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Taphier

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Die Taphier oder Teleboer, wie sie auch genannt werden,<ref>Strabon, Geographie 10, 2, 20: {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)</ref> wurden in der griechischen Mythologie zum Volksstamm der Leleger gezählt und bewohnten die taphischen Inseln. Diese Inseln liegen zwischen dem Akarnanischen Festland und Lefkada. Die größte der Inseln, das heutige Meganisi, hieß in der Antike Taphos oder Teleboai. Die Taphier waren berühmt-berüchtigte Piraten.<ref>Samuel Friedrich Wilhelm Hoffmann: Griechenland und die Griechen im Alterthum, Buch 6, Leipzig 1841, S. 2088</ref> So verschleppten sie laut Homers Odyssee eine Königstochter aus Sidon und verkauften sie als Sklavin dem Ktesios, König der Insel Syria und Vater des Eumaios.<ref>Homer, Odyssee 14, 425–429</ref>

Nach Apollodor baute Taphios, der Sohn des Poseidon, eine Stadt namens Taphos und nannte die Einwohner Teleboer, da sie weit von ihrer Heimat siedelten.<ref>So Apollodors etymologische Erklärung des Namens: in der Bibliothek 2, 4, 5: {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value); dazu Frazer in seiner Apollodor-Edition, Anmerkung 3: „{{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)“.</ref>

Als die Taphier Rinder der Mykener raubten, kam es zum Krieg zwischen Elektryon von Mykene und den Taphiern. Nach dem Tode Elektryons zogen Amphitryon, Kephalos, Panopeus, Heleios und Kreon gegen Pterelaos, den Sohn des Taphios, und die Taphier. Die Angreifer errangen den Sieg, und Heleios und Kephalos übernahmen die Herrschaft über die Inseln.

Quellen

Literatur

Einzelnachweise

<references/>