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Parabasalia

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Parabasalia
Datei:Trichomonas Giemsa DPDx.JPG

Trichomonas vaginalis

Systematik
Klassifikation: Lebewesen
Domäne: Eukaryoten (Eukaryota)
ohne Rang: Excavata
ohne Rang: Fornicata
ohne Rang: Parabasalia
Wissenschaftlicher Name
Parabasalia
Honigberg, 1973

Die Parabasalia sind eine Gruppe von Protisten innerhalb der Excavata.

Merkmale

Bei den Parabasalia konnte belegt werden, dass sie früher Mitochondrien besessen haben, die sie nachträglich wieder verloren haben, deshalb haben sie einen anaeroben Stoffwechsel. Typisch für die Untergruppe der Trichomonaden sind sogenannte Hydrogenosomen, Zellorganellen, die anstatt der Mitochondrien der Energiegewinnung dienen.<ref>Tachezy, Jan: Hydrogenosomes and mitosomes: mitochondria of anaerobic eukaryotes ISBN 978-3-642-09542-9</ref>

Lebeweisen

Vorlage:Hinweisbaustein Parabasalia findet man nur in Gemeinschaft mit Tieren, entweder als Krankheitserreger, als Symbionten oder ohne merklichen Einfluss auf den Wirt. Trichomonas vaginalis verursacht eine verbreitete sexuell übertragene Krankheit beim Menschen. Andere Arten von Trichomonas leben unauffällig im menschlichen Mund. Eine Reihe verschiedener Parabasalia kommen in Termiten vor, wo sie zum Zelluloseabbau beitragen, so dass Termiten Holz verdauen können.

Systematik

Zu den Parabasalia zählen nach Adl et al.<ref name="adl">Adl, S. M., Simpson, A. G. B., Lane, C. E., Lukeš, J., Bass, D., Bowser, S. S., Brown, M. W., Burki, F., Dunthorn, M., Hampl, V., Heiss, A., Hoppenrath, M., Lara, E., le Gall, L., Lynn, D. H., McManus, H., Mitchell, E. A. D., Mozley-Stanridge, S. E., Parfrey, L. W., Pawlowski, J., Rueckert, S., Shadwick, L., Schoch, C. L., Smirnov, A. and Spiegel, F. W.: The Revised Classification of Eukaryotes. Journal of Eukaryotic Microbiology, 59: 429–514, 2012, PDF Online</ref> folgende Gruppen:

Quellen

Einzelnachweise

<references/>