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Bosse (Musiker)

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Bosse 2025

Axel Bosse, auch genannt Aki Bosse (* 22. Februar 1980 in Braunschweig), ist ein deutscher Popmusiker.

Leben

Axel Bosse wuchs im Cremlinger Ortsteil Hemkenrode in Niedersachsen auf. Er ging auf das Gymnasium Kleine Burg in Braunschweig, verließ dieses aber vor dem Abitur.<ref>Florian Arnold: Das wilde Kind kommt zurück. In: Braunschweiger Zeitung. 31. März 2009, abgerufen am 7. Juni 2018.</ref> Er ist mit der Schauspielerin Ayşe Bosse verheiratet, mit der er eine Tochter hat.<ref>Sänger Axel Bosse im Talk. In: Woman.at. Abgerufen am 22. März 2016.</ref><ref>Bosse. In: Music made in Germany. Abgerufen am 22. August 2025.</ref>

Musik

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Bosse Live 2025

Anfänge

Im Alter von 17 Jahren unterschrieb Bosse mit seiner damaligen Band Hyperchild den ersten Plattenvertrag beim Major-Label Sony Music Entertainment. Bereits die erste Single konnte sich in den Charts platzieren, dennoch löste sich die Band nach zwei Jahren wegen kreativer Differenzen auf. Als Sänger von Hyperchild hatte er sein erstes Fernsehinterview mit Mola Adebisi auf VIVA.<ref name=":3">DASDING: Song-Tindern: Bosse - Augen zu, Fynn Kliemann, Modern Talking und Taki Taki an - DASDING Interview auf YouTube, 18. Oktober 2018, abgerufen am 25. Februar 2024 (Laufzeit: 13:32 min).</ref>

2003–2005: Gründung von Bosse und erstes Album „Kamikazeherz“

Nach Auflösung der Band startete er eine Solokarriere und nannte sich ab dem Jahr 2003 nur noch Bosse. Zu diesem Zeitpunkt stießen der Schlagzeuger Björn Krüger, der Gitarrist Thorsten Sala und der Bassist Theofilos Fotiadis (Ex-Mitglieder von Uncle Ho und Heyday) dazu und bildeten den Kern von Bosses Live-Band.

Später bestand die Besetzung aus Thorsten Sala (Gitarre), Theofilos Fotiadis (Bass, Bass-Ukulele), Stefan Lenkeit (Keyboards), Chris Heiny (Schlagzeug, Percussion), Niklas Hardt (Cello), Martin Wenk (Trompete, Waldhorn, Gitarre)<ref name=":4">Thomas Bunjes: Vereint in einer Feier des Lebens. In: Segeberger Zeitung. 5. September 2022, S. 13.</ref> und Maxime Shakir (Backing Vocals, Keyboards).<ref name=":5">Jürgen Wolter: Auf Tour mit Bosse und Sarah Connor: Halternerin Maxime Shakir erlebte auch schwere Zeiten. In: Haltener Zeitung. 9. Oktober 2024, abgerufen am 22. August 2025.</ref> Bis zum Herbst 2021 war Valentine Romanski (Backing Vocals, Keyboards) Teil der Besetzung. Nach ihrem Austritt und bis zum Eintritt von Maxime Shakir trat die Sängerin Boviy als Unterstützung bei den Backing Vocals und am Keyboard auf.<ref>Dirk Kippermann: Bowie beeindruckt und überzeugt in der Prinzenbar. In: Musicspots. 29. Dezember 2023, abgerufen am 22. August 2025.</ref>

2005 erschien bei dem Label EMI das Debütalbum Kamikazeherz und Bosse spielte mit seiner Band als Vorgruppe von Such a Surge, Madsen und Mando Diao.<ref name=":0">Bosse. Großstadtromantiker, spielt im Postbahnhof. In: Tagesspiegel. 9. März 2009, S. 11.</ref> Die Single Kraft erreichte die deutschen Single-Charts.

