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Dreh und Trink

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Dreh und Trink ist der Markenname eines seit 1973 von der österreichischen Klosterquell Hofer GmbH produzierten Limonadengetränks<ref name="ueberuns">Das Unternehmen. Website des Herstellers, abgerufen am 25. Juli 2024.</ref>, welches in einer charakteristischen Einwegverpackung aus buntem Polyethylen, die unter anderem in den Geschmacksrichtungen Kirsche, Apfel, Waldbeere, Cola-Mix und Multifrucht angeboten wird.

Geschichte

Dreh und Trink wurde 1973 von der Klosterquell Hofer GmbH eingeführt und entwickelte sich schnell zu einem beliebten Getränk in Österreich. Bekannt wurde es durch seine einzigartige Verpackung, die es Kindern ermöglichen soll, die Flasche eigenständig zu öffnen.

Verpackung und Innovation

Die Verpackung besteht aus einem bunten Kunststoff-Schlauchbeutel in Flaschenform, der durch Abdrehen des Kopfes geöffnet wird. Diese innovative Aufriss-Perforation erleichtert es Kindern, die Flasche selbstständig zu öffnen. Die Verpackung besteht aus Polyethylen (PE) und trägt ein Selbstklebeetikett aus bedrucktem Papier. Der Kunststoff ist zu 100 % recycelbar.

Verbreitung und Export

Insbesondere in Österreich gilt Dreh und Trink innerhalb seiner Fangemeinde als Kultprodukt.<ref name="kurier"/> Der Exportanteil beträgt 80 Prozent, das Produkt wird in über 30 Länder exportiert<ref name="kurier">Katharina Salzer: Erika Erdbeere fertig für den Export. kurier.at, 24. November 2016, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 23. Oktober 2017; abgerufen am 23. Oktober 2017.  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/kurier.at</ref> und ist im englischsprachigen Raum als „Twist and Drink“ bekannt.<ref>Doris Hoefer: Dreh & Trink in China. nön.at, 12. Dezember 2015, abgerufen am 23. Oktober 2017.</ref>

Kritik und Veränderung der Rezeptur

Aufgrund des hohen Exportanteils hält die Unternehmensführung an den Einwegverpackungen aus Polyethylen fest, da der Exportanteil hoch ist und der Produktionsstandort zu weit von den Konsumenten entfernt wäre, um Glasflaschen zu verwenden und diese erneut zu befüllen. Unökonomisch wäre es sowieso und zudem sei die einzigartige Kunststoffverpackung ungefährlicher als eine Glasflasche, mit der ein Kind im Garten stürzen könne, so der Chef von Klosterquell in einem Interview.<ref>Dreh-und-Trink-Chef: "Eine Glasflasche wäre unökologisch" vom April 2019, Der Standard, aufgerufen am 13. März 2024</ref>

Weblinks

Einzelnachweise

<references />