Rocket to Russia
| Rocket to Russia | ||||
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| Studioalbum von Ramones | ||||
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Veröffent- |
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Sire Records SR 6042 (USA, UK) | ||||
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Format(e) |
CD, LP | |||
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Titel (Anzahl) |
14 | |||
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31:55 | ||||
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Besetzung |
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Tony Bongiovi | ||||
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Studio(s) |
Media Sound (Aufnahmestudio), Power Station (Abmischung), beide in Manhattan, New York | |||
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Lua-Fehler in package.lua, Zeile 80: module 'Module:Musikcharts/countries' not found Rocket to Russia (deutsch „Rakete nach Russland“) ist das dritte Studioalbum der US-amerikanischen Punkband Ramones. Es wurde erstmals im November 1977 auf dem Label Sire Records veröffentlicht. Auf ihrem dritten Album setzten die Ramones den auf den beiden Vorgängeralben eingeschlagenen Weg des minimalistischen und melodischen „Drei-Akkorde-Punkrocks“ mit humorvollen bis absurden Songtexten fort. Mit den Stücken Rockaway Beach und Sheena is a Punk Rocker enthält das Album zwei der bekanntesten Kompositionen der Band, die jeweils auch als Singles Erfolg hatten. Das Musikmagazin Rolling Stone führt Rocket to Russia auf Platz 106 seiner Liste der „500 besten Alben aller Zeiten“.
Entstehungsgeschichte
Die Studioaufnahmen zu Rocket to Russia begannen am 21. August 1977 in den Media-Sound-Studios in Midtown Manhattan, eingerichtet in den Räumen einer ehemaligen episkopalischen Kirche.<ref name="True94" /> Die Ramones hatten durch ausgiebige Tourneen in den USA und in Europa an Bekanntheit hinzugewonnen und waren davon überzeugt, dass ihr drittes Album den kommerziellen Durchbruch bringen würde. Zitat des Schlagzeugers und Co-Produzenten Tommy Ramone:
“We were on a roll, in high gear, touring and everything. […] We thought we were gonna make it, that we were on the launching pad.”
„Wir waren im Kommen, in voller Fahrt, auf Tournee und alles. […] Wir dachten, dass wir es schaffen würden, dass wir uns auf der Startrampe befinden würden.“<ref>Aus einem Interview des Musikjournalisten David Fricke mit Tommy Ramone, zitiert nach True, S. 95</ref>
Studiotätigkeit
Am ersten Tag der Aufnahmearbeiten brachte Gitarrist Johnny Ramone ein Exemplar der ein Vierteljahr zuvor erschienenen Hit-Single der englischen Punkband Sex Pistols, God Save the Queen mit ins Studio, wandte sich an den zunächst als Toningenieur engagierten Ed Stasium und forderte mit der Begründung „diese Typen haben uns beklaut“,<ref>“These guys ripped us off and I want to sound better than this.” – Johnny Ramone, zitiert und übersetzt nach True, S. 100</ref> das neue Ramones-Album müsse besser klingen als die Aufnahmen der Sex Pistols. Die Pistols-Single wurde im Studio angehört, und Stasium soll daraufhin entgegnet haben: „Kein Problem“.<ref name="True100">Aus einem Interview der Musikzeitschrift Mojo mit Ed Stasium; zitiert und übersetzt nach True, S. 100</ref><ref name="por82">Porter: Ramones – The Complete Twisted History. S. 82</ref>
Bei den Aufnahmesitzungen folgten die Ramones erneut ihrer bereits erprobten Arbeitsweise, den Aufnahmeprozess möglichst diszipliniert und zügig hinter sich zu bringen, um Kosten zu sparen. Da die Studiomiete 150 US-Dollar pro Stunde betrug, gab die Band sich bei allen Aufnahmen mit der jeweils ersten gelungenen Einspielung (Take) zufrieden.<ref name="True95" /> Der als kostenbewusst geltende Gitarrist meinte dazu:
“It’s best to do it quickly. […] You don’t wanna sit there and bullshit: it’s your money they’re spending.”