Ebenfalls 2005 war Bosse mit dem Song Warum geht es mir so dreckig auf dem Rio Reiser Tribute Sampler vertreten. Die Compilation ehrte den verstorbenen Musiker Rio Reiser und versammelte Beiträge verschiedener Künstler, die sich auf unterschiedliche Weise mit dessen musikalischem Erbe auseinandersetzten.<ref>Martin Weber: Roths grünes Gesäusel. In: Kölner Stadt-Anzeiger. 3. Dezember 2005.</ref><ref>Andreas Rosenfelder: Und wir mögen ihn hier. Sportfreund Spinner: Der Braunschweiger Bosse stellt in Köln sein Zweitalbum vor. In: Frankfurter Allgemeine Zeitung. 7. August 2006, Nr. 181, S. 33.</ref>

2006: Zweites Album „Guten Morgen Spinner“

2006 veröffentlichte Bosse sein zweites Studioalbum mit dem Titel Guten Morgen Spinner.<ref name=":0" /> Die Aufnahmen fanden unter der Leitung des Produzenten Moses Schneider statt und wurden in nur sieben Tagen eingespielt. Im folgenden Jahr trennte sich Bosse von dem Label EMI.<ref name=":19">Alexander Nickel-Hopfengart: Der lange Weg zum Musikstar. In: Main-Post. 22. November 2011.</ref>

Im selben Jahr trat Bosse beim Musikfestival Rock am Ring auf.<ref>Das Programm von: Rock Am Ring 2006. In: Festivalticker. Abgerufen am 22. August 2025.</ref>

2009–2010: Drittes Album „Taxi“

Anfang 2009 veröffentlichte er das Album Taxi, in Kooperation mit seinem Management Scoop Music und dem Vertrieb von Rough Trade Distribution, selbst.<ref name=":6">Bosse kommt mit Taxi zu Hause an. In: Rhein-Zeitung. 16. März 2009.</ref> Für dieses Album war Pianist Tobias Philippen (PeterLicht) Teil der Bosse Live-Band.<ref>Tobias Philippen. In: Discogs. Abgerufen am 22. August 2025.</ref> Aus der Zusammenarbeit mit Jochen Naaf (PeterLicht, Polarkreis 18) wurden drei Singles ausgekoppelt. Im Anschluss arbeitete Bosse mit dem Elektro-DJ Oliver Koletzki zusammen. Der Song U-Bahn wurde 2009 auf Koletzkis Plattenlabel Stil vor Talent veröffentlicht.<ref name=":7">Andreas Hartmann: Techno Together. In: Die Tageszeitung. 9. September 2009, S. 28.</ref>

Zur Promotion des Albums Taxi absolvierte Bosse im März 2009 eine Tournee durch Deutschland.<ref name=":20">Bochum Total. In: Westdeutsche Zeitung. 29. Juni 2009.</ref> Ebenfalls 2009 war Bosse mit seiner Band auf mehreren Sommerfestivals zu sehen, darunter Auftritte beim Hurricane Festival,<ref>Tino Lange, Birgit Reuther: Hurricane Festival: Trotz strömenden Regens hüpfen, klatschen und singen die Fans zum Start der Konzertsause. Der Donner grollte mit den Bands um die Wette. In: Die Welt. 20. Juni 2009, Nr. 141, S. 8.</ref> dem Open Flair<ref name=":21">Bosse, Cro und die Donots sind beim Open Flair dabei. In: Hessische/Niedersächsische Allgemeine. 2. November 2022.</ref> sowie beim Bochum Total.<ref name=":20" />

Seit diesem Album ist Bosse regelmäßig im Festivalprogramm deutschsprachiger Musikveranstaltungen vertreten und parallel dazu nahm die Anzahl seiner Clubkonzerte zu.<ref name=":20" /><ref name=":21" /><ref name=":22">Florian Dobenecker: Bosse, Beatstakes, Dylan. In: Ostthüringer Zeitung. 2. Oktober 2024, S. 25.</ref> Zeitungen wie die Westdeutsche Zeitung berichteten zu dieser Zeit zudem über ausverkaufte Auftritte.<ref name=":20" />

2011–2012: Viertes Album „Wartesaal“

Das Album Wartesaal, für das Bosse zwölf neue Songs geschrieben hatte, erschien Anfang 2011 und erreichte Platz 16 der deutschen Charts.<ref name=":19" />

