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Middle East Forum

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Dies ist die aktuelle Version dieser Seite, zuletzt bearbeitet am 21. Februar 2026 um 10:01 Uhr durch imported>Anidaat (MEF in Deutschland: Eine weitere mangelhaft formulierte Einfügung (6.9.23); "finanziert" impliziert, dass es nur einen Finanzgeber gibt. In der Quelle heisst es "verteilt Gelder", von mir aus geht auch Zuwendungen, Unterstützung und andere faktische Ausdrücke. So, jetzt bin ich wieder wo gelandet, wo ich gar nicht hin will.... aber Fehler sind es halt trotzdem).
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Das Middle East Forum (MEF) ist ein von dem Historiker Daniel Pipes 1990 gegründeter islamfeindlicher<ref>Nico Schmidt: AfD: Stresemann-Stiftung erhielt Geld rechter US-Finanziers. In: Die Zeit. 22. Dezember 2017, ISSN 0044-2070 (zeit.de [abgerufen am 21. Januar 2018]).</ref> Think Tank in Philadelphia, USA.

Ziele

Die Ziele des MEF sind „die Definition und Beförderung US-amerikanischer Interessen im Nahen Osten, die Bekämpfung des Radikalislamismus und der iranischen Bedrohung, die Förderung der Akzeptanz Israels unter Palästinensern, eine robustere Vertretung der US-Interessen gegenüber Saudi-Arabien und die Energieunabhängigkeit Israels.

Das Forum verweist auf vitale Interessen der Vereinigten Staaten im Nahen Osten. Es unterstützte 2003 die US-Invasion im Irak. Das MEF hält enge Verbindungen mit Israel, der Türkei und anderen Länder in diesem Raum für nötig, die sich durch kontinuierliche Unterstützung und einen niedrigen Ölpreis realisieren ließen. MEF befördert regionalen und internationalen Dialog zu diesen Fragen.

Aktivitäten

Das MEF wurde kurz nach Beginn des Osloer Friedensprozesses im Januar 1994 als steuerbefreite und eigenständige Nonprofit-Organisation in den USA registriert.

MEF publiziert das Journal Middle East Quarterly und etablierte neben „Islam Watch“ das Programm „Campus Watch“. Es fördert Studienreisen für Hochschüler nach Kuwait, der Türkei, Jordanien und Israel – letztere Ziele mit dem konkreten Fokus auf Terrorismusbekämpfung.

2011 hat Daniel Pipes in einem Gastbeitrag für die Die Welt Geert Wilders verteidigt und ihm eine hohe Geldsumme überwiesen.<ref>Kolumne: Warum ich mich auf Geert Wilders' Seite stelle - WELT. 19. November 2011, abgerufen am 6. September 2023.</ref>

2017 hat das MEF den britischen Rechtsextremisten Tommy Robinson mit 60 000 Dollar unterstützt.<ref>Josh Halliday, Lois Beckett, Caelainn Barr, Carmen Aguilar García: Revealed: the hidden global network behind Tommy Robinson. In: The Guardian. 7. Dezember 2018, ISSN 0261-3077 (theguardian.com [abgerufen am 6. September 2023]).</ref>

MEF in Deutschland

In Europa unterstützt das MEF etwa die Webseite Journalistenwatch<ref name=":0" /> und arbeitet mit dem Gatestone Institute zusammen.<ref name=":1">Der Geschichtenerzähler: Beim „Gatestone Institute“ entstehen Falschmeldungen, die bis nach Deutschland wandern. In: correctiv.org. 24. Mai 2019, abgerufen am 6. September 2023 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Laut Angaben der ZEIT fördert das Forum europaweit die Vernetzung der Neuen Rechten und unterstützt in Deutschland unter anderem das rechte Blog Journalistenwatch, das „geschichtsrevisionistische und antisemitische Inhalte“ veröffentlichte, mit finanziellen Mitteln.<ref>Nico Schmidt: AfD: Stresemann-Stiftung erhielt Geld rechter US-Finanziers. In: Die Zeit. 22. Dezember 2017, ISSN 0044-2070 (zeit.de [abgerufen am 21. Januar 2018]).</ref>

Daniel Pipes traf sich im März 2019 mit Politikern der AfD und rechten alternativen Medien (etwa Journalistenwatch), um vor der angeblichen Islamisierung Europas zu warnen.<ref name=":0">Der Geldgeber: Wie das „Middle East Forum“ die Europäische Rechte finanziert. In: correctiv.org. 24. Mai 2019, abgerufen am 6. September 2023 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Campus Watch

2002 initiierte das Forum das „Campus Watch Program“ und begründete es mit fünf Problemen, die es in der wissenschaftlichen Lehre bezüglich des Nahen Ostens an US-amerikanischen Universitäten sieht: „analytische Fehler, Mischung von Politik und Lehre, Intoleranz gegenüber alternativen Sichtweisen, Apologetik, Machtmissbrauch gegenüber Studenten“.

Campus Watch etablierte deshalb eine Datenbank zu entsprechenden wissenschaftlichen Publikationen um diese bekannter zu machen. Studenten wurden aufgefordert Hochschullehrer, Bücher und Lehrpläne zu melden, was von einigen Dozenten als Einschüchterung ähnlich jener in der McCarthy-Ära bezeichnet wurde. Aus Protest forderten etwa 100 Akademiker ebenfalls in die Liste aufgenommen zu werden. Campus Watch entfernte daraufhin die Liste von seiner Website und publizierte sie 2006 in Buchform.

Focus on Western Islamism

Focus on Western Islamism (FWI) wurde 2022 gegründet und wird von Daniel Pipes herausgegeben und wird vom MEF finanziert.<ref>Sam Westrop: About FWI | Focus on Western Islamism (FWI). 1. Februar 2022, abgerufen am 6. September 2023 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Ein Autor von FWI ist Soeren Kern, der Senior Fellow am Gatestone Institute und Writing Fellow am MEF ist.<ref>About. Abgerufen am 6. September 2023 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref><ref name=":1" />

Weblinks

Einzelnachweise

<references />