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Ierissos

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Stadtbezirk Ierissos
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Basisdaten
Staat GriechenlandDatei:Flag of Greece.svg Griechenland
Region Zentralmakedonien
Regionalbezirk Chalkidiki
Gemeinde Aristotelis
Gemeindebezirk Stagira-Akanthos
Geographische Koordinaten Vorlage:Infobox Ort in Griechenland/Region zu ISO-Code_type:city(3455) 40° 24′ N, 23° 53′ OKoordinaten: Vorlage:Infobox Ort in Griechenland/Region zu ISO-Code_type:city(3455) 40° 24′ N, 23° 53′ O
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Höhe ü. d. M. 10 m
Ierissos
Fläche 52,309 km²
Einwohner 3455 (2011<ref name="VZ2011">Ergebnisse der Volkszählung 2011 beim Nationalen Statistischen Dienst Griechenlands (ΕΛ.ΣΤΑΤ) (Excel-Dokument, 2,6 MB)</ref>)
LAU-Code-Nr. 13020101
Ortsgliederung 5
Postleitzahl 630 75
Telefonvorwahl 23770
Datei:Ierissos village, Stagira-Akanthos municipality, Chalkidiki prefecture, Greece - Ancient Akanthos house - 01.jpg
Antikes Haus der Stadt Akanthos (heutiges Ierissos)

Ierissos ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) (f. sg.)) ist eine Kleinstadt an der Ostküste der Halbinsel Chalkidiki und Verwaltungssitz der Gemeinde (Dimos) Aristotelis in der nordgriechischen Region Zentralmakedonien, welche 2010 aus den vormals eigenständigen Gemeinden Arnea, Panagia und Stagira-Akanthos gebildet wurde. Ierissos liegt in einer Ebene unmittelbar an der Küste der Bucht von Ierissos, welche eine Teilbucht des Strymonischen Bucht (Orfanos Bucht) ist. Thessaloniki liegt in nordwestlicher Richtung ca. 160 km entfernt. Südlich von Ierissos liegt in ca. 10 km Luftlinie die Grenze zur autonomen Mönchsrepublik Athos. Gemeinsam mit fünf kleineren Dörfern bildet Ierissos den gleichnamigen Stadtbezirk. Die Nachbarorte von Ierissos sind Nea Roda, Stratoni und Gomati.

Im Gebiet von Ierissos liegen die Überreste der antiken Stadt Akanthos. Sie finden sich südlich der heutigen Siedlung und des Hafens.

Datei:Ierissos,FN223-8.jpg
In Ierissos werden noch Kaikis gebaut, kleine Boote, die nur aus Holz hergestellt sind

Am 26. September 1932 um 20.20 Uhr Ortszeit zerstörte ein Erdbeben mit der Stärke 7,0 auf der Richterskala Ierissos und die umliegenden Dörfer. Eine Vorwarnung durch andere Erdstöße gab es nicht; Nachbeben mit den Stärken 6,0, 5,7 und 6,2 komplettierten die Zerstörung zwischen dem 26. und 29. September 1932. Das Epizentrum des Erdbebens lag 1 km südlich der Südküste der Elefthera-Halbinsel, der nördlichen Begrenzung der Ierissos-Bucht, und 4 km östlich der Ortschaft Stratoni, welche ebenfalls zerstört wurde.<ref name="SBPAVL-EQIER-JSTRGEO-1991">Spyros B. Pavlides, Markos D. Tranos: Structural characteristics of two strong earthquakes in the North Aegean: Ierissos (1932) and Agios Efstratios (1968). In: Journal of Structural Geology. Band 13, Nr. 2, 1991, S. 205–214, doi:10.1016/0191-8141(91)90067-S.</ref>

Im Griechischen Bürgerkrieg von 1946 bis 1949 überfielen am 22. Juni 1948 Aufständische Ierissos und lieferten sich mit der Polizei bzw. Armee ein stundenlanges Gefecht. Die Aufständischen konnten die Abwehrstellungen der Armee bzw. Polizei durchbrechen und Randsiedlungsgebiete des Dorfes kurzzeitig besetzten.<ref name="ELEF-19480623-06">Zeitungsartikel der griechischen Zeitung Eleftheria vom 23. Juni 1948, S. 6, mittlere Spalte (auf Griechisch).</ref>

Einzelnachweise

<references />