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Peter Kulka

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Sächsischer Landtag, Plenarsaal (1991–1994)
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MDR-Kubus in Leipzig (2001)
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Haus der Stille, Abtei Königsmünster, Meschede (2001)
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Wache der Berufsfeuerwehr Heidelberg (2004–2007)

Peter Kulka (* 20. Juli 1937 in Dresden–Friedrichstadt; † 5. Februar 2024 ebenda) war ein deutscher Architekt und Hochschullehrer.

Leben

Peter Kulka wurde als Sohn des Architekten Otto Kulka in Dresden geboren. Nach einer Maurerlehre absolvierte er eine Ausbildung zum Ingenieur in der Fachrichtung Architektur an den Baugewerkschulen in Görlitz und in Gotha. Danach studierte er von 1959 bis 1964 Architektur an der Hochschule für bildende und angewandte Kunst in Berlin-Weißensee. „Sein Lehrer und Mentor dort war Selman Selmanagic, ein überzeugter Bauhäusler, der frühe, aber erst später wirksame Weichen bei Peter Kulka zu stellen verstand. Nach einem kurzen Gastspiel bei Hermann Henselmann an der Deutschen Bauakademie in Ostberlin …“ (Zitat Peter Rumpf in baunetz_plus_12) flüchtete Kulka 1965 aus der Deutschen Demokratischen Republik nach West-Berlin.

Bevor er ab 1969 als freier Architekt wirkte, arbeitete er drei Jahre im Architekturbüro von Hans Scharoun in Berlin. Mit dem Entwurf für die Universität in Bielefeld zusammen in einer Partnerschaft Herzog, Köpke, Kulka, Töpper und Siepmann (1970–1979) hatte er einen ersten großen Erfolg. Seit 1979 führte er sein Büro in Köln weiter. 1980 schloss sich Peter Kulka für einige Jahre mit Hans Schilling zusammen; seitdem beschäftigte er sich auch mit Sakralbauwerken. 1986 bis 1992 war er als Professor für konstruktives Entwerfen an der RWTH Aachen tätig.

Nach der deutschen Wiedervereinigung kehrte Peter Kulka nach Dresden zurück und gründete 1991 ein zweites Büro in seiner Heimatstadt. Er war in Dresden seit 1995 Mitglied der Kunstkommission der Stadt und gehörte am 29. Februar 1996 zu den 30 Gründungsmitgliedern der Sächsischen Akademie der Künste und in der Klasse Baukunst. Im selben Jahr wurde er Mitglied der Berliner Akademie der Künste. 2010 wurde Peter Kulka in die Nordrhein-Westfälische Akademie der Wissenschaften und der Künste aufgenommen. Bereits seit 1998 gehörte er dem Gestaltungsbeirat der Stadt Regensburg an, bis 2000 als dessen Vorsitzender.<ref>Marianne Sperb: Regensburger Gestaltungsbeirat der ersten Stunde: Architekt Peter Kulka gestorben. PNP.de, 7. Februar 2024, abgerufen am 7. Februar 2024 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Kulka starb am 5. Februar 2024 im Alter von 86 Jahren in seinem Haus in Dresden-Friedrichstadt.<ref>dpa: Star-Architekt Peter Kulka gestorben. Berliner Zeitung, 7. Februar 2024, abgerufen am 7. Februar 2024 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref><ref>Peter Ufer: Dresdner Architekt Peter Kulka ist tot. In: saechsische.de. 7. Februar 2024, abgerufen am 7. Februar 2024.</ref>

Bauten

Auszeichnungen und Ehrungen

Literatur

  • Nadine Haepke: Sakrale Inszenierungen in der zeitgenössischen Architektur. John Pawson – Peter Kulka – Peter Zumthor. transcript, Bielefeld 2013, ISBN 978-3-8376-2535-6
  • Baukonzept und Detail. Benediktinerabtei Königsmünster und Kath. Kirche St. Marien in Hamm. in: Archplus Nr. 87/1986
  • Stadion Chemnitz 2002. in: Archplus Nr. 131/1996
  • Transparenz oder Masse AIT Skript 2. AIT Diskurs Intelligente Architektur 1997
  • Sächsischer Landtag, in: Architekturjahrbuch, Deutsches Architekturmuseum, Frankfurt 1993
  • Sächsischer Landtag, in: Bauwelt Nr. 3/1994
  • Sächsischer Landtag, in: CENTRUM. Jahrbuch für Architektur und Stadt 1994
  • Minimalismus und Sinnlichkeit, Edition Axel Menges 2006, ISBN 3-932565-48-7 – Katalog zur Ausstellung im Deutschen Architekturmuseum in Frankfurt/Main 2005/2006 und im Deutschen Hygiene-Museum Dresden 2007
  • Bauten und Projekte 1990–95. Peter Kulka. Buchhandlung Walther König, Köln 1996, ISBN 978-3-88375-240-2.

Weblinks

Einzelnachweise

<references />

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