Auf dem Album wurde das Lied Frankfurt/Oder, ein Duett mit der Schauspielerin Anna Loos von der Band Silly, neu veröffentlicht. Das Lied war zuvor auf dem Album Kamikazeherz veröffentlicht worden. Für die Neuveröffentlichung auf dem Album Wartesaal erwarb Bosse die Rechte von seinem alten Plattenlabel.<ref name=":19" /> Mit diesem Titel trat Bosse beim Bundesvision Song Contest 2011 für Niedersachsen an und belegte den dritten Platz.<ref name=":1" /> Die von der niederländischen Band Bløf zusammen mit der flämischen Sängerin Geike Arnaert aufgenommene Cover-Version Zoutelande erreichte im Januar und Februar 2018 in den niederländischen Charts Platz 1 der Mega Top 50<ref name=":8">Mega Top 50. In: NPO 3FM. 23. Februar 2018, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 23. Februar 2018; abgerufen am 22. August 2025.</ref> und Dutch Top 40<ref name=":9">Top 40-lijst van week 5, 2018. In: Top40. Abgerufen am 22. August 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> sowie Platz 3 der Dutch Charts.<ref name=":10">Dutch Single Top 100. In: Dutch Charts. Abgerufen am 22. August 2025.</ref>

2012 beteiligte sich Bosse an der Tribute-Compilation Heute hier, morgen dort – Salut an Hannes Wader mit einer Coverversion des Liedes Die Möwe, einem Lied, das ursprünglich von Hannes Wader und Detlef Petersen geschrieben worden war.<ref>Various - Heute Hier, Morgen Dort. In: Discogs. 25. Mai 2012, abgerufen am 22. August 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

2013–2015: Fünftes Album „Kraniche“

Am 8. März 2013 erschien mit Kraniche sein fünftes Album, bei dessen Produktion Philipp Steinke beteiligt war, der auch für das Duo Boy produzierte. Einige Songs schrieb Bosse in Istanbul, wo er mehrere Monate mit seiner Frau und seiner Tochter verbrachte. In Umbrien richtete Steinke ein Musikstudio in einem Landhaus ein, wo das Album teilweise aufgenommen wurde.<ref name=":11">Birgit Reuther: Bosse ist Hamburgs Bruce Springsteen. In: Hamburger Abendblatt. 8. März 2013, abgerufen am 22. August 2025.</ref> Einflüsse von Bosses Reise nach Istanbul und Umbrien sind erkennbar, beispielsweise kommt im Song Istanbul das Saz zum Einsatz. Im Vergleich zu seinen beiden Vorgängeralben Taxi und Wartesaal sind hier die Arrangements umfangreicher, es kommen beispielsweise Chöre und Trompeten zum Einsatz. Die Singles Schönste Zeit und So oder so erreichten die Top 30 der deutschen Charts.

Mit dem Titel So oder so trat er beim Bundesvision Song Contest 2013 erneut für Niedersachsen an. Mit 153 Punkten gelang ihm dabei der Sieg vor Johannes Oerding und MC Fitti.<ref name=":2" />

Ein Jahr später veröffentlichte Bosse das Album Kraniche – Live In Hamburg, das auf Platz sieben der Media Control Album Charts einstieg.<ref>Bosse bittet in die Saarbrücker Garage zum Engtanz! In: Saarbrücker Zeitung. 30. Dezember 2015.</ref>

2016–2017: Sechstes Album „Engtanz“

Nach einer Auszeit im Jahr 2015 erschien mit Engtanz am 12. Februar 2016 das sechste Album, auf dem Bosse sich als Songschreiber mit den Verbindungen zu Anderen und sich selbst auseinandersetzt. Dabei kam es unter anderem zu einer Zusammenarbeit mit Casper für den Song Krumme Symphonie. Das Album erreichte als erstes Bosse-Album Platz 1 der Deutschen Charts.<ref name=":12">Anke Schipp: Wie Sänger un Musiker Bosse im wahren Leben ist. In: Frankfurter Allgemeine Zeitung. 21. Juli 2016, abgerufen am 22. August 2025.</ref>

