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Sbiten

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Datei:Сбитень (збитень) ржаной.JPG
Sbiten

Sbiten ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)) ist ein in Russland ehemals weit verbreitetes alkoholfreies oder manchmal auch alkoholhaltiges Heißgetränk, das im Wesentlichen aus Wasser, Honig und Gewürzen besteht. Die ersten schriftlichen Erwähnungen von Sbiten stammen noch aus dem 12. Jahrhundert. Der Sbiten ist ein sehr altes Getränk, das in Russland sehr beliebt war, noch lange bevor dort Tee weite Verbreitung erfuhr.<ref></ref>

Im Gegensatz zur Medowucha, die ebenfalls aus Honig hergestellt wird, handelt es sich bei Sbiten in den meisten Fällen um ein Heißgetränk, das vor allem im Winter getrunken wurde. Dazu wurden vorzugsweise Prjaniki (Lebkuchen), Piroggen, Bubliki und andere Süßigkeiten serviert.<ref>Igor Sokolski: Вот сбитень! Вот горячий! In: Наука и жизнь. 1. Dezember 2024, abgerufen am 28. November 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Ausländer, die Russland zur Herrschaftszeit Peter I. des Großen besuchten, hatten alkoholhaltigen Sbiten daher manchmal als „russischen Glühwein“ bezeichnet.

Zubereitung

Der Sbiten als alkoholfreies Heißgetränk lässt sich vergleichsweise einfach zubereiten. Hierzu wird kochendem Wasser Honig und diverse Kräuter und Gewürze wie Johanniskräuter, Salbei, Nelke, Zimt, Muskatnuss, Lorbeerblatt oder Pfefferminze zugesetzt; diese Mischung wird gekocht, danach ziehen gelassen und anschließend gefiltert. Die Zusammensetzung der Kräuter und Gewürze kann variieren; früher hatte jeder Sbiten-Hersteller sein eigenes Geheimrezept.<ref>Älmira Aschirowa: Забытый праздничный напиток. Как приготовить настоящий сбитень без самовара и русской печки. In: Rodina. 31. Dezember 2024, abgerufen am 4. Dezember 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Das fertige Getränk wurde in Russland traditionsgemäß in einem Samowar serviert und, ähnlich wie Tee, aus Tassen getrunken.

Darüber hinaus gibt es Rezepte für alkoholhaltigen Sbiten: Hierzu wird die Honiglösung nach Zusatz von Hopfen und Hefe mehrere Wochen lang gären gelassen. Der Alkoholgehalt eines solchen Sbiten betrug meist zwischen 4 und 7 Prozent. Bei allen Sbiten-Sorten wurden neben Gewürzen manchmal auch bestimmte Heilpflanzen verwendet.

Einzelnachweise

<references />

Weblinks