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Winpooch

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Winpooch

[[Datei:Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)|150px]]
Datei:Winpooch.png
Basisdaten

Maintainer Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)
Entwickler Benoit Blanchon
Erscheinungsjahr Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)
Aktuelle Version 0.6.6 (beta)
(19. März 2007)
Aktuelle Vorabversion Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)
(Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value))
Betriebssystem Microsoft Windows
Programmier­sprache C
Kategorie Sicherheit
Lizenz GPL
deutschsprachig ja
Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)

Winpooch bzw. Winpooch Watchdog ist eine freie Sicherheitssoftware für die 32-Bit-Varianten von Windows 2000, Windows XP und Windows Server 2003. Das in C geschriebene Projekt wird unter der GPL veröffentlicht und soll eine Alternative zu der kommerziellen Software ProcessGuard, sowie ein freies Windows-Gegenstück zu AppArmor (aus der Linuxwelt) sein.

Autor Benoit Blanchon hat die Weiterentwicklung von Winpooch am 13. Juni 2008 beendet,<ref>Entnommen dem Projektverzeichnis auf SourceForge</ref> da diese seine Freizeit zu sehr in Anspruch nähme. Er bietet anderen Programmierern an, das Projekt zu übernehmen.<ref>Entnommen der beiliegenden Readme-Datei, Abschnitt „Next evolutions“</ref>

Funktionsweise

Winpooch ist dafür gedacht, das Einnisten sämtlicher Formen von Malware zu verhindern, ohne dass dazu Signaturen benötigt werden. Realisiert wird dieser Schutz durch „API Hooking“, eine ständige Überwachung der Programmierschnittstelle von Windows. Der Benutzer kann Programmen Rechte erteilen oder entziehen, wie das Aufbauen von Netzwerkverbindungen, das Starten/Beenden von anderen Programmen, das Schreiben/Lesen in Verzeichnissen der Festplatte, sowie Eingriffe in die Windows-Registrierungsdatenbank. Mit Hilfe von Wildcards können diese Restriktionen auch auf bisher unbekannte Programme angewandt werden, wovon dann auch Malware betroffen wäre. Kommt es zu einem vordefinierten Szenario, wird der Benutzer wahlweise aufgefordert zu entscheiden was geschehen soll, oder der Vorgang wird automatisch aufgehalten, akzeptiert oder simuliert (wobei Winpooch versucht, dem jeweiligen Prozess vorzutäuschen, dass die von ihm gewünschte Aktion ausgeführt worden wäre).

Standardmäßig ist es jedem Programm verboten, in sensiblen Bereichen von Windows Änderungen vorzunehmen. Ferner ist Winpooch in der Lage, ausführbare Dateien vorher mit dem beiliegenden Antivirus ClamAV zu überprüfen.<ref>Eintrag und Erläuterung von Winpooch bei <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />pctipp.ch (Memento des Vorlage:IconExternal vom 8. November 2007 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.pctipp.ch</ref>

Kritik

Eine bislang fehlende Dokumentation, wie auch eine Reihe heftiger Programmfehler ab der frühen, öffentlichen Testphase der 0.6er-Reihe führten dazu, dass Winpooch bei einigen Benutzern in Misskredit fiel. Da die Software bei falscher bzw. vernachlässigter Konfiguration Abstürze oder ungewollte Einschränkungen verursachen kann, wird ihr Einsatz stellenweise als riskant tituliert.<ref>Eintrag bei freenet.de in welchem unerfahrenen Benutzern von Winpooch abgeraten wird</ref> Im Extremfall könnte sich der Benutzer selbst sämtliche Kontrolle entziehen (auch wenn er Administrator ist), so dass er nicht einmal mehr Windows herunterfahren könnte. Beim dadurch nötig werdenden Hardware-Reset würde Datenverlust drohen.

Weblinks

Einzelnachweise

<references />