Im Rahmen der Engtanz-Tour trat Bosse am 26. August 2017 auf der Trabrennbahn in Hamburg auf.<ref>Sina Kedenburg: Schweißtreibende Konzert-Sause. In. Hamburger Morgenpost. 12. Dezember 2016, S. 41.</ref> Ebenfalls 2017 wirkte Bosse als Gastsänger auf dem Titel Hellrot des Albums Nichts war umsonst von Prinz Pi mit.<ref>Denise Frommeyer: Musik für Krisenzeiten. In: Aar-Bote. 24.11.2017 S. 18.</ref>

Im März 2017 nahm Bosse an der Lit.Cologne teil, einem internationalen Literaturfestival in Köln. Dort präsentierte er unter dem Titel Engtanz – Bosse über seine Lyrics seine Liedtexte und sprach über deren Entstehung.<ref>Das 17. Mal lit.Cologne. (PDF) In: Litcologne. S. 25, abgerufen am 22. August 2025.</ref>

2018–2020: Siebtes Album „Alles ist jetzt“

2018 veröffentlichte Bosse das Lied Alles ist jetzt und kündigte damit auch sein kommendes gleichbenanntes Album an, welches ebenfalls Platz 1 in den deutschen Album-Charts erreichte. Die darauf folgende „Alles ist jetzt!“-Tournee war mit über 100.000 Besuchern die bis dato erfolgreichste.<ref name=":13">Bosse. In: Tagesspiegel. 20. Juli 2023, S. 31.</ref> Laut Florian Dobenecker von der Ostthüringer Zeitung gehört Bosse zu den etabliertesten und angesehensten Künstlern im Live-Geschäft.<ref name=":22" />

Im März 2019 erschien die Single Messer, eine Zusammenarbeit von Prinz Pi und Bosse mit dem Rapper Capital Bra. Der Titel thematisiert die Problematik von Mobbing und Gewalt.<ref>Saara von Alten: Rap ist progressiver als Helene Fischer. In: Tagesspiegel. 6. März 2020, S. 13.</ref>

Für Juni 2020 war Bosse als Teil des Line-ups der Festivals Rock am Ring und Rock im Park vorgesehen. Die Veranstaltungen sollten vom 5. bis 7. Juni 2020 stattfinden, wurden aber aufgrund der COVID-19-Pandemie abgesagt.<ref>Wegen Corona: „Rock am Ring“ und „Rock im Park“ dürfen 2020 nicht stattfinden. In: Musikexpress. 16. April 2020, abgerufen am 22. August 2025.</ref>

2021–2022: Achtes Album „Sunnyside“

2021 erschien das achte Album Sunnyside mit den Singles Der letzte Tanz, Das Paradies und weiteren. Die Akustik-Version von Der letzte Tanz hielt sich zwei Jahre nach Erstveröffentlichung drei Wochen lang auf Platz 1 der deutschen TikTok-Charts und gehörte zu den erfolgreichsten Titeln in 2023.<ref name=":14">Marc Wenzel: Bosse eröffnet Summertime 2025. In: Nordwest-Zeitung. 9. Dezember 2024, S. 18.</ref>

Im Oktober 2021 veröffentlichte Bosse gemeinsam mit der Schauspielerin Nora Tschirner das Duett Nebensaison. Das Lied wurde von Jochen Naaf und Philipp Steinke produziert.<ref>Bosse & Nora Tschirner Nebensaison. In: Discogs. 10. Dezember 2021, abgerufen am 22. August 2025.</ref>

2023–2024: Neuntes Album „Übers Träumen“

2023 veröffentlichte Bosse sein neuntes Studioalbum Übers Träumen, das unter anderem Kollaborationen mit Alligatoah („Salzwasser“) und LEA enthielt. Zum Erscheinungsdatum seines Albums Übers Träumen gab Bosse ein Konzert in der Elbphilharmonie in Hamburg.<ref>Das könnte sehr schick werden. In: Kreiszeitung. 17. Dezember 2024, S. 9.</ref> Das Konzert umfasste eine Auswahl neuer Titel sowie etablierter Stücke aus den vorherigen Alben. Unterstützt wurde Bosse unter anderem vom Kaiser Quartett sowie vom Hansemädchen-Chor, der bei mehreren Songs mitwirkte. Zudem war eine Tanzperformance von Marie-Luise Hertog Teil des Programms.<ref>Falk Schreiber: Warum Bosse genau der Richtige für die Elbphilharmonie ist. In: Hamburger Abendblatt. 30. Oktober 2023, S. 15.</ref>

