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Vaulandry

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Vaulandry
Datei:Blason ville fr Vaulandry 49.svg
Staat Frankreich
Region Pays de la Loire
Département Maine-et-Loire
Arrondissement Saumur
Gemeinde Baugé-en-Anjou
Koordinaten 47° 36′ N, 0° 3′ WKoordinaten: 47° 36′ N, 0° 3′ W
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Postleitzahl 49150
Ehemaliger INSEE-Code 49380
Eingemeindung 1. Januar 2013
Status Commune déléguée
Datei:Vaulandry- Mairie (2009).jpg
Ehemaliges Bürgermeisteramt (Mairie)

Vorlage:Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Frankreich/Wartung/abweichendes Wappen in Wikidata

Vaulandry (<templatestyles src="IPA/styles.css" />[volɑ̃ˈdʁi] <phonos file="LL-Q150 (fra)-Hélène (Hsarrazin)-Vaulandry.wav"></phonos>) ist eine Ortschaft und ehemalige Gemeinde mit 342 Einwohnern (Stand: 1. Januar 2023) im französischen Département Maine-et-Loire in der Region Pays de la Loire. Sie gehörte zum Arrondissement Saumur. Die Bewohner werden Vallilandriais und Vallilandriaises genannt.

Der Erlass des Präfekten vom 19. November 2012 legte mit Wirkung zum 1. Januar 2013 die Eingliederung von Vaulandry als Commune déléguée zusammen mit der früheren Gemeinde Clefs zur Commune nouvelle Clefs-Val d’Anjou fest.<ref>Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Recueil des actes administratifs.] (PDF) Département Maine-et-Loire, , S. 41–45, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 19. Februar 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref>

Der Erlass des Präfekten vom 10. Juli 2015 legte mit Wirkung zum 1. Januar 2016 eine Neugründung der Commune nouvelle Baugé-en-Anjou fest, im Zuge dessen Vaulandry und Clefs als Communes déléguées gemeinsam mit 13 weiteren Orten und Gemeinden zusammengelegt wurde. Die bisherige Commune nouvelle Clefs-Val d’Anjou wurde hiermit aufgelöst.<ref>Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Recueil spécial des actes administratifs de la préfecture.] (PDF) Département Maine-et-Loire, , S. 13–15, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 19. Februar 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref>

Geografie

Vaulandry liegt etwa 41 Kilometer ostnordöstlich von Angers, etwa 49 Kilometer südsüdwestlich von Le Mans und etwa 38 Kilometer nordnordöstlich von Saumur in der Région naturelle des Baugeois an der Grenze zum Département Sarthe. Der Ort selbst ist sehr klein, zahlreiche Weiler und Einzelhöfe (Le Tertre, Les Maisons Neuves, Les Gracières, La Petite Valette, Turbilly, Les Champlonnières, La Fleurisière) liegen verteilt über die weitläufige, 27,65 km² umfassende Gemarkung verteilt. Das Ortsgebiet liegt am Rand des Pariser Beckens. Die Geologie des Ortsareals besteht größtenteils aus Muschelsandstein und Kalkstein.<ref name="Célestin">Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref> Es wird vom Flüsschen Cartes entwässert, das im Ortsareal entspringt und es von Südwest nach Nordost durchquert. Die Landschaft ist hügelig mit Höhen bis 87 m. Das Zentrum in Form eines Straßendorfs befindet sich auf etwa 68 m Höhe. Im Norden erstreckt sich das ausgedehnte Waldgebiet Forêt du Pugle.

Umgeben wird Vaulandry von den vier Nachbargemeinden und drei Communes déléguées von Baugé-en-Anjou:

La Flèche (Sarthe) Thorée-les-Pins (Sarthe) Savigné-sous-le-Lude (Sarthe)
Clefs (Commune déléguée) Kompassrose, die auf Nachbargemeinden zeigt Noyant-Villages
Saint-Martin-d’Arcé
(Commune déléguée)
Pontigné (Commune déléguée)

Toponymie und Geschichte

Frühere Formen des Ortsnamens waren: Vallis Landardi (1073–1103), Parrochia de Vallibus, Vallis Landrici (12. Jahrhundert), Ecclesia Sancti Petri de Valle Landrici (1159), Valis Landri (1326), Vaux Landry (15. Jahrhundert), Vaulandry (1685), Vaulendry (1783), Vollandry (1793), Vaulandry (1801), Volandry (1877), Vaulandry (1956).<ref name="Célestin" /><ref name="EHESS" />

In der Nähe der Kirche von Vaulandry wurde eine polierte Axt mit einer tiefen Einkerbung eines Eiseninstruments und zwei Ringe, die als Zahlungsmittel galten, gefunden. am Ortseingang wurden Mauern einer gallorömischen Villa entdeckt. 500 Meter östlich des Dorfs gab es einen elliptischen Erdhügel von zwei Metern Höhe und 20 Meter Durchmesser, der gegen 1859 geschleift wurde. Der Bau der Kirche erfolgte zumindest im 11. Jahrhundert. Nach dem 12. Jahrhundert gehörte sie der Abtei Saint-Serge in Angers, was 1159 durch eine Bulle bestätigt wurde.<ref name="Célestin" />

Henri Bernard de la Frégeolière, einer der Anführer der Chouannerie, des bewaffneten Widerstands königstreuer Katholiken gegen die Erste Französische Republik, versteckte sich 1798–1799 in einem Haus in Vaulandry und organisierte mit dem Tierarzt, genannt „Cœur-de-Roi“ ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)), mehrere Aktionen.<ref name="Célestin" />

Vaux de Landry (altfrz. Tal der Herren Landry) ist der Ursprung des Ortsnamens. Dieses Geschlecht trat Ende des 10. Jahrhunderts als Ortsherren auf. Der Ort erlebte ab dem Ende des 15. Jahrhunderts einen Aufschwung durch die Aktivitäten der Familie Menon, Herren von Turbilly. Henri de Menon war im 18. Jahrhundert Gründer der ersten Landwirtschaftsgesellschaft Frankreichs.

Bevölkerungsentwicklung

Vorlage:Einwohner B Diagramm

Sehenswürdigkeiten

Datei:Vaulandry - Église Saint-Pierre de Vaulandry (2009).jpg
Pfarrkirche Saint-Pierre
  • Die Pfarrkirche Saint-Pierre ist eine Station an der Touristenstraße circuit des églises accueillantes. Apsis, Querschiff und Kirchturm stammen aus dem 12. Jahrhundert und sind seit 1926 als Monument historique eingeschrieben.
  • Die Kapelle Sainte-Anne wurde 1718 errichtet.
  • Die Burg im Weiler Turbilly wurde 1445 gebaut, im Jahre 1616 fast vollständig umgestaltet. Von der Burg sind lediglich die Kapelle, ein Turm und die Auskragung eines Scharwachtturms übrig geblieben.
  • Das Herrenhaus, genannt „La Cour“, datiert aus dem 17. oder 18. Jahrhundert, das Pfarrhaus, genannt „Le Prieuré“ aus dem 17. Jahrhundert.
  • Mehrere historische Bauernhöfe und Häuser aus dem 15. bis 19. Jahrhundert

Literatur

  • Le Patrimoine des Communes de Maine-et-Loire. Flohic Editions, Band 1, Paris 2001, ISBN 2-84234-117-1, S. 264–268.

Weblinks

Einzelnachweise

<references />