Zum Inhalt springen

Landkreis Wittlich

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Dies ist die aktuelle Version dieser Seite, zuletzt bearbeitet am 9. März 2026 um 12:52 Uhr durch imported>Eriosw (Städte und Gemeinden).
(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)
Wappen Deutschlandkarte
Datei:Landkreis Wittlich Vektor.png
Basisdaten (Stand 1969)
Koordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:adm2nd(54784) 49° 59′ N, 6° 53′ OKoordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:adm2nd(54784) 49° 59′ N, 6° 53′ O
 {{#coordinates:49,986944444444|6,8897222222222|primary
dim= globe= name= region=DE-Vorlage:Deutsches Bundesland/Code type=adm2nd
  }}
Bestandszeitraum: 1816–1969
Bundesland: Rheinland-Pfalz
Regierungsbezirk: Trier
Verwaltungssitz: Wittlich
Fläche: 642 km²
Einwohner: 54.784 (30. Jun. 1968)
Bevölkerungsdichte: 85 Einwohner je km²
Kfz-Kennzeichen: WIL
Kreisschlüssel: 07 2 37
Kreisgliederung: 77 Gemeinden

Der Landkreis Wittlich mit Sitz in der Stadt Wittlich bestand vom Jahre 1816 bis zur Kreisreform 1969.

Nachbarkreise

Der Landkreis grenzte Anfang 1969 im Uhrzeigersinn im Norden beginnend an die Landkreise Daun, Cochem, Zell (Mosel), Bernkastel, Trier, Bitburg und Prüm.

Geschichte

Der Kreis Wittlich wurde 1816 gebildet aus den Bürgermeistereien Bengel, Bettenfeld, Eisenschmitt, Gransdorf, Heidweiler, Hetzerath, Kröv, Landscheid, Laufeld, Manderscheid, Neuerburg, Niederöfflingen, Oberkail, Osann, Salmrohr, Sehlem, Seinsfeld, Spang und Wittlich.<ref>Findbuch des Kreisarchivs Bernkastel-Wittlich</ref>

Später entstanden daraus die Stadtgemeinde Wittlich und die sechs Ämter Bausendorf, Binsfeld, Hetzerath, Kröv, Manderscheid und Wittlich-Land.

Am 7. Juni 1969 wurde der Landkreis Wittlich aufgelöst und mit dem größten Teil des aufgelösten Landkreises Bernkastel zum neuen Landkreis Bernkastel-Wittlich zusammengeschlossen. Am 7. November 1970 wechselten die aus dem Altkreis Wittlich stammenden Gemeinden Spangdahlem, Gransdorf, Oberkail, Seinsfeld und Steinborn aus dem Landkreis Bernkastel-Wittlich in den Landkreis Bitburg-Prüm.

Einwohnerentwicklung

Jahr Einwohner Quelle
1816 23.448 <ref name="beitraege">Beiträge zur Statistik der Königl. Preussischen Rheinlande. 1829, S. 20, abgerufen am 11. November 2017.</ref>
1847 34.760 <ref>Beschreibung des Regierungsbezirks Trier. 1849, S. 331, abgerufen am 11. November 2017.</ref>
1871 37.007 <ref name="gelex">Gemeindelexikon für das Königreich Preußen 1885. Provinz Rheinland. Berlin 1888, S. 244f.</ref>
1885 38.142 <ref name="gelex" />
1900 38.997 <ref name="VG">Vorlage:Verwaltungsgeschichte.de</ref>
1910 43.841 <ref name="VG" />
1925 45.994 <ref name="VG" />
1939 47.988 <ref name="VG" />
1950 50.796 <ref name="VG" />
1960 51.900 <ref name="VG" />
1968 54.784

Landräte

Städte und Gemeinden

Der Landkreis umfasste die folgenden Städte und Gemeinden: (Stand 1939)

  1. Altrich
  2. Arenrath
  3. Bausendorf
  4. Bengel
  5. Bergweiler
  6. Bettenfeld
  7. Binsfeld
  8. Bombogen
  9. Bruch
  10. Burg
  11. Diefenbach
  12. Dierfeld
  13. Dierscheid
  14. Dodenburg
  15. Dörbach
  16. Dorf
  17. Dreis
  18. Eckfeld
  19. Eisenschmitt
  20. Flußbach
  1. Esch
  2. Gipperath
  3. Gladbach
  4. Gransdorf
  5. Greimerath
  6. Greverath
  7. Großlittgen
  8. Hasborn
  9. Heckenmünster
  10. Heidweiler
  11. Hetzerath
  12. Hontheim
  13. Hupperath
  14. Karl
  15. Kinderbeuern
  16. Kinheim
  17. Krames
  18. Kröv bis 1936: Cröv
  19. Landscheid
  20. Laufeld
  1. Lüxem
  2. Manderscheid
  3. Meerfeld
  4. Minderlittgen
  5. Minheim
  6. Monzel
  7. Musweiler
  8. Neuerburg
  9. Niederkail
  10. Niedermanderscheid
  11. Niederöfflingen
  12. Niederscheidweiler
  13. Niersbach
  14. Oberkail
  15. Oberöfflingen
  16. Oberscheidweiler
  17. Olkenbach
  18. Osann
  19. Pantenburg
  20. Piesport
  1. Platten
  2. Plein
  3. Pohlbach
  4. Reil
  5. Rivenich
  6. Salmrohr
  7. Schladt
  8. Schwarzenborn
  9. Sehlem
  10. Seinsfeld
  11. Spangdahlem
  12. Steinborn
  13. Ürzig
  14. Wallscheid
  15. Wengerohr
  16. Willwerscheid
  17. Wittlich, Stadt

Der heutige Hetzerather Ortsteil Erlenbach bildete ursprünglich auch eine eigene Gemeinde.<ref>Uli Schubert: Landkreis Wittlich. Erlenbach. In: Gemeindeverzeichnis Deutschland 1900. Ehemals im Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar); abgerufen am 7. Juni 2023.@1@2Vorlage:Toter Link/www.gemeindeverzeichnis.de (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive )</ref>

Kfz-Kennzeichen

Am 1. Juli 1956 wurde dem Landkreis bei der Einführung der bis heute gültigen Kfz-Kennzeichen das Unterscheidungszeichen WIL zugewiesen. Es wird im Landkreis Bernkastel-Wittlich durchgängig bis heute ausgegeben.

Weblinks

Einzelnachweise

<references />

Vorlage:Klappleiste/Anfang

Vorlage:Klappleiste/Ende

Vorlage:Hinweisbaustein