Zum Inhalt springen

David Sanborn

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Dies ist die aktuelle Version dieser Seite, zuletzt bearbeitet am 19. März 2026 um 19:11 Uhr durch imported>Robbiemunich (Singles).
(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)
Datei:David Sanborn 2008 2.jpg
David Sanborn (2008)
Datei:David Sanborn in San Francisco.jpg
David Sanborn bei einem Konzert in San Francisco

David William „Dave“ Sanborn (* 30. Juli 1945 in Tampa, Florida; † 12. Mai 2024 in Tarrytown, New York) war ein US-amerikanischer Saxophonist, der vor allem im Bereich der Popmusik, des Smooth Jazz, des R&B und des Blues hervorgetreten war und mit den größten Musikern des 20. Jahrhunderts jammte.

Leben und Wirken

Mit drei Jahren erkrankte er an Kinderlähmung. Als Therapie begann er Altsaxophon zu spielen. Da er in St. Louis, Missouri aufwuchs, wurde er maßgebend von Chicago-Blues-Musikern inspiriert. Noch während seiner Highschool-Zeit spielte er mit Musikern wie etwa Albert King oder Little Milton. 1963/64 studierte er ein Jahr an der Northwestern University, bevor er 1965 zur University of Iowa wechselte, wo er sein Studium bis 1967 fortsetzte. Mit 20 Jahren heiratete er.

1967 zog er an die Westküste, wo er bis 1971 bei der Butterfield Blues Band von Paul Butterfield spielte; dann arbeitete er mit Stevie Wonder. Ab 1973 spielte er auch bei Gil Evans in dessen Orchester, als Solist zu hören unter anderem in The Gil Evans Orchestra Plays the Music of Jimi Hendrix (1974), There Comes a Time (1975) und Priestess (1977).

Sein erstes Soloalbum, Taking Off, nahm Sanborn 1975 auf. 1978 unterstützte er Melanie bei ihrem Album Phonogenetic. Not Just Another Pretty Face.<ref>Wieland Harms: The Unplugged Guitar Book. 20 der schönsten Songs für Akustikgitarre. Gerig Music, ISBN 3-87252-249-3, S. 20.</ref> In den 1980er Jahren wurde er mit seinem Album Hideaway bekannt. In den 1990er und 2000er Jahren veröffentlichte er regelmäßig neue Alben, darunter das Album Upfront; an zahlreichen Alben war als Bassist und Produzent Marcus Miller beteiligt. Er spielte u. a. mit Al Jarreau, den Rolling Stones, Steely Dan, Eric Clapton, Sting, Tommy Bolin, Paul Simon, David Bowie, Steve Gadd, Nena, Miles Davis und Roger Waters. Sechs seiner Alben (oder Songs davon) wurden mit Grammy Awards ausgezeichnet: All I Need Is You, Straight to the Heart, Double Vision, A Change of Heart, Close-Up und Inside.<ref>David Sanborn. In: grammy.com. Abgerufen am 15. Mai 2024 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

In den 1980er und 1990er Jahren hatte Sanborn eine eigene Radiosendung (The Jazz Show with David Sanborn).<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Biography (Memento vom 17. Mai 2013 im Internet Archive). Englisch. Online auf der Homepage von David Sanborn (Stand 3. Juli 2013).</ref> Zwischen 1975 und 1998 steuerte er als Co-Komponist die Musik zu einigen Kinofilmen bei, unter anderem gemeinsam mit dem Komponisten Michael Kamen zu drei Teilen der populären Filmreihe von Richard Donner, Lethal Weapon mit Mel Gibson und Danny Glover.

Er widmete alle Alben seinem Sohn Jonathan Sanborn. David Sanborn starb im Mai 2024 im Alter von 78 Jahren an den Folgen einer Prostatakrebserkrankung, die ab 2018 behandelt worden war.<ref>Kory Grow: David Sanborn, Jazz Saxophonist Who Played on David Bowie’s ‘Young Americans’, Dead at 78. In: rollingstone.com. 13. Mai 2024, abgerufen am 14. Mai 2024 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Diskografie

Studioalben

Lua-Fehler in package.lua, Zeile 80: module 'Module:Musikcharts/countries' not found

Weitere Studioalben

  • Taking Off (1975, WEA)
  • Promise Me the Moon (1977, WEA)
  • Dreaming Girl (1996, Elektra)
  • Inside (1999, Elektra)
  • Closer (2005, Verve)
  • Only Everything (2010, Decca)
  • Time And The River (2015, Okeh)

Kompilationen

  • The Best of David Sanborn (1994, WEA)
  • Love Songs (1995, WEA)
  • The Essentials (2002, WEA)

Singles

Lua-Fehler in package.lua, Zeile 80: module 'Module:Musikcharts/countries' not foundCharteintrag

 BRD Jahr 1983
Titel = Fragezeichen
Single
POS_BRD = 3   WO_BRD = 20
Anmerkung = mit Nena

Filmografie

Lexigraphische Einträge

  • Ian Carr, Digby Fairweather, Brian Priestley: Rough Guide Jazz. Der ultimative Führer zur Jazzmusik. 1700 Künstler und Bands von den Anfängen bis heute. Metzler, Stuttgart/Weimar 1999, ISBN 3-476-01584-X.
  • Leonard Feather, Ira Gitler: The Biographical Encyclopedia of Jazz. Oxford University Press, New York 1999, ISBN 0-19-532000-X.
  • Martin Kunzler: Jazz-Lexikon. Band 2: M–Z (= rororo-Sachbuch. Bd. 16513). 2. Auflage. Rowohlt, Reinbek bei Hamburg 2004, ISBN 3-499-16513-9.

Weblinks

Anmerkungen

<references />

Vorlage:Hinweisbaustein