Sparklehorse
Sparklehorse war eine US-amerikanische Band mit dem Lead-Sänger Mark Linkous (* 9. September 1962; † 6. März 2010). Sie war anzusiedeln im Alternative-Folk-Genre, es finden sich jedoch auf jedem Album einige härtere Indiesongs. Die Musik von Sparklehorse ist geprägt von Rock- und Countrygitarren sowie Samples. Die Texte von Mark Linkous, der unter Depressionen litt,<ref>Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Der Sänger von Sparklehorse: Mark Linkous ist tot | Zündfunk | Bayern 2 | BR.] Br-online.de, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 26. Mai 2010.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref> behandeln Einsamkeit und Melancholie.<ref>Vorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Sparklehorse-Sänger Mark Linkous tot: In der dunklen Nacht der Seele - Pop - Feuilleton.] Faz.Net, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 26. Mai 2010.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref> Am 6. März 2010 schoss sich der 47-jährige Linkous hinter dem Haus eines Freundes in Knoxville, Tennessee mit seiner eigenen Waffe ins Herz.<ref>Vorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Musik: Sänger der Band Sparklehorse ist tot | News | ZEIT ONLINE.] Zeit.de, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 12. Oktober 2015.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref><ref>Vorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Zum Tode von Mark Linkous alias Sparklehorse.] Rollingstone.de, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 26. Mai 2010.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref>
Geschichte
Das Debütalbum von Sparklehorse,Vivadixiesubmarinetransmissionplot, erschien 1995 und konnte sich in den englischen Charts platzieren.<ref>Sparklehorse Songs. In: Official Charts. Abgerufen am 27. Januar 2026.</ref> Auf seiner England-Tour zum Album erlitt Linkous 1996 aufgrund einer überdosierten Einnahme von Valium, Antidepressiva und Alkohol einen Zusammenbruch. Er war 14 Stunden bewusstlos und für zwei Minuten klinisch tot.<ref>Vorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Sparklehorse’s Mark Linkous Takes Own Life.] RollingStone.com, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 26. Mai 2010 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref>
Nach Operationen und Genesung<ref>Vorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Mark Linkous: Sparklehorse-Sänger ist tot (Nachruf).] Spex.de, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 26. Mai 2010.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref> wurde im am 20. Juli 1998 bei Capitol Records das Album Good Morning Spider veröffentlicht. Linkous nahm es in seinem 16-Spur-Home-Studio in Richmond, Virginia auf. Themen wie Frustration und Dankbarkeit prägen es. Mit Lo-Fi-Sound, exotischen Instrumenten wie Vibraphon und Cello sowie Gästen wie Vic Chesnutt bot es experimentelle Popmusik.<ref>Ralph Buchbender: Sparklehorse. Good Morning Spider. In: Visions. 20. Juli 1998, abgerufen am 27. Januar 2026.</ref>
Nach der Veröffentlichung seiner ersten beiden Alben arbeitete Sparklehorse sowohl in Projekten als auch auf seinen Alben vermehrt mit diversen bekannten Musikern zusammen. Auf It’s a Wonderful Life, dem dritten Album der Band (2001), begleiten ihn u. a. Nina Persson (von The Cardigans), PJ Harvey und Tom Waits als Gastsänger.
2006 erschien das vierte und letzte zu Lebzeiten von Mark Linkous veröffentlichte Sparklehorse-Album Dreamt for Light Years in the Belly of a Mountain. Gemeinsam eingespielt mit den Musikern bzw. Produzenten Steven Drozd und Dave Fridmann hört man auf dem Album "zerbrechliche Americana und wüstenträge Trauerlieder", so die Zeitschrift Visions.<ref>Kristina Koch: Sparklehorse. Dreamt For Light Years In The Belly Of A Mountain. In: Visions. 25. September 2006, abgerufen am 27. Januar 2026.</ref>
Posthume Alben
Nach dem Tod von Mark Linkous wurden noch zwei Alben der Band posthum veröffentlicht. Zunächst erschien am 9. Juli 2010 das Kollaborationsalbum Dark Night of the Soul,<ref>Vorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Danger Mouse & Sparklehorse: "Dark Night Of The Soul" erscheint nun offiziell.] Rollingstone.de, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 26. Mai 2010.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref> das Linkous gemeinsam mit dem Musikproduzenten und Musiker DJ Danger Mouse (Brian Burton) Anfang 2009 produziert hatte. Der Filmemacher David Lynch ist auf zwei Titeln als Sänger zu hören. Er ist auch für die Veröffentlichung eines limitierten Fotobuchs verantwortlich, das er selbst fotografiert hat.<ref>Dark Night of the Soul: The Most Anticipated Album of 2010. Abgerufen am 27. Januar 2026.</ref> Musikalisch vereint dieses Album von Sparklehorse Indie-Songs mit Gastsängern/Bands wie Julian Casablancas, Gruff Rhys, Iggy Pop, Black Francis, Suzanne Vega oder den Flaming Lips.<ref>Joachim Hentschel: Danger Mouse & Sparklehorse. "Dark Night Of The Soul". 20. Juli 2010, abgerufen am 30. Januar 2026.</ref> Der Musikexpress bewertet das Album als „fast schon grotesk prominent besetzt, verspielt, verstörend und weltweise. Ein Meisterwerk.“<ref>Arno Frank: Dange Mouse And Sparklehorse. Dark Night Of The Soul. 15. Juli 2010, abgerufen am 27. Januar 2026.</ref>
Viele Jahre später, 2023, folgte das fünfte Sparklehorse-Studioalbum Bird Machine, das größtenteils von Linkous vor seinem Tod fertiggestellt worden war, und von seinem Bruder, Matt Linkous, sowie dessen Frau Melissa basierend auf ausführlichen Notizen und Gesprächen vollendet wurde. Es bewahrt den rohen, exzentrischen Sound der Band mit Country- und Indie-Elementen, Lo-Fi-Samples und erinnert klanglich an Dreamt for Light Years in the Belly of a Mountain.<ref>Jörn Schlüter: Sparklehorse. "Bird Machine". 8. September 2023, abgerufen am 27. Januar 2026.</ref><ref>Gérard Otremba: Sparklehorse: Bird Machine – Albumreview. 5. September 2023, abgerufen am 27. Januar 2026.</ref>
Diskografie
Alben
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Weitere Alben
- 1995: Chords I’ve Known (EP)
- 2000: Distorted Ghost (EP)
- 2001: Chest Full of Dying Hawks (’95-’01) (EP, USA)
- 2009: In The Fishtank 15 (gemeinsam mit Fennesz)
- 2023: Bird Machine (posthum)
Singles
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Weitere Singles
- 1995: Spirit Ditch
- 1998: Come On In
- 1998: Painbirds
- 2001: Gold Day
- 2006: Ghost in the Sky
- 2006: Don’t Take My Sunshine Away
- 2006: Knives of Summertime
Weblinks
- Marklinkous.com (offizielle Seite)
- <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Interview mit Mark @ Subculture Magazine / October 2006 ( vom 26. September 2007 im Internet Archive)
- Interview 2007
Einzelnachweise
<references />