Auf dem Album arbeitete Bosse mit dem Berliner Kneipenchor zusammen. In diesem Zusammenhang entstand eine Live-Aktion, bei der sich Chöre im Jahr 2024 für einen gemeinsamen Auftritt bewerben konnten. Die ausgewählten Sängerinnen begleiteten Bosse dabei live auf der Bühne beim Song „Ein Traum“.<ref>Maria Gambino: Sänger Bosse über Köln: „Ich habe hier ein halbes Jahr in der Aufnahmekabine gewohnt“. In: Kölner Stadt-Anzeiger. 12. Juni 2024, abgerufen am 22. August 2025.</ref><ref>Schleswig-Holstein Magazin: Ein träumerischer Abend mit Bosse in Kiel. In: ARD Mediathek. 8. Mai 2024, abgerufen am 22. August 2025.</ref>

2024 erhielt Bosse mehrere Auszeichnungen für frühere Werke: Die Single Schönste Zeit wurde mit Platin ausgezeichnet, Der Letzte Tanz erhielt eine Goldene Schallplatte.<ref name=":22" />

2025: Compilation „Bosse 2005–2025“ und Sing Meinen Song

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Bosse beim New Pop Festival 2025 im Festspielhaus

Im Jahr 2025 veröffentlichte Bosse die Compilation Bosse 2005–2025, die 21 ausgewählte Titel aus seinen bisherigen Studioalben umfasst.<ref name=":15">Katja Kraft: „Sing meinen Song“ startet auf Vox in zwölfte Staffel: Party unter Palmen. In: Merkur. 21. April 2025, abgerufen am 22. August 2025.</ref> Parallel dazu erschien die Single Vergangenheit, mit der Bosse sein zehntes Studioalbum ankündigte.<ref name=":16">Timo Röske: Bosse bei Sing mein Song 2025: Wer ist der deutsche Popstar? In: Redaktionsnetzwerk Deutschland. 23. April 2025, abgerufen am 22. August 2025.</ref>

Am 18. Januar 2025 trat Bosse in Chemnitz zur Eröffnungsshow des Kulturhauptstadtjahrs auf.<ref>Fulminanter Start ins Kulturhaupstadtjahr. In: Stadt Chemnitz. Abgerufen am 19. Januar 2025.</ref> Darüber nahm er an der elften Staffel der Musiksendung Sing meinen Song – Das Tauschkonzert teil.<ref name=":16" />

2026: Zehntes Album „Stabile Poesie“

Im April 2026 kam ein neues Studioalbum namens Stabile Poesie mit 12 Tracks wiederum bei Vertigo Berlin und im Vertrieb von Universal heraus.

Soziales Engagement

Bosse setzt sich, unter anderem, seit Jahren für Viva con Agua und Hanseatic Help ein.<ref>Benjamin Laufer: Hanseatic Help: Helfer sammeln auf Festivals hunderte Zelte für Obdachlose. In: Hinz&Kunzt. 24. Juli 2018, abgerufen am 22. August 2025.</ref>

Seit 2010 spielt Bosse regelmäßig im Rahmen des traditionellen Benefiz-Spiels Kicken mit Herz im Team der FC St. Pauli Hamburg Allstars gegen die Ärztemannschaft Placebo Kickers vom Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf.<ref>Vanessa Seifert: UKE-Ärzte gegen Mälzer, Mädel & Co. – heute „Kicken mit Herz“ in Hoheluft. In: Hamburger Abendblatt. 8. September 2024, abgerufen am 22. August 2025.</ref>

