Zum Inhalt springen

Klaus Bodin

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Dies ist die aktuelle Version dieser Seite, zuletzt bearbeitet am 14. Februar 2024 um 12:14 Uhr durch imported>NJ Giggie (Kategorie ergänzt).
(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)

Klaus Bodin (* 12. Oktober 1919 in Spandau; † 4. Juli 2012 in Berlin)<ref>Nachruf des Bezirksamts Spandau</ref> war ein deutscher Politiker (SPD).

Leben und Wirken

Bodin legte sein Abitur 1937 am Kant-Gymnasium in Berlin-Spandau ab. Er entschied sich für eine landwirtschaftliche Ausbildung auf dem Freibauernhof der väterlichen Familie, die er 1939 abschloss. Danach nahm er als Mitglied des Reichsarbeitsdienstes am Überfall auf Polen teil.<ref>Archiv der SPD Berlin: <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Erinnerungen von Klaus Bodin: Arbeitsdienst, Ausbildung und Wehrpflicht (Memento vom 3. August 2009 im Internet Archive), abgerufen am 10. Mai 2013</ref> Während seines Wehrdienstes von 1940 bis 1945 war er zum Studium der Medizin abkommandiert.<ref>Abgeordnetenhaus von Berlin: <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Gedenkworte des Präsidenten des Abgeordnetenhauses von Berlin Ralf Wieland für den früheren Senator und ehemaligen Abgeordneten Dr. Klaus Bodin (Memento vom 11. März 2013 im Internet Archive) vom 30. August 2012, abgerufen am 10. Mai 2013</ref> Sein Physikum schloss er 1942 in Leipzig ab, im Frühjahr 1945 bestand er in Berlin das Staatsexamen.

Hiernach arbeitete er als Assistenzarzt in der Inneren Abteilung des Städtischen Krankenhauses Spandau und war ab 1951 ärztlicher Mitarbeiter bei der AOK.

1958 wurde Bodin, der seit Juli 1945 SPD-Mitglied war, über ein Direktmandat in das Abgeordnetenhaus von Berlin gewählt, dem er bis 1965 angehörte. Im Januar 1965 wurde er zum Bezirksbürgermeister in Spandau gewählt, weswegen er sein Abgeordnetenmandat aufgab. Als Bezirksbürgermeister trat er wiederum 1967 zurück, da er vom neuen Regierenden Bürgermeister Schütz zum Senator für Arbeit, Gesundheit und Soziales berufen wurde. Aus diesem Amt wurde er jedoch nach der Wahl 1971 entlassen. Von 1972 bis 1979 war er erneut Mitglied des Abgeordnetenhauses von Berlin, hiernach zog er sich aus der aktiven Politik zurück.

Ehrungen

Datei:Grab Klaus Bodin.jpg
Das Grab von Klaus Bodin und seiner Ehefrau Vera geborene Plume auf dem Friedhof In den Kisseln in Berlin

Er war Träger des Verdienstkreuzes am Bande der Bundesrepublik Deutschland. 2008 wurde Bodin mit der Auszeichnung „Stadtältester von Berlin“ geehrt.

Literatur

Siehe auch

Weblinks

Einzelnachweise

<references />

<templatestyles src="BoxenVerschmelzen/styles.css" />

Vorlage:Klappleiste/Anfang

Waldemar Schmidt (SED) | Margarete Ehlert (CDU) | Ernst Heinzelmann (SPD) | Paul Fleischmann (SPD) | Heinrich Kreil (CDU) | Eduard Bernoth (CDU) | Kurt Exner (SPD) | Kurt Neubauer (SPD) | Klaus Bodin (SPD) | Harry Liehr (SPD) | Horst Korber (SPD) | Olaf Sund (SPD) | Edmund Wronski (CDU) | Elmar Pieroth (CDU) | Horst Wagner (SPD) | Christine Bergmann (SPD) | Gabriele Schöttler (SPD) | Gregor Gysi (PDS) | Harald Wolf (Linke) | Heidi Knake-Werner (Linke) | Carola Bluhm (Linke) | Dilek Kalayci (SPD) | Elke Breitenbach (Linke) | Katja Kipping (Linke) | Cansel Kiziltepe (SPD)

Vorlage:Klappleiste/EndeVorlage:Navigationsleiste Berliner GesundheitssenatorenVorlage:Klappleiste/Anfang

Kurt Woelck (1919–1921) | Martin Stritte (1921–1933) | Max Harrer (1933–1944) | Ernst Neumann (1944–1945) | Fritz Warsow (1945) | Richard Münch (1945–1946) | Bruno Lehmann (1946) | Gottlob Münsinger (1946–1949) | Karl Schilling (1949–1954) | Georg Ramin (1954–1958) | Ernst Liesegang (1958–1965) | Klaus Bodin (1965–1967) | Herbert Kleusberg (1967–1979) | Werner Salomon (1979–1992) | Sigurd Hauff (1992–1995) | Konrad Birkholz (1995–2011) | Helmut Kleebank (2011–2021) | Carola Brückner (2021-2023) | Frank Bewig (seit 2023) Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Siehe auch“ ist nicht vorhanden.

Vorlage:Klappleiste/Ende

Vorlage:Hinweisbaustein