„Am besten ist, man macht’s schnell. […] Man will nicht dasitzen und Bockmist verzapfen: es ist [schließlich] dein Geld, das sie [die Plattenfirma] ausgeben.“<ref>Johnny Ramone, zitiert nach True, S. 95</ref>
Die Summe der Aufnahme- und Produktionskosten für das Album belief sich auf einen Betrag zwischen 25.000 und 30.000 US-Dollar und war damit nach den Maßstäben großer Plattenfirmen immer noch niedrig; trotzdem lag sie erheblich höher als die Kosten der beiden vorangegangenen Ramones-Alben – Ramones (1976) und Leave Home (1977) – zusammen.<ref name="True95">True: The Story of the Ramones, S. 95</ref>
Entgegen anderslautenden Angaben auf den unterschiedlichen Verpackungen des Albums war es – laut Band-Biographien – hauptsächlich Ed Stasium, der mit Rocket to Russia als Aufnahmeproduzent beschäftigt war und der auch auf der Single-Auskopplung Sheena is a Punk Rocker die zweite E-Gitarre spielte und Hintergrundgesang zu einigen Stücken beisteuerte. Johnny Ramone behauptete, der zunächst als Produzent engagierte Tony Bongiovi sei während der Aufnahme-Sessions des Albums nicht ein einziges Mal anwesend gewesen.<ref>Aus einem Interview des Magazins Trouser Press mit Johnny Ramone aus dem Jahr 1982; nach True, S. 95</ref> Die Endabmischung der Aufnahmen (Mastering) zu Rocket to Russia fand anschließend jedoch in Bongiovis gerade neu eingerichtetem Tonstudio Power Station in Manhattan statt. Stasium räumte später in Interviews ein, aus eigener Naivität um die Erwähnung als Produzent gebracht worden zu sein.<ref name="True94">True: The Story of the Ramones, S. 94</ref>
Rocket to Russia ist das letzte Studioalbum der Ramones, an dem Tommy Ramone offiziell als Schlagzeuger beteiligt war (seine letzten offiziellen Aufnahmen als Schlagzeuger der Band fanden bei einem Live-Auftritt in der Silvesternacht 1977/78 in London statt, die erstmals im April 1979 auf dem Ramones-Live-Album It’s Alive veröffentlicht wurden).
Album-Inhalte und -Erfolge
Nach Ansicht von Bandmitgliedern und Biographen ist Rocket to Russia das Ramones-Album, das ihre meisten Song-„Klassiker“<ref>“Rocket to Russia. I feel this album has the most classic Ramones songs.” Johnny Ramone, zitiert nach True, S. 204</ref> und auch die humorvollsten Songtexte der Gruppe enthält.<ref name="True96">True: The Story of the Ramones, S. 96</ref><ref name="Bessman86">Bessman: Ramones – an American Band, S. 86</ref> Auf dem Album finden sich musikalische und textliche Einflüsse von Surf-Rock und Bubble-Gum-Pop, darunter auch Coverversionen zweier klassischer Surf-Hits – Do You Wanna Dance? und Surfin’ Bird.<ref name="Bessman86" /> Den wesentlichen Anteil des Albums (das anfänglich den Arbeitstitel Ramones Get Well trug<ref name="True95" />) machen jedoch Eigenkompositionen der Ramones aus, von denen sich die Mehrheit in absurd-humorvoller Weise mit Themen wie psychischen Störungen und der Psychiatrie (Cretin Hop, Teenage Lobotomy, I Wanna be Well) sowie mit dysfunktionalen zwischenmenschlichen Beziehungen (Locket Love, We’re a Happy Family, Why is it Always this Way?) beschäftigt.<ref name="True95" /> Nach Aussage von Band-Biograph Dick Porter „alberte sich die Band ihren Weg durch ein Minenfeld des schlechten Geschmacks“.<ref>“The band lampooned their way through a minefield of bad taste […]” – Übersetzt und zitiert nach Porter, S. 84</ref> Anders als die übrigen Eigenkompositionen enthalten die Songtexte der beiden erfolgreichsten Single-Auskopplungen des Albums, Rockaway Beach und – als eines der bekanntesten Stücke der Ramones – Sheena is a Punk Rocker jedoch keine Scherze über die zuvor genannten Themenbereiche, sondern stattdessen Stadt-, Surf- und Strand-Themen.<ref name="True96" />
