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politik-digital.de

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
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Vorlage:Medienbox/Kopf
Sprachen Deutsch
Online seit 1998
http://politik-digital.de
politik-digital e. V. (Betreiber)
Gründung 1999
Sitz Berlin
Zweck politik-digital ist ein Verein für eine demokratische und digitale Entwicklung der europäischen Informationsgesellschaft.
Vorsitz Christoph Bieber
Website verein.politik-digital.de

politik-digital.de ist eine parteienunabhängige Informations- und Kommunikationsplattform zum Themenfeld Internet und Politik. Sie wird vom gemeinnützigen Verein politik-digital e. V. mit Sitz in Berlin betrieben, der die Unabhängigkeit gewährleistet. Die Betreiber wollen den Austausch zwischen Politik und Bürgern intensivieren, die Möglichkeiten für eine demokratische Beteiligung der Bürger verbessern sowie mehr Transparenz innerhalb der politischen Institutionen und Prozesse fördern. Auf politik-digital.de werden täglich neue Artikel und Meldungen zum Thema „politische Kommunikation und neue Medien“ angeboten.

Geschichte

Die Website politik-digital.de gibt es seit November 1998. Lars Hinrichs, Peer-Arne Böttcher und Philipp Stradtmann gründeten sie als Nachfolgeprojekt von wahlkampf98.de, einer Plattform zur Bundestagswahl 1998. Politik-digital.de erhielt den Grimme Online Award Medienkompetenz 2001<ref>Grimme Online Award 2001: <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Preis für die Redaktion von politik-digital.de (Memento des Vorlage:IconExternal vom 16. Januar 2013 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.grimme-institut.de (Abgerufen am 31. Juli 2011)</ref> und wurde 2003 mit dem Alternativen Medienpreis<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Alternativer Medienpreis 2003 für politik-digital.de (Memento des Vorlage:IconExternal vom 31. Mai 2012 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.alternativer-medienpreis.de (Abgerufen am 31. Juli 2011)</ref> ausgezeichnet. In den Jahren 2001 und 2003<ref>Phil Noble und David Abel: 4th World Forum on E-Democracy and PoliticsOnline Announce the 25 Who Are Changing The World Of Internet And Politics. In: <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />PoliticsOnline, 26. September 2003. (Memento des Vorlage:IconExternal vom 13. November 2011 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.politicsonline.com</ref> hat PoliticsOnline politik-digital.de als einen der "25 Who Are Changing the World of Internet and Politics" anerkannt.

2002 hatte die Verleihung des Poldi-Awards an das Internet-Netzwerk Indymedia für öffentliche Kritik gesorgt, da er von der Bundeszentrale für politische Bildung mitinitiiert worden war, während Indymedia aber von mehreren Verfassungsschutzämtern als linksextremistisch eingestuft wird.<ref name="welt-konsequenz">Guido Heinen: Konsequenzen aus Internet-Affäre, Welt Online, 19. September 2002.</ref> Das Bundesinnenministerium, welchem die Bundeszentrale untersteht, gab daraufhin an, dass die Ergebnisse der verdeckten Abstimmung bis zum „Öffnen der entsprechenden Umschläge“ unbekannt gewesen seien und erklärte, als Konsequenz, dass es und die Bundeszentrale künftig nicht mehr an verdeckten Abstimmungen teilnehmen würden.<ref name="welt-konsequenz"></ref>

Trägerverein

Der Trägerverein politik-digital (bis 05/2014 pol-di.net)(genauer: „politik-digital für eine demokratische und digitale Entwicklung der europäischen Informationsgesellschaft“) wurde Ende 1999 gegründet. Seit Januar 2007 ist der Verein gemeinnützig. Er bezeichnet sich selbst als „digitaler Think-Tank in der europäischen Informationsgesellschaft“. politik-digital e. V. finanziert sich durch strategische und praktische Dienstleistungen im Bereich der politischen Online-Kommunikation. Dazu zählen die Durchführung von Livechats (z. B. mit Politikern), redaktionelle und konzeptionelle Dienstleistungen sowie die Erstellung von wissenschaftlichen Studien und Research-Papers. Im Jahr 2002 vergab der Verein den mit 5.000 Euro dotierten „poldi Award“<ref>n-tv: „poldi“ wird erstmalig verliehen (vom 23. August 2002)</ref> für E-Democracy in Berlin. Zu den Preisträgern gehörten Germanwatch (Kategorie: Umwelt und nachhaltige Entwicklung), das globale Netzwerk von unabhängigen Medienaktivisten und Journalisten Indymedia (Kategorie: Wissenschaft, Bildung und Kultur), das Informationsportal zum Tourette-Syndrom „tourette.de“ (Kategorie: Gesundheit und Soziales) sowie die Initiative „zivi-in-ghana.de“ (Kategorie: Demokratie und Bürgerengagement).<ref>Preisverleihung Poldi-Award. In: <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Newsletter Nr. 17/2002 von www.wegweiser-buergergesellschaft.de, 7. September 2002. (Memento des Vorlage:IconExternal vom 27. Mai 2015 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.buergergesellschaft.de</ref>

Projekte

politik-digital.de hat im Laufe der Jahre eine Vielzahl von Projekten<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Übersicht der Bürgerprojekte von politik-digital.de (Memento des Vorlage:IconExternal vom 29. Januar 2012 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/verein.politik-digital.de (Abgerufen am 31. Juli 2011)</ref> durchgeführt. Dazu zählt z. B. die Video-Kampagne „Geh-nicht-hin!“<ref>Spiegel Online: Wahlboykott-Video im Internet: "Wir wollten diese Irritation!" (vom 28. Juli 2009)</ref>, in der anlässlich der Bundestagswahl 2009 die Politikverdrossenheit und Wahlmüdigkeit in Deutschland thematisiert wurde. Zu den am Videodreh beteiligten Prominenten gehörten u. a. der Chefsprecher der Tagesschau Jan Hofer, die Fernsehmoderatoren Sandra Maischberger und Markus Kavka sowie der Blogger Sascha Lobo. Und mit der Initiative "wie-weit-wollen-wir-gen.de"<ref>Lehrer-Online: Gentechnik beim Menschen: Jugendliche bloggen (vom 15. Februar 2008)</ref>, die gemeinsam mit dem Institut für Zukunftsstudien und Technologiebewertung (IZT) sowie der Vereinigung Deutscher Wissenschaftler (VDW) durchgeführt wurde, bot man Jugendlichen die Möglichkeit, sich mit ihrer Stimme und ihrer Meinung online mit dem Thema Genforschung auseinanderzusetzen. Aktuell finden über politik-digital regelmäßig Bürgersprechstunden mit Abgeordneten statt.

Weblinks

Einzelnachweise

<references />