Zum Inhalt springen

Steinradierung

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Dies ist die aktuelle Version dieser Seite, zuletzt bearbeitet am 21. Oktober 2024 um 12:53 Uhr durch imported>PerfektesChaos (tk k).
(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)

Die Steinradierung ist ein lithografisches Verfahren, bei dem die Zeichnung mit einer Nadel in den Stein geritzt und anschließend kurz tiefgeätzt wird. Die haarfeinen Linien sind im Druck eher dunkelgrau als tiefschwarz und liegen erhaben auf dem Papier.

Als Erfinder des Verfahrens gilt der Maler und Grafiker Rudolf Schulte im Hofe (1865–1928).<ref>Schulte im Hofe, Rudolf. In: Hans Vollmer (Hrsg.): Allgemeines Lexikon der Bildenden Künstler von der Antike bis zur Gegenwart. Begründet von Ulrich Thieme und Felix Becker. Band 30: Scheffel–Siemerding. E. A. Seemann, Leipzig 1936, S. Vorlage:VonBis (biblos.pk.edu.pl).</ref> Zu den Künstlern, die diese Technik benutzten, gehörten u. a. Gerhard Altenbourg und Martin Junge (Maler).

Siehe auch

Literatur

Einzelnachweise

<references />