1977 erreichte Rocket to Russia in den USA Platz 49 der Billboard Hot 100 Album-Charts.<ref name="Porter86">Porter: Ramones – The Complete Twisted History. S. 86.</ref> Im Jahr 2001 wurde das Album von Rhino Records in erweiterter Form wiederveröffentlicht – die Originalaufnahmen wurden neu abgemischt und die Neuauflage enthält zusätzlich alternative Versionen einiger Stücke sowie Single-B-Seiten. Zwei Jahre später, im Dezember 2003, wurde Rocket to Russia vom US-Musikmagazin Rolling Stone auf Platz 105 der „500 besten Alben aller Zeiten“ gewählt<ref name="rs500">105: Rocket to Russia. Rolling Stone Magazine, 1. November 2003, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 9. April 2006; abgerufen am 9. Oktober 2019 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> – nach dem Debütalbum Ramones, das Platz 33 einnimmt. Laut Rolling Stone wurden vom Album bis 2003 insgesamt weniger als 500.000 Einheiten verkauft.<ref name="rs500" /> Aktuell führt das Magazin Rocket to Russia auf Platz 106 der „500 besten Alben aller Zeiten“.<ref>500 Greatest Albums of All Time: Ramones, 'Rocket to Russia'. Rolling Stone Magazine, 24. Mai 2012, abgerufen am 16. April 2014 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
Gestaltung der Albenhülle
Die Vorderseite der Hülle von LP- und CD-Ausgaben (die Titelseite des CD-Booklet) zeigt ein von Band-Manager Danny Fields angefertigtes Foto, das die Gruppe – wie bereits auf deren Debütalbum – mit ausdruckslosen Gesichtern Seite an Seite vor einer Backsteinmauer stehend darstellt.<ref name="Porter85">Porter: Ramones – The Complete Twisted History, S. 85</ref> Die Aufnahme wurde zu einer Schwarzweiß-Tontrennung verfremdet und ist mit pinkfarbenem Bandlogo und Albumtitel versehen.
Der Herausgeber und Grafiker des amerikanischen Punk Magazine, John Holmstrom, schuf die ganzformatige Schwarzweiß-Comic-Illustration auf der Rückseite des Plattencovers sowie die die Songtexte illustrierenden Cartoons auf der Innenhülle der LP. Der Stil der Zeichnungen ist, dem Humor der Songtexte entsprechend, von Zeichnern wie Harvey Kurtzman (Gründer des MAD-Magazins) und von Zeichentrickfilmer Tex Avery beeinflusst.<ref name="True95" />
Rezension/Kritik
Im US-Musikmagazin Rolling Stone nannte der Kritiker Steve Pond das Album „eine der essentiellen Platten der Siebziger“, und Robert Christgau vom Magazin The Village Voice benotete Rocket to Russia mit der Spitzenbewertung „A“. Ebenfalls im Rolling Stone schrieb Kritiker Dave Marsh, die Ramones würden „den besten amerikanischen Rock ‘n’ Roll des Jahres und möglicherweise das lustigste jemals aufgenommene Rock-Album“<ref>Übersetzt und zitiert nach Bessman, S. 85</ref> bieten. Die Rezension im Magazin ZigZag von Colin Keinch reihte sich in die positiven Kritiken ein mit den Worten, das Ramones-Album enthalte „alle richtigen Zutaten – Aufregung, Unschuld, pulverisierende Kraft [und] großartige Songs […]“.<ref name="Porter86Critics">Übersetzt und gekürzt zitiert nach Porter, S. 86</ref>
Die Pressestimmen in Großbritannien fielen weniger enthusiastisch aus; so bemängelte Musikjournalist Nick Kent im britischen New Musical Express, das Album sei „nur wenig mehr als die Summe seiner Vorgänger“, gestand jedoch ein, aufgrund des wenige Tage zuvor erschienenen Sex-Pistols-Albums Never Mind the Bollocks voreingenommen zu sein,<ref name="Porter86Critics" /> während sein Kollege Karl Tsigdinos in seiner Rezension eher vage ausführte, „[…] das einzige, worauf es beim Anhören einer Ramones-Platte ankommt, ist die Platte selbst.“<ref name="True99">Verschiedene Aussagen aus Presserezensionen (gekürzt), zitiert und übersetzt nach True, S. 99</ref>
