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Gabriele Hooffacker

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Datei:Hooffacker 2024 Foto Lokk.jpg
Gabriele Hooffacker bei der Langen Nacht der Computerspiele 2024

Gabriele Hooffacker (* 10. Februar 1959 in München) ist eine deutsche Journalistin, Professorin und Journalismus-Lehrerin. Sie lehrt als Emerita an der Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur Leipzig. Ihre Arbeits- und Forschungsschwerpunkte sind Online-Medien, interaktive und partizipative Formate im Journalismus sowie digitale Lehr- und Lernmedien. Von 2017 bis 2025 organisierte sie jährlich die Lange Nacht der Computerspiele an der HTWK Leipzig.<ref name=":0">Quelle: <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Lange Nacht der Computerspiele (Memento vom 26. Dezember 2022 im Internet Archive), abgerufen am 26. Dezember 2022.</ref> Zum 1. Mai 2026 übernimmt Gabriele Hooffacker die wissenschaftliche Leitung des Europäischen Instituts für Journalismus- und Kommunikationsforschung e. V. der Medienstiftung der Sparkasse Leipzig.<ref>Wechsel in der Leitung des EIJK. Abgerufen am 25. April 2026.</ref>

Sie ist Herausgeberin der Journalismus-Reihe Journalistische Praxis. Mit Horst Pöttker und weiteren gibt sie seit 2018 die Online-Zeitschrift Journalistik – Zeitschrift für Journalismusforschung heraus.<ref>Quelle: Website journalistik.online, Herbert von Halem Verlag, abgerufen am 2. September 2025</ref>

Werdegang

Gabriele Hooffacker studierte Germanistik, Geschichte und Wirtschaftswissenschaften an der Ludwig-Maximilians-Universität München. Währenddessen war sie Mitarbeiterin der Monumenta Germaniae Historica. 1986 wurde sie mit einer Arbeit über Einblattdrucke des 17. Jahrhunderts promoviert.

Gemeinsam mit Peter Lokk und anderen gründete sie 1987 ein Mailbox-Netzwerk für Umwelt-, Frauen-, Friedens- und Menschenrechtsgruppen (ab 1991: CL-Netz). 1998 veröffentlichte sie den „Online-Guide Frauen und Netze“, gemeinsam mit Rena Tangens, zum Thema Androzentrismus im Internet. 1997 erschien der „Online-Guide Politik und Gesellschaft“, gemeinsam mit Peter Lokk, in dem sie rechtsextreme Aktivitäten im Internet dokumentierte. Sie und Peter Lokk erhielten 1997 gemeinsam den ersten Preis der Gesellschaft für Medienpädagogik (GMK). 1999 gründete sie die Münchner Journalistenakademie.

Als Journalistin arbeitete sie unter anderem für die Online-Magazine Carta, Telepolis und onlinejournalismus.de sowie die Fachzeitschrift „Journalist“. Vorher schrieb sie für die Computerzeitschriften c’t, PC Professionell oder PC Direkt und die Magazine Stern oder Focus. Ihre Sachbücher rund um Medien und Internet erschienen im Rowohlt-Verlag, bei Econ oder bei Springer VS.

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Gabriele Hooffacker an der HTWK Leipzig, Fachtagung „Neue Öffentlichkeiten“ 2017

Sie lehrt Online-Journalismus u. a. an der Leipzig School of Media, in Redaktionen und Unternehmen. Seit 2006 gab sie gemeinsam mit Walther von La Roche (1936–2010) die Journalismus-Reihe Journalistische Praxis heraus. Seit 2010 führt sie die Buchreihe im Econ Verlag, seit 2013 bei Springer VS als alleinige Herausgeberin weiter. Mit Stine Eckert, Gunter Reus, Horst Pöttker, Tanjev Schultz, Martina Thiele und Mandy Tröger gibt sie seit 2018 die Online-Zeitschrift „Journalistik – Zeitschrift für Journalismusforschung“ heraus.<ref>Quelle: Website journalistik.online, Herbert von Halem Verlag, abgerufen am 2. September 2025</ref>

2019–2025 war Hooffacker stellvertretende Institutsdirektorin des Instituts für Digitales Lehren und Lernen der HTWK Leipzig, das sie mit gegründet hat.<ref>HTWK Leipzig ǀ IDLL ǀ Menschen & Technik. Abgerufen am 31. Juli 2024 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Sie war ferner Studiendekanin verschiedener Studiengänge, u. a. Fernsehproduktion (B.A.) und Medienproduktion (B.A.). Von 2020 bis 2025 war sie Mitglied des Hochschulrates der HTWK.<ref name=":0" />

Gabriele Hooffacker ist Mitglied in der Deutschen Gesellschaft für Publizistik- und Kommunikationswissenschaft sowie in der Jury des Alternativen Medienpreises.

Schriften (Auswahl)

Weblinks

Commons: Gabriele Hooffacker – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />

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