Zum Inhalt springen

Festival of Lights

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Dies ist die aktuelle Version dieser Seite, zuletzt bearbeitet am 12. Januar 2026 um 07:36 Uhr durch imported>Andrea014 (Geschichte: Datum korrigiert: die Lichtinstallation war 2011).
(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)
Datei:Brandenburger Tor beim Festival of Lights.jpg
Brandenburger Tor während der Veranstaltung von 2010

Festival of Lights (englisch für „Lichter-Festival“) ist eine internationale Veranstaltungsreihe und eingetragene Marke.<ref>Eintrag im Markenregister. Abgerufen am 24. September 2018.</ref> Das Festival in Berlin ist ein Lichterfest, das jährlich im Herbst stattfindet und 10 Tage lang Sehenswürdigkeiten durch Illuminationen, lichtkünstlerische Projektionen und 3D-Mappings in Szene setzt.<ref>Festival of Lights 2021- Best Of. Abgerufen am 15. November 2021 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Beleuchtet werden Bauwerke, Straßen und Plätze, so zum Beispiel das Brandenburger Tor, der Fernsehturm, der Berliner Dom, die Siegessäule sowie Bundesbehörden<ref>Mediathek der Bundesregierung | Videos. Abgerufen am 16. November 2021.</ref> und Botschaften.

Das Lichterfest in Berlin zieht jährlich mehrere Millionen Besucher an.<ref>Visit Berlin. Abgerufen am 24. September 2018.</ref>

Geschichte

Datei:Haus der Kulturen der Welt Nachtaufnahme.jpg
Haus der Kulturen der Welt, Festival of Lights 2005
Datei:Faces of Berlin - Erik Tannhäuser.jpg
Faces of Berlin, Festival of Lights 2011

Die erste Veranstaltung fand im Jahr 2005 statt.<ref name=website>Website Festival of Lights. Abgerufen am 24. September 2018.</ref>

Initiatoren und Organisatoren des Festivals bis 2009 waren die City Stiftung Berlin, die Union Investment Real Estate AG, der Lichtdesigner Andreas Boehlke sowie Festivalorganisatorin Birgit Zander mit ihrer Agentur Zander & Partner Event-Marketing.<ref>Zander und Partner. Abgerufen am 24. September 2018.</ref> Seit 2010 ist Birgit Zander mit ihrer Agentur Zander & Partner alleinige Produzentin des Festival of Lights; Veranstalterin ist die FOL Festival Of Lights International Productions GmbH.

2008 wurden die Lichtfestspiele am 14. Oktober mit der Lichtfontänen-Show Flames of Water vor der Humboldt-Universität in Berlin-Mitte eröffnet. Die Lichtkünstler hatten 49 Wahrzeichen und Plätze Berlins illuminiert oder mit effektvollen Projektionen bespielt. Die Kirchtürme der Nikolaikirche im Stadtzentrum wurden erstmals weiß angestrahlt, womit an die Legende der Flucht von Kurfürst Johann Sigismund vor einer weißen Frau aus seinem Schloss in das Nikolaiviertel im 17. Jahrhundert erinnert wurde. Eine Lichtuhr auf dem Marx-Engels-Forum mit einem Durchmesser von 60 Metern fand als größte der Welt Eingang in das Guinness-Buch der Rekorde. Für Läufer gab es einen Light Run auf einer 7,5 Kilometer langen Strecke entlang vieler angestrahlter Gebäude. Museen, Theater, Botschaften und Traditionsbetriebe organisierten in einer Nacht der offenen Türen Aktionen zum Thema Lichteffekte.

