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Montfermeil

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Montfermeil
Datei:Blason Montfermeil.svg
Staat FrankreichDatei:Flag of France.svg Frankreich
Region Île-de-France
Département (Nr.) Seine-Saint-Denis (93)
Arrondissement Le Raincy
Kanton Tremblay-en-France
Gemeindeverband Métropole du Grand Paris und
Grand Paris Grand Est
Koordinaten 48° 54′ N, 2° 34′ OKoordinaten: 48° 54′ N, 2° 34′ O
 {{#coordinates:48,898333333333|2,5647222222222|primary
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Höhe 62–117 m
Fläche
Einwohner 28.703 (1. Januar 2023)
Bevölkerungsdichte – Einw./km²
Postleitzahl 93370
INSEE-Code 93047
Website https://www.ville-montfermeil.fr/
Datei:Montfermeil Hotel de Ville.jpg
Hôtel de Ville

Vorlage:Infobox Gemeinde in Frankreich/Wartung/abweichendes Wappen in Wikidata

Datei:Montfermeil-La Grande Rue.jpg
Montfermeil – La Grande Rue (1900)

Montfermeil <templatestyles src="IPA/styles.css" />[mɔ̃.fɛʁ.mɛj] <phonos file="LL-Q150 (fra)-Harmonia Amanda-Montfermeil.wav"></phonos> ist eine französische Gemeinde im Département Seine-Saint-Denis in der Region Île-de-France mit einer Fläche von 545 Hektar und 28.703 Einwohnern (Stand 1. Januar 2023).<ref>Dossier complet – Commune de Montfermeil (93047) | Insee. Abgerufen am 31. Oktober 2023.</ref> Der Ort ist etwa 20 km östlich von Paris oberhalb von Chelles in einer Höhenlage von 116 m in eine Hügelkette eingebettet, die vom Ufer der Marne ansteigt. Er grenzt an den Wald von Bondy. Die Einwohner werden Montfermeillois genannt.

Geschichte

Der Ort, bei dem es archäologische Fundstätten mit Werkzeugen und Waffen aus dem Neolithikum gibt, wurde 1122 als Monte Firmo erstmals urkundlich erwähnt, im Jahr 1124 als Montfermolio. Der Name bedeutet „geschlossener Berg“ oder „befestigter Berg“.

Im Mittelalter gründete der Lehnsherr Adam de Montfermeil ein Priorat (1164) in dem heute {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) genannten Tal. Während des Hundertjährigen Krieges besetzten die Engländer den Marktflecken, durch den am 12. September 1429 Jeanne d’Arc zog.

Heinrich IV. gründete den Sankt-Michaels-Jahrmarkt ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)) und gewährte das Privileg zur Abhaltung eines zweimal in der Woche stattfindenden Marktes.

Im 17. Jahrhundert errichtete Michel Chamillart, Minister Ludwigs XIV. das Schloss, 1742 wurde die alte Mühle aus dem Jahr 1575 durch eine neue ersetzt und 1782 legte man sumpfige Gelände durch die Aushebung des {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) („Teich der Sieben Inseln“) trocken.

Nach Ausbruch der Französischen Revolution fiel die Kirche teilweise der Zerstörungswut der Revolutionäre zum Opfer.

Im 19. Jahrhundert entstanden die für das Zweite Kaiserreich typische Villen des Großbürgertums, bevor der Ort am Ende des Deutsch-Französischen Krieges von deutschen Truppen besetzt wurde. Im Jahr 1896 (?) parzellierte und verkaufte Graf von Nicolaï die Domäne von Montfermeil. Das Schloss wurde 1922 abgerissen. Danach verwandelte sich die bis dahin ländliche Gemeinde, wie viele andere Pariser Vororte, durch die fortschreitende Verstädterung und immer dichtere Besiedlung der Banlieue und dehnte sich aus.

Seit den 1970er Jahren entstanden wie in vielen Pariser Vororten Hochhäuser in Plattenbauweise, die heute vor allem von Einwanderern aus dem Maghreb und Subsahara-Afrika bewohnt und von sozialen Problemen geprägt sind. Im Jahr 2002 wurde in Montfermeil der mutmaßlich der Frankfurter Gruppe von Al-Qaida angehörende Terrorist Slimane Khalfaoui verhaftet. Er soll zwei Jahre zuvor ein Attentat vorbereitet haben, das auf dem Straßburger Weihnachtsmarkt verübt werden sollte.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Mutmaßliches Mitglied des El-Kaida-Netzwerks bei Paris festgenommen (Memento vom 1. Januar 2015 im Internet Archive).</ref>

Nachdem Teile Montfermeils bereits von den Unruhen in Frankreich 2005 betroffen waren, kam es auch im Frühjahr 2006 zu erheblichen Übergriffen, bei denen mit Baseballschlägern bewaffnete Jugendliche das Wohnhaus des UMP-Bürgermeisters Xavier Lemoine mit Steinen bewarfen. Wegen der Unruhen beschloss die französische Regierung, neben Clichy-sous-Bois auch Montfermeil besonders zu fördern.<ref>Berliner Zeitung vom 16. Dezember 2005</ref><ref>Hamburger Abendblatt vom 31. Mai 2006</ref>

Sehenswürdigkeiten

  • Kirche Saint-Pierre-Saint-Paul (13. Jahrhundert, nach der Zerstörung in der Revolution in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts wieder aufgebaut)
  • Windmühle {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) (1742, 1988 originalgetreu wiederaufgebaut)
  • {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) (17. Jahrhundert) mit dem Museum der Arbeitswelt ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value))
  • Schloss Les Cèdres (17. Jahrhundert) und Schlosspark
  • {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) (17. Jahrhundert) und seine Wirtschaftsgebäude
  • {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) (17. Jahrhundert)
  • {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) (18. Jahrhundert)
  • Haus des Historikers Frantz Funck-Brentano (Empirestil)
  • {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) (18. Jahrhundert)
  • {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)
  • Kirche {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) (19. Jahrhundert)

Siehe auch: Liste der Monuments historiques in Montfermeil

Verkehr

Montfermeil ist Endpunkt eines Zweiges der Linie 4 der Pariser Straßenbahn.

Persönlichkeiten

In Montfermeil haben folgende Persönlichkeiten gewohnt:

Trivia

  • Paul de Kock siedelte die Handlung von der {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) in Montfermeil an und Victor Hugo jene von Die Elenden ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)).
  • Im Schloß war der spätere sächsische Kriegsminister Max von Hausen während des Krieges 1870/71 mit dem Stab des Jägerbataillons 13 einquartiert.

Literatur

  • Le Patrimoine des Communes de la Seine-Saint-Denis. Flohic Éditions, 2. Auflage, Paris 2002, ISBN 2-84234-133-3, S. 195–205.

Weblinks

Commons: Montfermeil – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />

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