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Drosanthemum

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Drosanthemum
Datei:Suráfrica, Goegap 29.jpg

Drosanthemum hispidum

Systematik
Eudikotyledonen
Kerneudikotyledonen
Ordnung: Nelkenartige (Caryophyllales)
Familie: Mittagsblumengewächse (Aizoaceae)
Unterfamilie: Ruschioideae
Gattung: Drosanthemum
Wissenschaftlicher Name
Drosanthemum
Schwantes

Drosanthemum ist eine Pflanzengattung aus der Familie der Mittagsblumengewächse (Aizoaceae). Der botanische Name ist von den griechischen Worten drosos für „Tau“ und von anthos für „Blume“ abgeleitet und beschreibt die Wasserzellen, auf den Blättern vieler Arten dieser Gattung, die Tautropfen ähneln.

Beschreibung

Drosanthemum-Arten wachsen als ausdauernde sukkulente Pflanzen. Die sukkulenten Laubblätter sind ungestielt und gegenständig. Nebenblätter sind keine vorhanden.

Die Blüten stehen einzeln oder zu mehreren in zymösen Blütenständen. Die zwittrigen radiärsymmetrischen Blüten weisen einen Durchmesser von 0,8 bis 6 Zentimetern auf. Es sind viele Blütenhüllblätter vorhanden, die viele unterschiedliche leuchtende Farben haben (je nach Art und Sorte). Es sind viele (etwa 75) Staubblätter vorhanden. Meist fünf (selten vier oder sechs) Fruchtblätter sind zu einem unterständigen Fruchtknoten verwachsen.

Es werden fünfkammerige Kapselfrüchte gebildet, die viele hellbraune Samen enthalten.

Systematik und Verbreitung

Beheimatet ist die Gattung Drosanthemum vor allem im Süden und Westen von Südafrika, einige Arten kommen bis ins benachbarte Namibia vor.<ref name=":0">H.E.K. Hartmann: Studies in Aizoaceae: eight new subgenera in Drosanthemum Schwantes. In: Bradleya. Band 25, Nr. 25, S. 145–176, doi:10.25223/brad.n25.2007.a11.</ref>

Die Erstbeschreibung wurde 1927 von Gustav Schwantes vorgenommen.<ref>Gustav Schwantes: Zur Systematik der Mesembrianthemen. In: Zeitschrift für Sukkulentenkunde. Band 3, S. 29, Berlin 1927.</ref> Die Typusart ist Drosanthemum hispidum. Nach Heidrun Hartmann (2017) umfasst die Gattung Drosanthemum folgende Arten:<ref>Heidrun E. K. Hartmann (Hrsg.): Illustrated Handbook of Succulent Plants: Aizoaceae. 2. Auflage. Springer Verlag, Berlin/Heidelberg 2017, ISBN 978-3-662-49260-4, S. 487–540, doi:10.1007/978-3-662-49260-4_51.</ref>

Von unklarer Zuordnung sind:

Quellen

Einzelnachweise

<references />

Weiterführende Literatur

  • Cornelia Klak, Pavel Hanáček, Odette Curtis-Scott, Anso Le Roux Peter V. Bruyns: New taxa in Drosanthemum and a new genus in Drosanthemeae (Ruschioideae, Aizoaceae). In: Phytotaxa . Band 459, Nr. 2, 2020, S. 139–154 (doi:10.11646/phytotaxa.459.2.5).
  • Sigrid Liede-Schumann, Ulrich Meve, Guido W. Grimm: New species in Drosanthemum (Aizoaceae: Ruschioideae). In: Bradleya. Band 37, 2019, S. 226–239 (doi:10.25223/brad.n37.2019.a21).
  • Sigrid Liede-Schumann, Guido W. Grimm, Nicolai M. Nürk, Alastair J. Potts, Ulrich Meve, H. E. K Hartmann: Phylogenetic relationships in the southern African genus Drosanthemum (Ruschioideae, Aizoaceae). In: PeerJ. Band 8. 2020, S. e8999 (doi:10.7717/peerj.8999).

Weblinks

Commons: Drosanthemum – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien