Zum Inhalt springen

Apian-Bennewitz

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Dies ist die aktuelle Version dieser Seite, zuletzt bearbeitet am 7. August 2025 um 10:47 Uhr durch imported>Aka (Angehörige: Tippfehler entfernt).
(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)
Wappen derer von Apian-Bennewitz
Wappen derer von Apian-Bennewitz

Apian-Bennewitz, auch Apian von Bennewitz oder Apianus von Bennewitz ist der Name einer deutschen Adelsfamilie. Der ursprüngliche Name Bennewitz bzw. Bienewitz („Biene-witz“ im Sinne von „Bienen-dorf“) wurde dabei zu Apian übertragen: Apianus stellt die latinisierte Form dar ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value): „Biene“).

Geschichte

Die vier Brüder Peter Apian, Gregor, Niklas und Georg, die am 20. Juli 1541 von Kaiser Karl V. in den Reichsadelsstand erhoben wurden, waren Söhne der Gertrud und des Martin Bennewitz, der in Leisnig am Markt ein Haus und zudem das Bauerngut Tautendorf besaß.

Im Adlesdipolm heißt es unter anderem:

„So haben Wir mit Wohlbedachten Muth, guten Rath und rechten Wißen, Demſelben Petero Apiano seyn Alt Wappen und Kleynoth damit Er hiebevorn von Unß Begabet und Vorsehen worden, geändert, gezieret, und gebeßert, Auch Ihme, und Um seines Verdienstes Willen Gregorien, Nikolaßen und Georgen den Bennewitzen seinen Brüdern, gegönnet und Erlaubet, Von neuen Guediglichen Vorliehen und gegeben haben, da selbe nach geschriebener gestald zu führen und zu gebrauchen,“

Der Wappensammler Allgemeines Organ zum Austausch für Wappensaumler, Genealogen, Heraldiker ,sowie für heraldische Vereine<ref name="Wappensammler184">Adelsdiplom der „Familie Apian von Bennewitz“. In: Der Wappensammler (Archiv für Stamm und Wappenkunde). 1. Jahrgan,g 1900–1901, Nr. 12. A. Weller’s Verlag, Kahla i. Th. Juni 1901, S. 184–186, hier S. 184 (Textarchiv – Internet Archive).</ref>

Wappen

<templatestyles src="Mehrere Bilder/styles.css" />

Das Wappen zeigt in Gold innerhalb eines Kranzes blau–silberner Wolken den doppelköpfigen schwarzen Reichsadler. Auf dem gekrönten Helm mit schwarz-goldenen Helmdecken das Schildbild.<ref>Gustav Adelbert Seyler, J. Siebmacher’s grosses und allgemeines Wappenbuch, VI. Band, 1. Abteilung, 1. Teil; Abgestorbener Bayrischer Adel, 1884, S. 8, Tafl 6.</ref>

„Mit Rahmen Einen gelben oder Goldfarbenen Schild, stehente darinnen aufrechts in einen Blauen oder lasurfarbenen Rodunten oder gescheibten Gewulcken ein schwartzer Adler mit zweyen Köpffen, aufgethanen Flügeln, ausgebreiteten Schwantz, außgereckten Füßen, gelben Schnabel, und Klauen und ausgeschlagenen rothen Zungen, die Köpfe mit gelben oder goldfarbenen Diaten gekrönet, auf dem Schild ein Torniers Helm mit gelber oder Goldfarbener und schwarzer Helmdecken gezieret, darauf eine gelbe oder Goldfarbene Königs Crone, entsringende daraus ein schwartzer Adler in einen Blauen Gewölcke allermaßen wie im Schild geschickt, und dann solch Wappen und Kleinoth“

Der Wappensammler Allgemeines Organ zum Austausch für Wappensaumler, Genealogen, Heraldiker ,sowie für heraldische Vereine<ref name="Wappensammler184" />

Angehörige

  • Georg Apian († um 1548), auch Georg Apianus sowie Georg Bienewitz oder Bennewitz, deutscher Buchdrucker und Verleger des 16. Jahrhunderts, der auch als Formschneider und Visierer tätig war. Er immatrikulierte sich am 24. Mai 1522 als „G. Benebitz von Leißnick“ in Ingolstadt und war vermutlich der Werkführer der Apianusdruckerei in Ingolstadt.
    • Martin Apianus († um 1570) übernahm 1548 die Druckerei seines Vaters
  • Niklas oder Nikolas Apian
  • Gregor Apian
  • Peter Apian (21. April 1501 – 21. April 1552), auch Peter oder Petrus Apianus sowie Peter Bienewitz oder Bennewitz, deutscher Renaissancegelehrter ⚭ 1526 mit Katharina († 6. Juli 1574), einer Tochter des Landshuter Ratsherrn Mosner. Das Paar hatte 14 Kinder, 9 Söhne und 5 Töchter, von denen vermutlich einige jung starben.
    • Philippus I. Apian (†)
    • Theodor oder Theodorus Apian († 1613) studierte die Rechte und wurde am 6. September 1566 als Assessor am Reichskammergericht zu Speyer vereidigt.
    • Timotheus Apian († 1562), deutscher Landvermesser des 16. Jahrhunderts
    • Philipp Apian (1531–1589), auch Philipp Apianus, deutscher Mathematiker, Arzt und Kartograph
      • Sabina Apian ⚭ Sigismund Durfeld
    • Carolus oder Karl Apian († 9. Mai 1600), auch Carolus Apianus von und zu Ittlhoven, Grundherr der Hofmark Ittelhofen ⚭ Ursula (geborene. Castner; † 1. Mai 1601).
    • Claudius Apian oder Claudius Apianus von und zu Ittelhoven († 30. August 1590).<ref>Ittlhoven. In: Die Kunstdenkmäler von Bayern. Kommissionsverlag R. Oldenbourg, München 19, S. 98 (Textarchiv – Internet Archive).</ref>
    • Corona Apian
    • Regina Apien

sowie:

Rezeption

Literatur

Weblinks

Einzelnachweise

<references />