleitzahl 25870
Ehemaliger INSEE-Code 25034
Eingemeindung 1. Januar 2015
Status Commune déléguée
Datei:Auxon-Dessous (Doubs) Lavoir et fontaines hdsr Vlux5 55.jpg
Place de la Fontaine mit Lavoir (Waschhaus) in Auxon-Dessous

Vorlage:Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Frankreich/Wartung/abweichendes Wappen in Wikidata

Auxon-Dessous [<templatestyles src="IPA/styles.css" />oksɔ̃ dəsu] ist ein Ort und eine ehemalige französische Gemeinde mit 1.407 Einwohnern (Stand 1. Januar 2023) im Département Doubs in der Région Bourgogne-Franche-Comté. Die Gemeinde gehörte zum Arrondissement Besançon.

Der Erlass des Präfekten vom 29. September 2014 legte mit Wirkung zum 1. Januar 2015 die Eingliederung von Auxon-Dessous als Commune déléguée zusammen mit der früheren Gemeinde Auxon-Dessus zur Commune nouvelle Les Auxons fest.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Arrêté portant la création d’une Commune nouvelle vom 29. September 2014 (französisch) (Memento vom 12. Oktober 2014 im Internet Archive)</ref>

Geografie

Auxon-Dessous liegt auf 230 m, etwa neun Kilometer nordwestlich der Präfektur Besançon und etwa 69 Kilometer östlich der Stadt Dijon (Luftlinie). Die Fläche des 6,28 km2 großen Gebiets der ehemaligen Gemeinde umfasst beide Seiten eines kleinen Tales, das vom Bach Ruisseau d’Auxon in den Ognon nach Norden entwässert wird. Außerhalb der bebauten Siedlung (17 %) wird das Ortsareal landwirtschaftlich genutzt (39 %) und ist im Norden und Westen von Wäldern bedeckt (40 %).<ref name="CLC2006" />

Umgeben wird der Auxon-Dessous von sechs Nachbargemeinden und der Commune déléguée Auxon-Dessus:

Sauvagney (Berührungspunkt) Cussey-sur-l’Ognon Geneuille
Moncley Kompassrose, die auf Nachbargemeinden zeigt Auxon-Dessus (Les Auxons)
Pelousey Miserey-Salines

Geschichte

Datei:Auxon-Dessous (Doubs) Lavoir et fontaines hdsr Vlux5 36.jpg
Waschplatz im Lavoir

Das Gebiet von Auxon-Dessous war schon zur Römerzeit besiedelt: es traten an vier verschiedenen Stellen Ruinen und Schuttansammlungen zerstörter römischer Gebäude zutage. Eine Römerstraße verlief am Lieu-dit Croix du Mont nach Pelousey.<ref name="joan" />

Eine erste Erwähnung findet sich im Jahr 1098 als Ausona oder Alsona ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)), dann Asson Villa im Jahr 1244, Osson im Jahr 1311, dann Auxon la ville, um es von den anderen Auxon zu unterscheiden, und schließlich Auxon Dessous.

Um 1275 besaßen die Bürgermeister und Geistlichen von Besançon dort Besitztümer, darunter auch die Mühle.

Im Jahr 1462 gehörte Auxon Dessous Jean, dem Seigneur von Ray und Beaujeu, der es Etienne de Monjustin und seinem Schwager Etienne d’Armenier als Lehen gab.

Im Jahr 1425 wurde auf dem Ortsgebiet zwischen dem Wald und dem Bach Vaivres, der später zum Bach Tuilerie und zum Bois de la Tuilerie wurde, eine Ziegelei gegründet. Zu Beginn des 19. Jahrhunderts wurde es in den Westen des Dorfes verlegt, seine Tätigkeit wurde jedoch Ende des 19. Jahrhunderts aufgrund der Konkurrenz anderer Ziegeleien eingestellt.

Bereits 1552 war eine Mühle in Betrieb. Ein an der Brücke errichteter Damm ermöglichte die Speisung des Mühlbachs und den Betrieb der Mühle. Dieser Stausee verursachte zahlreiche Überschwemmungen im unteren Teil des Dorfes. Die Mühle stellte ihren Betrieb im Jahr 1882 ein. Während der Besatzung konnte die Mühle dank der aus Moncley kommenden Elektrizität heimlich betrieben werden.

Im Jahr 1609 kaufte Claude Antoine Buson, Mitgouverneur von Besançon und Berater des Parlaments von Dole, von Louis de Scey, dem Herrn von Chevroz, einen Teil der Herrschaft, darunter ein kleines, verfallenes Feudalhaus.

Der Dreißigjährige Krieg (1635–1644) entvölkerte das Dorf, dessen Einwohnerzahl von 208 im Jahr 1614 auf 97 im Jahr 1657 sank.

Ein Brand am 4. April 1700 zerstörte das Dorf fast vollständig. Erhalten sind lediglich vier Häuser, der Kirchenchor und ein Teil des Schlosses. Das Dorf wurde stets von Kämpfen ferngehalten. Die größte Bedrohung ging im Deutsch-Französischen Krieg von den Preußen aus, die in der Nacht vom 22. auf den 23. Oktober 1870 von Émagny kommend, dem Bach und Waldrand folgend, sich dem Nachbardorf Auxon Dessus näherten und dort einer Einheit Zuaven gegenüberstanden. Als Anerkennung für die Erhaltung des Dorfes wurde an dem Ort namens „Le Mont“ eine Statue der Jungfrau Maria errichtet.<ref name="histoire" />

Bevölkerung

Vorlage:Einwohner B Diagramm

Seine Einwohnerzahl sank im 19. und in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts langsam von etwa 300 auf 157, erst seit dem letzten Viertel des 20. Jahrhunderts wurde aufgrund der Nähe zum Ballungsraum Besançon eine starke und anhaltende Bevölkerungszunahme verzeichnet.

Datei:Auxon-Dessous, l'église.jpg
Kirche La Sainte-Trinité

Sehenswürdigkeiten

  • Kirche La Sainte-Trinité

Weblinks

Einzelnachweise

<references> <ref name="CLC2006"> Daten 2006 von CORINE Land Cover, abrufbar z. B. unter <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />www.statistiques.developpement-durable.gouv.fr (Memento vom 24. März 2016 im Internet Archive). </ref> <ref name="joan"> Lydie Joan: Carte Archéologique de la Gaule – Le Doubs et le territoire de Belfort: 25 et 90. Académie Des Belles Lettres, 2003, S. 144 (online). </ref> <ref name="histoire"> Patrimoine. In: offizielle Website von Les Auxons. Abgerufen am 8. April 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)). </ref> </references>