2017 lief das Fest unter dem Motto {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) am Berliner Dom. Eines der Programmpunkte der 13. Ausgabe war der Sonderpreis Demokratie, an dem Videokünstler aus der ganzen Welt teilgenommen haben. Deren Werke wurden auf dem Schloss Bellevue gezeigt. Die Preisverleihung wurde vom Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier eröffnet. Außerdem gab es erstmals eine 360°-Inszenierung am Bebelplatz mit einem 3D-Videomapping zum 275-jährigen Jubiläum der Staatsoper Berlin. Ebenfalls zum ersten Mal gab es ein 3D-Videomapping auf dem Alten Stadthaus, das durch Oscarpreisträgerin Julianne Moore eröffnet wurde.

Als Folge der Energiekrise 2022 bemühten sich deutsche Städte darum, ihren Stromverbrauch drastisch zu verringern, auch in Form des Verzichts auf eine helle Beleuchtung von Bauwerken und sehenswerten Objekten. Die Berliner Senatsverwaltung für Umwelt, Mobilität, Verbraucher- und Klimaschutz entschied 200 öffentliche Gebäude nachts nicht mehr zu beleuchten. Den Organisatoren des Festivals of Light wurde jedoch gestattet, die Veranstaltung vom 7. bis zum 16. Oktober 2022 durchzuführen.<ref>Steigende Energiepreise: In Berlin geht das Licht aus. berliner-abendblatt.de, 29. August 2022, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 11. September 2022; abgerufen am 11. September 2022.</ref>

Programm

Datei:FoL Berlin 02.jpg
Globus-Installation, 2021

Jedes Festival of Lights steht unter seinem eigenen Motto. Im Rahmen des {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) setzen jedes Jahr zahlreiche Künstler aus aller Welt ihre Visionen in 3D-Videomappings in Szene. Zwischen 40 und 50 Orte werden in Berlin bespielt. Das Besichtigen der Lichterkunst findet für alle Besucher kostenlos statt.

Ähnliche Veranstaltungen

Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Siehe auch“ ist nicht vorhanden.

Das Festival of Lights On Tour fand bereits in New York, Toronto, Luxemburg, Bukarest, Zagreb, Moskau, Peking, Zwickau und Jerusalem statt. Laut Eigenangabe gehört das Festival in Berlin zu den bekanntesten Lichtfestivals weltweit.<ref name="website" />

Von 2013 bis 2020 gab es in Berlin neben dem Festival of Lights auch noch die Veranstaltung Berlin leuchtet. Diese dauerte üblicherweise länger als das Festival of Lights (17 Tage). Es wurde zusammen mit einem von dessen ursprünglichen Lichtkünstlern, Andreas Boehlke, organisiert. Beteiligt waren daran fast 500 Gebäude der Stadt.<ref>Vorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Lichterfest „Berlin leuchtet“ Konkurrenz belebt das Geschäft.] Berliner Zeitung, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL;.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref><ref>Berlin leuchtet. In: Berlin.de. Abgerufen am 24. Oktober 2024.</ref>

Seit 2012 gibt es in Amsterdam das Amsterdam Light Festival, das einem ähnlichen Konzept folgt.

In England veranstaltet die Agentur Artichoke ähnliche Lichtfeste, zuerst 2009 in Durham, und seit 2013 beleuchtet Lumiere London die Hauptstadt.

Während die meisten Lichterfeste, bei denen Gebäude illuminiert werden, von der Berliner Veranstaltung inspiriert sind, hat die Fête des Lumières in Lyon ältere Wurzeln. Sie geht auf Feierlichkeiten zu Ehren der Jungfrau Maria zurück, die bis ins Mittelalter reichen, und dazu führten, dass eine vorweihnachtliche Beleuchtung in den Fenstern der Bürger jährlich ab dem 8. Dezember aufgestellt wurde. Die Aufstellung einer Marienstatue 1852 brachte viele Leute auf die Straße, was als erstes städtisch organisiertes Lichterfest in Lyon gesehen wird.<ref>[1]</ref> Ab 1989 wurde zusätzliche Beleuchtung städtischer Monumente genehmigt, und 1999 wurden diese erstmals für vier Tage mit Bewegtbildern animiert.

Weblinks

Commons: Festival of Lights – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />