Zum Inhalt springen

Fabio Celestini

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Dies ist die aktuelle Version dieser Seite, zuletzt bearbeitet am 26. Januar 2026 um 21:48 Uhr durch imported>Bernardoni (Aktualisiert).
(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)
Fabio Celestini
Datei:Fabio Celestini.jpg
Personalia
Geburtstag 31. Oktober 1975
Geburtsort LausanneSchweiz
Grösse 183 cm
Position Defensives Mittelfeld
Junioren
Jahre Station
1993–1995 FC Renens
Herren
Jahre Station Spiele (Tore)1
1995–2000 FC Lausanne-Sport 128 (23)
2000–2002 ES Troyes AC 50 0(2)
2002–2004 Olympique Marseille 59 0(1)
2004–2005 UD Levante 25 0(1)
2005–2010 FC Getafe 121 0(2)
2010–2011 FC Lausanne-Sport 13 0(1)
2011–2012 Étoile Sportive FC Malley
Nationalmannschaft
Jahre Auswahl Spiele (Tore)
1998–2007 Schweiz 35 0(2)
Stationen als Trainer
Jahre Station
2013–2014 FC Renens (Assistent)
2013–2014 FC Málaga (Assistent)
2014 AS Terracina
2015–2018 FC Lausanne-Sport
2018–2019 FC Lugano
2020–2021 FC Luzern
2022–2023 FC Sion
2023–2025 FC Basel
2025– PFK ZSKA Moskau
1 Angegeben sind nur Ligaspiele.

Fabio Celestini (* 31. Oktober 1975 in Lausanne) ist ein ehemaliger Schweizer Fussballspieler und heutiger Fussballtrainer. Er trainiert die 1. Mannschaft des russischen Vereins ZSKA Moskau.

Karriere als Spieler

Vereine

Im Dezember 2010 beendete Celestini seine Fussballkarriere beim FC Lausanne-Sport trotz dem noch bis Ende Saison 2010/11 gültigen Vertrag wegen Differenzen mit der Klubführung. Die Funktion des technischen Direktors des Vereins übernahm er nicht wie vorgesehen. Er hatte schon 1995–2000 beim FC Lausanne-Sport gespielt, seine weiteren Stationen waren ES Troyes AC, Olympique Marseille, UD Levante und FC Getafe. Seine Aktivkarriere beendete er 2012 beim Étoile Sportive FC Malley.<ref>GC-Titelhamster, Xamax-Legende oder Spanien-Legionär: So verliefen die Spielerkarrieren der aktuellen RSL-Coaches (Teil 1). In: sport.ch. 6. April 2020.</ref>

Nationalmannschaft

Er bestritt 35 Länderspiele für die Schweizer Nationalmannschaft und war auch bei der Europameisterschaft 2004 dabei.

Karriere als Trainer

Vereine

Celestini begann seine Trainerkarriere 2011 als Assistent beim FC Renens (2. Liga regional).<ref>Celestini Assistenztrainer in Renens. In: 20 Minuten. 18. Januar 2011.</ref> 2013 wurde er Assistenztrainer beim spanischen Erstligisten FC Málaga, bevor er 2014 Trainer beim italienischen Viertligisten AS Terracina wurde. Nach rascher Entlassung kehrte er zu seinem Stammverein FC Lausanne-Sport zurück. Von 2018 bis 2019 war er Trainer des FC Lugano. Am 2. Januar 2020 übernahm Celestini als Cheftrainer den FC Luzern, wo er einen Vertrag bis Ende Juni 2021 unterschrieb. Im Februar 2021 wurde bekannt, dass dieser Vertrag bis Sommer 2023 verlängert wurde. Mit dem FC Luzern gewann er 2021 den Schweizer Cup.<ref>Fabio Celestini wird neuer Trainer des FC Luzern. Website des FC Luzern, 2. Januar 2020 (Medienmitteilung).</ref> Am 22. November 2021 wurde Celestini entlassen. Nach 17 Runden lag der Verein auf dem letzten Tabellenrang. Ausserdem habe sich Celestini in der Presse negativ über die Clubführung geäussert.<ref>Luzern trennt sich von Trainer Celestini. In: SRF. 22. November 2021, abgerufen am 22. November 2021.</ref> Am 21. November 2022 übernahm er den FC Sion.<ref> Tramezzani muss gehen. Bis zum Saisonende: Celestini neuer Trainer bei Sion. In: SRF Sport. 21. November 2022, abgerufen am 21. November 2022.</ref> Nach nur sechs Spielen, in denen kein einziger Sieg resultierte, wurde Celestini Ende Februar 2023 zunächst für eine Woche freigestellt, dann definitiv entlassen.<ref>Aus nach nur 6 Pflichtspielen. Sion entlässt Celestini definitiv. In: SRF Sport. 3. März 2023, abgerufen am 3. März 2023.</ref> Seit 31. Oktober 2023 ist er mit einem Vertrag bis Saisonende Cheftrainer der 1. Mannschaft des FC Basel.<ref>Der FCB trennt sich von Heiko Vogel – Fabio Celestini übernimmt. Website des FC Basel, 31. Oktober 2023 (Medienmitteilung).</ref> Als Trainer gewann Celestini am 11. Mai 2025 seinen ersten Meistertitel, als er mit dem FC Basel vorzeitig und uneinholbar an der Tabellenspitze stand.<ref>FCB ist Schweizer Meister 2025: Xhaka zündet Pyro. 11. Mai 2025, abgerufen am 12. Mai 2025.</ref><ref>Céline Feller: So war die FCB-Meisterfeier auf dem Barfi. 11. Mai 2025, abgerufen am 12. Mai 2025.</ref> Ausserdem wurde er zum zweiten Mal als Trainer Schweizer Cupsieger.

Seit der Saison 2025/26 ist Celestini Trainer beim russischen Rekordmeister ZSKA Moskau.<ref>Aktualis GmbH, psc: FC Zurich, Real Madrid, FC Luzern, Geruchte. 20. Juni 2025, abgerufen am 20. Juni 2025.</ref> Dass er während des Kriegs in der Ukraine den russischen Armeeklub übernahm, wurde in der Schweiz kritisiert. Celestini selbst rechtfertigte den Wechsel damit, dass er eine sportliche Herausforderung gesucht habe.<ref>«Ich bin sehr glücklich» – das sagt Celestini nach der Unterschrift in Moskau. In: watson.ch. 21. Juni 2025, abgerufen am 24. Juni 2025.</ref>

Erfolge als Trainer

FC Luzern

FC Basel

ZSKA Moskau

Weblinks

Einzelnachweise

<references />

Vorlage:Hinweisbaustein