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Alexis Dworsky

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Datei:Alexis Dworsky.jpg
Einpassung, eine Performance mit der urbanen Architektur
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Braille Graffiti: Interventionsreihe im öffentlichen Freiraum
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Mit Google Street View um die Welt reisen: Die Abenteuer seiner virtuellen Reisen transformiert Dworsky zu Vorträgen und Dia-Shows

Alexis Dworsky (* 14. Mai 1976 in Freising) ist ein deutscher Konzeptkünstler, Kulturwissenschaftler und Professor an der Kunstuniversität Linz.

Leben und Wirken

Dworsky studierte zunächst Landschaftsarchitektur an der Technischen Universität München, dann folgte ein Studium an der Akademie der Bildenden Künste München. Er wurde 2011 von Bazon Brock in Ästhetik an der Bergischen Universität Wuppertal über die Kulturgeschichte des Dinosauriers promoviert. Von 2001 bis 2007 war Dworsky Kurator im Lothringer13/laden. Von 2012 bis 2018 war er künstlerischer Mitarbeiter der Klasse Res Ingold an der Akademie der Bildenden Künste München. Seit 2021 ist Dworsky als Professor für Mediengestaltung an der Kunstuniversität Linz tätig.<ref>Professur für Mediengestaltung. Abgerufen am 27. November 2021.</ref><ref>Mediengestaltung Lehramt. Abgerufen am 27. November 2021.</ref> Er arbeitet freischaffend als Künstler und Kurator. Er betreibt künstlerische Forschung und verschränkt praktische mit theoretischen Herangehensweisen: „Aus einem Hasenbraten (re)konstruierte er einen Dinosaurier und schrieb hierzu eine Doktorarbeit; in Google Street View fährt er um die Welt und hält darüber Reisevorträge. Dworsky übersetzt Graffiti für Blinde und baut einen Trimm-Dich-Pfad inmitten der Stadt.“<ref>Alexis Dworsky: (Post)Urbane Kapriolen. 2018, ISBN 978-3-00-059367-3, S. 3 (alexisdworsky.de [PDF]).</ref> Insbesondere arbeitet Dworsky in und über den öffentlichen Raum. Eine Besonderheit seines Ansatzes ist es, auch den digital-medialen Raum als öffentlichen Freiraum anzusehen: „Die virtuelle Welt verschränkt sich immer mehr mit der physischen und auch in ihr gilt es künstlerisch zu intervenieren und sie mittels zeitgenössischer Kunst zu befragen“, so Dworsky.<ref>Alexis Dworsky. Abgerufen am 13. August 2018 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Die Grenze zwischen Kunst, Forschung und Kuration verschwimmt in Dworskys Arbeit. So kuratierte er etwa eine Ausstellung von Forensic Architecture.<ref>Der zerstörte Glanz kulturellen Erbes. Abgerufen am 27. November 2021.</ref>

Ausstellungen, Interventionen und Performances (Auswahl)

Preise und Auszeichnungen

Veröffentlichungen

  • Dinosaurier! Die Kulturgeschichte. Wilhelm Fink Verlag, München 2011, ISBN 978-3-7705-5222-1.<ref>Im Saurier sehen wir unser Spiegelbild in: Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung vom 14. August 2011, Seite 9</ref>
  • Weiße Hasen, rote Pillen. Kerber Verlag, Bielefeld 2015, ISBN 978-3-7356-0088-2.
  • (Post)Urbane Kapriolen. München 2018 ISBN 978-3-00-059367-3. (PDF)
  • sowie zahlreiche internationale Essays und Aufsätze, etwa In between Dinosaurs in den Interdisciplinary Science Reviews<ref>Alexis Dworsky: In between Dinosaurs. In: Andrea von Braun Foundation (Hrsg.): Interdisciplinary Science Reviews. Band 41, Nr. 1. Taylor & Francis, Oxford 29. Juni 2016, S. 37–42, doi:10.1080/03080188.2016.1171581 (tandfonline.com).</ref>

Weblinks

Einzelnachweise

<references />

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