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Ernst David (Instrumentenbauer)

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Datei:Ernst David Instrumentenbau Bielefeld.jpg
Ernst David: Herstellergravur auf einer Trompete
Datei:Ernst-David-Musikinstrumentbau-1935.jpg
Briefkopf (Rechnung) des Instrumentenbauer Ernst David in Bielefeld, 1935

Ernst David (* 18. März 1864; † um 1918) gründete 1885 als Metallblasinstrumentenmacher in Bielefeld eine Werkstatt für Blechblasinstrumentenbau.

Beim Amtsgericht Bielefeld ließ er 1895/96 unter den Nummern 241 und 245 Muster für "ein Flügelhorn mit veränderter Stimmenzugvorrichtung" und für "eine Zugposaune" registrieren.<ref>Zeitschrift für Instrumentenbau 1895/96. Band 16, Nr. 26. Leipzig 1896, S. 705.</ref> 1901 verlängerte E. David die Schutzfrist des Gebrauchsmusters u. a. für eine Contra-B-Zugposaune.<ref>Zeitschrift für Instrumentenbau 1900/1901. Band 21. Leipzig 1901, S. 419.</ref> Gemeinsam mit dem Markneukirchener Manufakteur August Heinel jr., ließ Ernst David am 25. Juli 1903 beim Amtsgericht Bielefeld unter der Nummer 208419 eine "Contra-C- oder B-Baßposaune mit Zylinder-, Pumpen-/Perinetventilen" als Gebrauchsmuster eintragen.<ref>Zeitschrift für Instrumentenbau 1903/04. Band 24, Nr. 2. Leipzig 1904, S. 49.</ref>

1909 empfahl Johannes Kuhlo eine von ihm gebaute Posaune. In beider Zusammenarbeit entstand das Kuhlohorn, ein Flügelhorn in ovaler Form und mit Drehventilen.<ref>Elisa Koehler: A Dictionary for the Modern Trumpet Player. 2015, S. 99.</ref> Das Germanische Nationalmuseum in Nürnberg besitzt aus der Werkstatt "Ernst David" insgesamt fünf Blasinstrumente aus der Zeit von etwa 1900 bis 1935. Drei von diesen werden als Kuhlo-Horn bezeichnet.<ref>Kuhlo-Horn in B. Abgerufen am 22. März 2019 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value), mit Abbildung).</ref>

Ostern 1910 feierte die „Blechblasinstrumenten-Fabrikation und Musikalienhandlung“ Ernst David ihr 25-jähriges Bestehen.<ref>Zeitschrift für Instrumentenbau 1909/1910. Band 30, Nr. 20. Leipzig 1910, S. 759.</ref>

1918 übernahm sein Sohn Albert (1891–1944) die Firma, seine Tochter Anna Crépin war Geschäftsführerin. Zum Herbst 1934 wurde Albert David zum Obermeister der Orgelbau- und Musikinstrumenten-Innung Bielefeld ernannt.<ref>Zeitschrift für Instrumentenbau. Band 54, Nr. 23. Leipzig 1934, S. 366.</ref> Im selben Jahr wurde sein Patent unter der Nummer (D) #629773 angenommen.

1945 erlosch die Firma in Bielefeld.

Quellen

  • William Waterhouse: The new Langwill index a dictionary of musical wind-instrument makers and inventors. London 1993

Weblinks

Einzelnachweise

<references />

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