Bosse trat 2015 im Rahmen des Konzerts Wir. Stimmen für geflüchtete Menschen in München auf.<ref>Gratiskonzert in München: Sondersendungen im Ersten und BR. In: focus.de. Helmut Markwort, Uli Baur, 9. Oktober 2015, abgerufen am 13. Oktober 2015.</ref> Zur „Sonntagssause“ im Jahr 2016 wurden 300 Flüchtlingshelfer eingeladen, Band und Crew spielten ohne Gage. Die Einnahmen in Höhe von 31.200 Euro wurden an Pro Asyl und an Hanseatic Help gespendet.<ref>Bosse gibt Einnahmen der “Sonntagssause” bekannt. In: scoop-music.de. Archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 2. Juni 2016; abgerufen am 6. April 2016.</ref> 2019 spielte Bosse vor den Teilnehmern der Fridays-for-Future-Demo in Jena.<ref>Jens Henning: Jenaer Freitags-Demo endet mit dem Auftritt von Musiker Bosse. In: OTZ. 27. Juli 2019, abgerufen am 28. Juli 2019 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Bosse unterstützte die Fridays-for-Future-Bewegung auch in anderen Städten, darunter Hannover,<ref>Fridays for Future demonstriert am 24.09. in Hannover am Opernplatz mit Auftritten von Bosse und Jeremias. In: Hannoversche Allgemeine Zeitung. 7. Mai 2025, abgerufen am 22. August 2025.</ref> Hamburg<ref>Klima-Streik in Hamburg: Bosse, Enno Bunger und Henning May treten auf der Demonstration auf. In: Musikexpress. 19. September 2019, abgerufen am 22. August 2025.</ref> und Berlin.<ref>"Fridays for Future": Tausende Teilnehmer beim Klimastreik erwartet. In: Weser Kurier. 18. September 2019, abgerufen am 22. August 2025.</ref>

Aus dem 2021 veröffentlichten Studioalbum Sunnyside entwickelte Bosse das Projekt Paradies, benannt nach einem der Songtitel des Albums.<ref>Steffen Rüth: Auf der Sonnenblumenseite. In: Hessische/Niedersächsische Allgemeine. 31. August 2021, S. 35.</ref> Im Rahmen des Projekts unterstützt Bosse soziale Initiativen und Einrichtungen, wie eine Suppenküche in Hamburg<ref>Christina Sticht: Am Ende hat man eine Essenz. In: General-Anzeiger Bonn. 25. August 2021, S. 9.</ref> und den Duschbus GoBanyo, der obdachlosen Menschen eine Möglichkeit zur Körperpflege bietet.<ref>Hamburger Musiker Bosse engagiert sich für soziale Projekte. In: Die Welt. 23. Januar 2021.</ref>

Seit 2025 unterstützt Bosse mit der Initiative Hirn gegen Hass Organisationen, die sich gegen Menschen- und Demokratiefeindlichkeit einsetzen.<ref>Ute Lawrenz: Erstes Springside-Festival in der Lokhalle Göttingen begeistert – es schreit nach Wiederholung. In: Hessische/Niedersächsische Allgemeine. 12. Mai 2025, abgerufen am 22. August 2025.</ref> Weiterhin tritt er bei dem Festival Jamel rockt den Förster auf, das ein Zeichen gegen Rechtsextremismus setzt.<ref>Sebastian Schug: Festival Jamel rockt den Förster zieht viele Besucher an. In: Nordkurier. 28. August 2023, S. 2.</ref>

Weitere Projekte

Vom Februar bis Juli 2022 veröffentlichte Axel Bosse den Podcast Lecker Mittach. In diesem lud er Gäste wie Nilz Bokelberg, Casper und Nora Tschirner ein und kochte gemeinsam mit diesen deren Lieblingsgerichte.<ref>Lecker Mittach! In: Podcast. Abgerufen am 22. August 2025.</ref><ref>Mirjana Cvjetkovic: Bosse: Ich bin gerade sehr zufrieden. In: Neue Presse Hannover. 14. September 2022, S. 23.</ref>

Diskografie

Vorlage:Eingebundene Diskografie

Auszeichnungen

Auftritte (Auswahl)

Fernsehen

Tourneen (als Hauptact)

Weblinks

Commons: Bosse – Sammlung von Bildern

Einzelnachweise

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