In seiner posthum erschienenen Autobiografie Commando vergibt Band-Gitarrist Johnny Ramone an Rocket to Russia als einzigem Ramones-Album die Bestnote A+ und bezeichnet es als „bestes Ramones-Album, mit den Klassikern darauf“.<ref>“This was the best Ramones album, with the classics on it.” – Johnny Ramone, zitiert aus Commando: the autobiography of Johnny Ramone, S. 153. Abrams Image, New York 2012, ISBN 978-0-8109-9660-1</ref>
Die Musikstücke des Albums (Auswahl)
- Cretin Hop ist an die Fans der Ramones adressiert, die bei Konzerten der Band Pogo tanzten.<ref name="Bessman86" />
- Rockaway Beach wurde von Bassist Dee Dee Ramone geschrieben, inspiriert von der Musik der Beach Boys und ähnlicher Surf-Rock-Bands. Das autobiographisch gefärbte Stück handelt vom Rockaway Beach, ein Stadtteil und Strandabschnitt an der Atlantikküste im Süden des New Yorker Bezirks Queens, wo er gerne seine Zeit verbringen möchte. Tommy und Joey Ramone bestätigten in Interviews, dass der Bassist häufig an diesen Strand fuhr.<ref name="True97">True: The Story of the Ramones, S. 97</ref> Veröffentlicht als Single-Auskopplung im November 1977 wurde Rockaway Beach zur erfolgreichsten Single der Ramones in den USA während ihrer Karriere und erreichte in der Hitparade Billboard Hot 100 Platz 66.<ref name="True97" />
- I Don’t Care ist eine aus nur drei Akkorden und minimalem Text bestehende Komposition, die ursprünglich als Demoaufnahme für das erste Album Ramones aufgenommen worden war. Es ist außerdem eines der allerersten Stücke, das die Gruppe überhaupt geschrieben hatte.<ref name="Bessman84">Bessman: Ramones – An American Band, S. 84</ref>
- Sheena is a Punk Rocker wurde von Leadsänger Joey Ramone geschrieben. Der Songtext handelt von einer jugendlichen Außenseiterin, die nicht wie andere Jugendliche Diskotheken besucht, da sie ein „Punk-Rocker“ ist. Wie Rockaway Beach gehört auch Sheena is a Punk Rocker zu den populärsten und bekanntesten Liedern der Ramones. Es war – nach Judy is a Punk vom Debütalbum der Band – eines der ersten Musikstücke, die den Genre-prägenden Begriff „Punk“ im Titel hatten. In den USA erreichte die Single Platz 81 in den Billboard Hot 100, in europäischen Charts laut Biographien wesentlich höhere – dort jedoch nicht näher benannte – Positionen.<ref name="por82" /> Das US-Musikmagazin Rolling Stone führt Sheena is a Punk Rocker auf Platz 461 in seiner Liste der „500 besten Songs aller Zeiten“.<ref>500 Greatest Songs of All Time: Ramones, 'Sheena Is a Punk Rocker'. Rolling Stone Magazine, 26. Mai 2011, abgerufen am 16. April 2014 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
- We’re a Happy Family ist eine Karikatur auf die Lebensumstände US-amerikanischer Mittelstandsfamilien und überzieht deren dysfunktionale Familienverhältnisse ins Absurde und Groteske.<ref name="Bessman86" /> Der Text des Liedes besteht aus der Schilderung des Familienlebens in Form einer Aufzählung: „Daddy“ lügt und ist homosexuell, das Baby leidet an Schüttelfrost (“the chills”) und isst Fliegen, und „Mommy“ ist tablettenabhängig. Der Ich-Erzähler gibt vor, mit dem US-Präsidenten und mit dem Papst befreundet zu sein; alle machen ein Vermögen durch den Verkauf von „Daddys“ illegalen Rauschdrogen (“dope”).<ref>Ramones: We’re a Happy Family, Liedtext im Begleitheft der japanischen CD-Ausgabe des Albums, Sire Records/Warner Bros. Records, Inc., WPCP-3143</ref>
