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Makatea

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Makatea

Datei:Makatea2.JPG
NASA-Bild von Makatea
Gewässer Pazifischer Ozean
Inselgruppe Tuamotu-Archipel
Geographische Lage 15° 50′ 0″ S, 148° 15′ 30″ WKoordinaten: 15° 50′ 0″ S, 148° 15′ 30″ W
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Makatea (Französisch-Polynesien)
Makatea (Französisch-Polynesien)
Länge 7,5 km
Breite 7 km
Fläche 24 km²
Höchste Erhebung Mont Puutiare
110 m
Einwohner 61 (2007)
2,5 Einw./km²
Hauptort Moumu
Datei:Temao.jpg
Der Hafen Temao auf Makatea
Der Hafen Temao auf Makatea

Makatea, alter Name Aurora, ist eine zu Französisch-Polynesien gehörende Koralleninsel im Nordwesten des Tuamotu-Archipels. Die Insel ist ein sogenanntes gehobenes Atoll, also ein Atoll, das nach der Riffbildung unter dem Einfluss vulkanischer Prozesse in benachbarten Meeresregionen über die Meeresoberfläche hinaus angehoben wurde. Makatea heißt auf polynesisch „weißer Stein“ nach dem bei dem Hebungsprozess zu Tage getretenen Kalkstein. Die Insel ist eine Teilgemeinde (Commune associée) der Gemeinde Rangiroa, zu der noch drei weitere Atolle gehören.

Geschichte

Datei:Makatea.jpg
Alte Karte von Makatea

Die Insel wurde 1722 von dem Niederländer Jakob Roggeveen entdeckt. Er gab ihr den Namen „Eiland van verkwikking“ (Insel der Erquickung), weil er sich dort mit frischen Kräutern versorgte, die seiner an Skorbut erkrankten Mannschaft zugutekamen.<ref>Carl Friedrich Behrens: Der wohlversuchte Südländer, Reise um die Welt 1721/22. Nachdruck bei Brockhaus-Verlag Leipzig 1923, S. 80.</ref>

Zur Volkszählung 2007 hatte Makatea 61 Einwohner.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Institut Statistique de Polynésie Française (ISPF) - Recensement de la population 2007 (Memento vom 8. September 2009 im Internet Archive) (französisch)</ref>

Geografie

Die Insel liegt südlich der Palliser-Inseln, ihre Fläche beträgt 24 km². Höchste Erhebung ist der Mont Puutiare mit 110 Metern Höhe im Norden der Insel. Der Mont Aetia im Westen, die zweithöchste Erhebung, erreicht 90 Meter.

Hauptort ist das Dorf Moumu an der Ostküste. Vaitepaua ist eine Geisterstadt mit dem nahe gelegenen aufgegebenen Hafen Temao aus der Zeit des Phosphatabbaus, der mit Hilfe von Tagelöhnern aus ganz Polynesien und Asien von 1917 bis 1964 erfolgte. Dadurch ist die Insel heute von vielen tiefen Hohlkammern durchzogen. Makatea war neben Nauru und Banaba eine der ergiebigsten Phosphatinseln des Pazifiks.

Weitere Orts- oder Gliederungsnamen sind Teaupototo (Norden), Anapoto (Osten), Vaiaua (Südosten) und Tahiva (Südwesten).<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Surveillance épidémiologique de la ciguatéra: Makatea (Memento vom 8. Oktober 2014 im Internet Archive) (französisch)</ref><ref>Atolls soulevés des Tuamotu</ref>

Die Bewohner leben wesentlich von der Subsistenzwirtschaft, vom Kopraanbau, dem Fischfang und Handel mit Palmendieb-Krabben in geringem Umfang.

Siehe auch

Weblinks

Commons: Makatea – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />

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