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Namangan

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Namangan
Наманган
Basisdaten
Staat: UsbekistanDatei:Flag of Uzbekistan.svg Usbekistan
Viloyat: Namangan
Koordinaten: 41° 0′ N, 71° 40′ OKoordinaten: 40° 59′ 43″ N, 71° 40′ 21″ O
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Namangan (Usbekistan)
Namangan (Usbekistan)
Höhe: 476 m
Einwohner: 432.456 (1999)

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Namangan ist mit knapp 400.000 (Stand 2005) Einwohnern nach Taschkent die zweitgrößte Stadt Usbekistans.

Sie ist Hauptstadt der gleichnamigen Viloyat Namangan im Norden des multikulturellen Ferghanatals. Sie bildet eine Hochburg der Usbeken in diesem von Tadschikistan und Kirgisistan beanspruchten Gebiet. Namangan ist lokales Zentrum der islamischen Religion.

Südlich der Stadt münden die Flüsse Naryn und Qoradaryo ineinander und bilden dabei den Syrdarja.

Wirtschaft

Namangan, ein wichtiges Industriezentrum, liegt in einem Gebiet mit beachtlichen Vorkommen von Erdöl, Gold, Kupfer und Quarz.<ref name="P">Klaus Pander: Zentralasien. DuMont Reiseverlag 2000</ref> Die Stadt ist Zentrum der Erdölindustrie, in ihrer Nähe findet sich eine Antimon-Mine. Den Landwirtschaftssektor dominieren der Anbau von Baumwolle, Früchten und Gemüse. Die dafür nötigen Wassermengen leitet der Nördliche Ferghanakanal aus dem Syrdarja ab.

Geschichte

Die Siedlung Namangan ist seit dem 15. Jahrhundert bekannt, Mitte des 18. Jahrhunderts war die Stadt Teil des Khanats von Kokand. Nach der russischen Annexion im Jahr 1876 wurde der Baumwollanbau in der Region etabliert. Laut Meyers Konversations-Lexikon war Namangan um die Jahrhundertwende Hauptmarkt des Gebiets mit „4000 Häusern, 1000 Verkaufsläden, 250 Moscheen, lebhafter Baumwollspinnerei, großen Märkten, auf denen jährlich 300,000 Steppenschafe verkauft werden, und bedeutendem Handel mit Früchten, Fellen und Filzen“<ref>Gebiet Namangan im Meyers Konversationslexikon von 1888</ref> und 61.906 Einwohnern<ref>Gebiet Namangan im Meyers Konversationslexikon von 1908</ref>. 1926 erschütterte ein Erdbeben die Stadt. Auch in der sowjetischen Epoche konnten sich islamische Sitten wie Polygynie und die Verschleierung der Frauen bis in die 1960er Jahre behaupten.<ref>Marianne Kamp: The new Woman in Uzbekistan. Islam, Modernity, and Unveiling under Communism. Seattle, London: University of Washington Press 2006. ISBN 978-0-295-98644-9</ref>

Sehenswürdigkeiten

Sehenswürdigkeiten in Namangan umfassen ein Natur- und Geschichtsmuseum, das Hodscha-Amin-Kabri-Mausoleum aus dem 17./18. Jahrhundert, die Sirli-Moschee und die Mullah-Kirgis-Medrese (1910).<ref name="P"/>

Sport

Der Fußballverein Navbahor Namangan stammt aus der Stadt. Sein Heimstadion ist das Markasy-Stadion.

Söhne und Töchter der Stadt

Weblinks

Commons: Namangan – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />

Vorlage:Klappleiste/Anfang Bezirksfreie Städte: Chortoq | Chust | Kosonsoy | Namangan | Uchqoʻrgʻon

Bezirke: Chortoq | Chust | Kosonsoy | Mingbuloq | Namangan | Norin | Pop | Toʻraqoʻrgʻon | Uchqoʻrgʻon | Uychi | Yangiqoʻrgʻon Vorlage:Klappleiste/Ende

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