- Teenage Lobotomy veralbert im Liedtext die im 20. Jahrhundert zeitweise populäre gehirnchirurgische Operation Lobotomie und karikiert die gehirn- und persönlichkeitsschädigenden Folgen dieses umstrittenen operativen Eingriffs (Textzitat: “Gonna get my Ph.D., I’m a teenage lobotomy.” – auf Deutsch: „Ich krieg’ meinen Doktor[titel] in Philosophie – ich bin eine Teenage-Lobotomie“).<ref>Aus dem Liedtext von Teenage Lobotomy. Autor: Ramones. Zitiert nach dem Begleitheft der japanischen CD-Ausgabe des Albums, Sire Records/Warner Bros. Records, Inc., WPCP-3143</ref> Produzent Ed Stasium erklärte das Stück zu seinem Lieblingssong, den er jemals mit den Ramones aufgenommen habe,<ref name="Bessman84" /> lobte die musikalischen Stärken der Komposition – Intro, Harmoniewechsel sowie Rhythmus des Gitarrenparts – und bezeichnete Teenage Lobotomy als „Mini-Ramones-Sinfonie“.<ref>Aus einem Interview von David Fricke mit Ed Stasium im Begleitheft zum Kompilations-Album Ramones Anthology, zitiert nach True, S. 96</ref>
- Do You Wanna Dance? wurde 1958 von Bobby Freeman geschrieben und veröffentlicht und zählt zu den am häufigsten interpretierten Musiktiteln, unter anderem von den Beach Boys (1965), Del Shannon (1965), The Mamas and the Papas (1966), Johnny Rivers (1966), Kim Carnes (1971), Bette Midler (1972), John Lennon (1975), Dave Edmunds (1985) und David Lindley & El Rayo-X (1988).
- Surfin’ Bird ist die Coverversion eines Songs aus dem Jahr 1964 von The Trashmen, die auf Papa-Oom-Mow-Mow der Band The Rivingtons zurückgeht
Titelliste
Alle Kompositionen stammen von den Ramones, wenn nicht anders angegeben.
Erstauflage des Albums von 1977
- Cretin Hop – 1:56
- Rockaway Beach (Dee Dee Ramone) – 2:06
- Here Today, Gone Tomorrow (Joey Ramone) – 2:49
- Locket Love – 2:11
- I Don’t Care (Joey Ramone) – 1:39
- Sheena Is a Punk Rocker (Joey Ramone) – 2:49
- We’re a Happy Family – 2:31
- Teenage Lobotomy – 2:01
- Do You Wanna Dance? (Bobby Freeman) – 1:55
- I Wanna Be Well – 2:28
- I Can’t Give You Anything – 2:01
- Ramona – 2:37
- Surfin’ Bird (Carl White/Alfred Frazier/John Harris/Turner Wilson) – 2:37
- Why Is It Always This Way? – 2:15
Gesamtlaufzeit: 31:55 Minuten
Titel der erweiterten Neuauflage von 2001
- Needles and Pins (Sonny Bono/Jack Nitzsche) – 2:24
- Slug (Demo) (Joey Ramone) – 2:23
- It’s a Long Way Back to Germany (UK B-side) – 2:22
- I Don’t Care (Single-Version) – 1:40
- Sheena Is a Punk Rocker (Single-Version) – 2:48
Single-Auskopplungen
Vereinigte Staaten
- Sheena is a Punk Rocker/I Don’t Care (1977, Sire SRE-1006)
- Rockaway Beach/Locket Love (1977, Sire SRE-1008)
- Do You Wanna Dance?/Babysitter (März 1978, Sire SRE-1017)
Großbritannien
- Rockaway Beach/Teenage Lobotomy/Beat on the Brat (November 1977, Sire 6078 611)
- Do You Wanna Dance?/It’s a long way back to Germany/Cretin Hop (März 1978, Sire 6078 615)
Kommerzieller Erfolg
Chartplatzierungen
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Auszeichnungen für Musikverkäufe
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Literatur
- Everett True: Hey Ho Let’s Go – The Story Of The Ramones. Omnibus Press, London / New York 2002, ISBN 0-7119-9108-1 (englisch).
- Monte Melnick, Frank Meyer: On the Road with the Ramones. Sanctuary Publishing, London 2003, ISBN 1-86074-514-8 (englisch).
- Dick Porter: Ramones – The Complete Twisted History. Plexus Publishing, London 2004, ISBN 0-85965-326-9 (englisch).
- Jim Bessman with the Ramones: Ramones – An American Band. St. Martin’s Press, New York 1993, ISBN 0-312-09369-1 (englisch).
Quellen
<references />
Weblinks
- Rocket to Russia bei AllMusic (englisch)Vorlage:Abrufdatum