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Janet Napolitano

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Datei:Secretary Napolitano and Director General Lindberg 2011.jpg
Janet Napolitano (2011)

Janet A. Napolitano (* 29. November 1957 in New York City) ist eine US-amerikanische Politikerin der Demokratischen Partei. Von Januar 2003 bis Januar 2009 war sie Gouverneurin des Bundesstaates Arizona; im Anschluss übte sie von Januar 2009 bis September 2013 das Amt der Ministerin für Innere Sicherheit im Kabinett von Präsident Barack Obama aus. Von 2013 bis 2020 war sie Präsidentin des University-of-California-Systems.

Leben und Wirken

Janet Napolitano wurde in New York als Kind einer methodistischen Familie geboren. Sie wuchs in Pittsburgh, Pennsylvania und Albuquerque, New Mexico, auf. Nach dem Abschluss an der Sandia High School in Albuquerque studierte sie an der Santa Clara University Politikwissenschaften. Nach diesem Studium war sie Mitarbeiterin des United States Senate Committee on the Budget und besuchte an der University of Virginia die School of Law.<ref>Dana Goldstein: Janet Napolitano and the New Third Way. In: The American Prospect. 20. Juni 2008, abgerufen am 19. Februar 2012 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

1998 wurde sie zum Attorney General von Arizona gewählt; zuvor hatte sie seit 1993 als Bundesstaatsanwältin in diesem Staat fungiert. 1999 wurde ihr Name auch in Deutschland ein Begriff, als sie sich, trotz erwiesener Verletzung des Völkerrechts (in diesem Fall „Wiener Übereinkommen über konsularische Beziehungen“), für die Hinrichtung der beiden deutschen Brüder Karl und Walter LaGrand einsetzte. Gnadengesuche der Bundesregierung sowie eine einstweilige Verfügung des Internationalen Gerichtshofes und Aufrufe der UN änderten ihre Meinung nicht.<ref>Stephan Köhnlein/AP: "Internationales Recht zählt in den USA nicht viel", In: Der Spiegel vom 27. Juni 2001</ref> Die Hinrichtungen fanden im Februar und März 1999 statt.

Im Jahr 2002 gewann sie die Wahl zur Gouverneurin von Arizona gegen den Republikaner Matt Salmon; am 7. November 2006 wurde sie in dieses Amt wiedergewählt, indem sie ihren Herausforderer Len Munsil besiegte. Sie war nach Rose Mofford und ihrer direkten Vorgängerin Jane Dee Hull die dritte Frau in diesem Amt.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Deutschsprachige Übersetzung des offiziellen Lebenslaufes. (Memento des Vorlage:IconExternal vom 5. April 2009 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/amerikadienst.usembassy.de</ref>

Während ihrer Amtszeit gab es eine Hinrichtung in Arizona im Jahre 2007. Vor und nach ihrer Amtszeit gab es in Arizona deutlich mehr Hinrichtungen.

Nach dem Sieg von Barack Obama bei den US-Präsidentschaftswahlen 2008 wurde sie für das Amt der Ministerin für Innere Sicherheit nominiert.<ref> <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Pressemitteilung des Büros von Obama (Memento des Vorlage:IconExternal vom 1. Dezember 2008 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/change.gov (englisch, abgerufen am 1. Dezember 2008).</ref> Am 20. Januar 2009, dem Tag von Obamas Amtsübernahme, wurde Napolitanos Ernennung vom Senat per Akklamation bestätigt.<ref>Seven Obama nominees approved, Politico vom 20. Januar 2009 (englisch, abgerufen am 21. Januar 2009).</ref> Am 16. März 2009 besuchte sie als erstes Kabinettsmitglied der Obama-Regierung Deutschland und unterzeichnete in Berlin mit der Bundesministerin für Bildung und Forschung, Annette Schavan, das erste Regierungsabkommen der Obama-Regierung mit der Bundesregierung.<ref> <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Archivlink (Memento des Vorlage:IconExternal vom 30. September 2013 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/german.germany.usembassy.gov</ref>

Am 12. Juli 2013 gab Janet Napolitano bekannt, dass sie ihr Ministeramt niederlege, um Präsident der University of California zu werden.<ref>CNN: Napolitano leaving Obama Cabinet (englisch, 12. Juli 2013).</ref> Napolitano vollzog den Rücktritt am 6. September desselben Jahres; nach Eintreten der Vakanz übernahm ihr bisheriger Stellvertreter Rand Beers kommissarisch die Leitung des Ministeriums. Napolitano übernahm am selben Tag die Funktion des Präsidenten des University-of-California-Systems. Dieses Amt übte sie bis 2020 aus.<ref>University of California President Janet Napolitano announces decision to step down next year. In: University of California Office of the President > News. Regents of the University of California, 18. September 2019, abgerufen am 29. November 2021 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Seit 2020 ist sie Professor an der Goldman School of Public Policy der University of California, Berkeley.<ref>Janet Napolitano. In: Forbes. Forbes Media LLC, abgerufen am 29. November 2021 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref><ref>Janet Napolitano. In: Faculty and Impact > News Center > Recent News > Janet Napolitano. Richard & Rhoda Goldman School of Public Policy, University of California, Berkeley, abgerufen am 29. November 2021 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

2015 wurde Napolitano in die American Academy of Arts and Sciences gewählt, 2018 in die American Philosophical Society. Sie ist außerdem Mitglied des Council on Foreign Relations.<ref>Janet Napolitano | Council on Foreign Relations. 9. Dezember 2011, abgerufen am 20. Februar 2026 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Weblinks

Commons: Janet Napolitano – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

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